Gut, ich hatte das vielleicht etwas verwirrend formuliert. :grin:
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So ungefähr sehe ich das auch. Nur leider sind der Afghanistan Einsatz und Wehrpflicht alles von der Politik Entschiedene Dinge. Die BW ist eine Politische Streitmacht. Wir(BW Soldaten) werden von einem Minister der Verteidigung geführt und keinen 4 Sterne General wie es bei den Amis so ist.
Deshalb sollte nicht an der BW Kritik geübt werden sondern an unser Politik.
Leider wirft manch ein Ereigniss kein gutes Licht auf die BW, siehe den Luftangriff in/um Kunduz. Aber es gibt auch ganz alltägliche Dinge die die BW nicht gut dastehen lässt. Ich sage nur Freitags/Sonntags in den zügen Richtung Kaserne. Wenn die kleinen Schützen ihren Dienst zur AgA antreten oder davon kommen. Wie sich da manche benehmen ist echt nicht mehr feierlich. Gott sei Dank ham die etwas respekt wenn mann da als Dienstgrad Höherer reinkommt und die etwas böse anguckt ^^ hehe
Kp, was hier sonst noch abgeht grade.
Ich mach ab Oktober 2010 oder auch schon Juni (waren doch die Einberufungstermine?)
meine AGA.
Danach werd ich mich für die Piloten/ Offizierslaufbahn bewerben.
Ich bin ein friedliebender Mensch und tu keiner Fliege was zuleide.
Wenn ich jedoch meine Familie oder mich bedroht sehe, dann machts 'klick' und den Rest kennt ihr sicherlich.
Und ich glaube, dass der Bund mir mit der AGA die Fähigkeit und Gewissheit gibt meine Familie im Kriegsfall (und in dem Sinne ist dann Deutschland meine Familie) zu verteidigen und zu beschützen.
Der Gedanke mich zu verpflichten rührt aber daher, dass Fliegen mein größter Traum ist. Und ich glaube, dass die Luftwaffe keine hirnlosen Mörder sind, wie man es evtl. noch von Grennis (sry, ich halte euch nicht für Mörder, aber leider viele andere) behaupten könnte.
Außerdem sollte man mal im Hinterkopf behalten, dass unsere Großväter oder Urgroßväter im 2. WK gekämpft haben. Und zwar ohne Rücksicht auf jedwede persönliche Situation.
Und wer sagt, ich will nicht zum Bund, das ist mir zu brutal/ unmenschlich, der sollte sich mal mit Großvater/ Urgroßvater zusammensetzen und ihn nach dem Krieg fragen.
Desweiteren ist nicht jeder, der beim Bund arbeitet zwangsläufig eine militärische Persönlichkeit (klingt seltsam, weiß aber nicht wie man es sonst sagen soll).
Es gibt auch viele Stellen in der BW, in denen man z.B. als Logistiker etc. arbeitet.
Und ich denke, da es der Bundeswehr nicht erlaubt ist, einen Angriffskrieg/ offensiv Krieg zu führen, kann man guten Gewissens jeden Vorwurf, einer mörderischen/ menschenverachtenden Politik zuzustimmen, weil man beim Bund arbeitet, von sich weisen.
Jedoch sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass Soldaten nunmal zum töten ausgebildet werden, und dass man Soldaten und Gehorsam missbrauchen kann.
Aber eine Ausbildung zum töten bedeutet keineswegs, dass man auch töten WIRD.
Bsp.: Afghanistaneinsatz
Intention der Aktion war/ ist es, humanitäre Hilfe zu leisten.
Leider ist es aber so, dass, und die Schuld gebe ich persönlcih der Politik/ der menschlichen Sturheit, 'wir' (alle Außländer in Uniform) nicht gern gesehen sind.
Zwar nicht bei allen Menschen, so aber doch bei den Taliban und anderen lokalen (nicht demokratischen) Machthabern.
Und wenn ein Soldat während eines Hilfseinsatzes angegriffen wird, dann wird/ muss er sich verteidigen. Und WENN die Situation nur zwei Optionen bietet:
Du oder Ich, dann wähle ich das Du.
Dazu fällt mir ein meiner Meinung nach passendes Zitat ein:
"Ziel des Krieges ist es nicht, für sein Vaterland zu sterben, sondern dass der ******* dort drüben für seins stirbt." (ist glaube ich von Napoleon).
Zurück zu Afghanistan: Leider wollen es weder die Machthaber der dort beteiligten Staaten, allen voran die USA, nicht warhaben, dass Menschen ihre Souveränität erhalten/ wieder erlangen wollen.
Stellt euch mal vor es würden hier Soldaten einmaschieren, alles zerstören und dann sagen, wir wollen euch helfen.
Wir würden uns, zumindest ich für meinen Teil sehe das so, wehren.
Und das gleiche tun die Leute in Afghanistan auch. Sie wehren sich.
(Auch hier gilt, nicht alle, sondern einige)
Ich habe gestern den Film Avatar gesehen und halte ihn für ein geniales Werk, dass wiedermal zeigt, dass ein 'zivilisierter' Mensch nicht einsehen kann, dass es Leute gibt (die Ureinwohner Pandorras) die mit ihrem 'einfachen' Leben zufrieden sind.
Ich halte die gesamte Menschheit für das größte, unmenschlichste Monster der Geschichte. Schlimmer als alle Bösen der Geschichte beisammen (Hitler, Stalin, Mao etc. etc.).
Ihr seht hoffentlich, dass ich Krieg und Töten verabscheue und ebenso Gewalt.
Aber trotzdem werde ich zum Bund gehen.
EDIT:
Noch zum Bild unserer Soldaten in der Öffentlichkeit.
Ich denke man sollte Leuten, die sowas auf sich nehmen mit Respekt entgegentreten.
Allerdings finde ich es höchst, und zwar wirklich HÖCHST, gefährlich und unüberlegt Soldaten so zu feiern wie es teilweise in anderen Ländern geschieht (s. USA).
Denn das ist Verherrlichung von Gewalt und Militarismus.
Respekt zu zeigen, vor jemandem, der bereit ist 'seinen Beitrag' zu leisten, dass finde ich in Ordnung.
@Berliner19:
Welcher Dienstgrad bist du denn?
Und was machst du momentan beim Bund?
Natürlich war das abzusehen, aber, das habe ich auch gesagt, sind die Menschen der westlichen Welt, und in diesem Fall unsere Politiker nicht gewillt, einzusehen, dass es zu sowas kommen kann und auch meistens dazu kommt.
Wobei man sich auch die Frage stellen sollte bzw. erörtern sollte, wieviel Hilfe man wirklich leisten kann und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es zu Konflikten kommt.
Denn wäre von vornherein klar gewesen, dass die Hilfe nicht ankommt, dann wäre es nicht zum Einsatz gekommen.
Ebenso, wenn abzusehen gewesen wäre, dass es massive bewaffnete Auseinandersetzungen gibt.
Denk daran, dass alles immer nur ne Kompromisslösung ist.
Und zu Beginn des Einsatzes sahen die Kalkulationen der Verantwortlichen anscheinend so aus, dass man mehr Menschen helfen kann, als dass es zu Konflikten kommt.
Inzwischen hält sich das ganze wohl in der Waage.
Und sag jetzt nicht, dass es keine Hilfe mehr gibt dort. Es gibt genug Berichte, in denen deutlich wird, wie schlecht es den Menschen geht (aus unserer, aber meistens auch menschenrechtlicher/ basis sichernden Sicht).
Wobei nachwievor fraglich ist, ob die Hilfe überhaupt gewollt ist.
EDIT: Eine 100% Chance gibt es nicht, dass wäre dann nämlich eine Gewissheit ;)
Man weiß nie 100% was passiert. Oder kannst du mir jetzt grade sagen ob es all deinen Freunden gut geht? ;)
wie ist das bei der 9 monatigen wehrpflicht.? muss mann dort irgendeine kategorie aussuchen die mann machen möchte ?
Und was heißt bzw vedeutet Heer ???
Heer = alle Landstreitkräfte
Es gibt ja mehrere Teilstreitkräfte. Neben dem Heer gibt es zum Beispiel auch die Luftwaffe oder die Marine.
achso ok danke euch wenn fragen noch sind dann komm die hier rein:)
Hm, ich bin ab dem 1.4. nun auch eingezogen... ab nach Wesel xD
Ich hab mal ne Frage, wie siehts da eig aus mit Urlaub? Hab gehört 3 Wochen oder so...
Aber wahrscheinlich nicht während der ersten 3 Monate oder?
Darf ich schon ab dem ersten Wochenende nach Haus? ^^
jaja, bezieht sich alles darauf, wann ich wieder nach haus kommen kann xD Aber da läuft bei mir so vieles was in der Zeit stattfindet und davon würd ich ungern was verpassen... =/
Ps: Fernmeldebatallion rockt! (?hoffentlich xD) ^^
Ich glaub du musst die 1 WOche dort bleiben danach kanns weekend nachhause wird hier bei uns so rumerzählt xD
Erstes Wochenende musst du da beliben aber dann das 2te darfste wieder nach Hause.
Das mit Urlaub weiß ich nicht ganz genau aber in den ersten 3 Monaten solltest du es vermeiden auf Urlaub zu bestehen.
Ich habe zwar keine Ahnung, wie es heute da so ist, aber bei mir gabs jedes Jahr 4 Wochen Sommerpflichturlaub und 1 Woche Winterurlaub. Aber das erste WE bist du dort und machst schön Formaldienst und Unterricht, also nix mit nach Hause gehen und Freundin voller Stolz und Enthusiasmus durchnuddeln, das macht schon der Ausbilder mit dir! Die ersten 3 Monate sind für die meisten Horror, eigentlich Dummfick, andererseits auch notwendig, um zu verstehen, was das Militär eigentlich ist: Ein Haufen Irrer mit hauptsächlich geistig kleinen Vorgesetzen bis auf wenige Ausnahmen. Nunja, alle fühlten sich wie Helden, als sie zum ersten Mal mit Uniform nach Hause fahren durften, um somit Freunde, Freundin und Familie zu beeindrucken...aber bei diesem Erbsensuppentarn gibt es nichts, was sexy macht, garnichts! Das ist nur die Denkweise von ebenso geistig zurückgebliebenen Typen, die damit ihre fehlende Intelligenz kompensieren müssen. Apropos Intelligenz: Gab auch nen Fall, wo einer ne scharfe Handgranate fallen ließ, weil er sich in die Hosen geschissen hat, aber da draußen in der "freien" Welt hatte der immer ne große Fresse...solche Penner muss ich täglich ertragen...nunja, sein stinkender ***** lebt noch, zwar im Knast, aber dafür hat sich ein Ausbilder heldenhaft auf das Ding geworfen, sonst würden am Boden nur noch 12 Paar dampfende Kampfstiefel stehen.
Ich will ja keinen vergraulen, aber ich kenne genug Leute, die sich in Uniform wie Helden fühlen und dann in der Disco mit ihren Truppenausweisen rumlaufen, um Frauen (pardon; hirnlose Tussen) zu beindrucken und andere Typen vermeintlich einzuschüchtern, auch wenn sie nur ihren Grundwehrdienst erfüllen. Wie ich solchen Typen am liebsten mit dem MG3 Rohr die Fresse einhämmern würde als Kriegsverletzung..."Krieg ist grausam" pflegte mein Ausbilder immer zu sagen und grinste dabei. :twisted:
Also, man hat in der gesamten Dienstzeit des Grundwehrdienstes 20 Tage Urlaub. Diese Tage können nach der AGA (allgemeinen Grundausbildung) genommen werden. Nur in besonderen und privatlichen Notfällen können auch diese Tage in der AGA beantragt werden.
Ob man am ersten Wochenende heim darf liegt an der Einheit bzw. an deinem Zugführer bzw. Kompaniechef oder Kompaniefeldwebel. Ich kann es dir nicht versprechen, aber man sollte damit rechnen, dass man das erste Wochenende dort bleiben muss...
Und ich sag es mal so...also bei meiner Grundausbildung konnten wir gleich am ersten Tag quasi rausgehen bzw. uns die Stadt anschauen und dementsprechend auch mit der Familie telefonieren usw.
Vielen Dank für die Antworten :D
Naja, das mit dem ersten Wochenende ist nicht schlimm, das ist so weit weg dass ich nicht jedes Wochenende nach hause fahren werd, wollt nur wissen ob ich relativ früh am WE nach hause darf, also auch schon innerhalb der ersten paar Wochen, das ist aber nu geklärt, danke :D
Siberian Tiger: Na das ist ja mal ne schöne Einstellung zur Armee :D
N' Onkel von mir ist... Oberstmajor oder so bei der Reserve.... Und den würd ich nu nicht zu den geistig kleinen packen, zwar manchmal etwas ruppig, aber ohne isses beim Militär sicherklich schwierig groß zu werden ^^
Glaube dir allerdings, dass da viele Hornochsen rumlaufen, ich bin ja mal gespannt wies bei mir denn aussieht.
Schlimm heutzutage, so gut wie alle meine Freunde sind wegen irgendnem ****** ausgemustert worden, machen ohne Probs Sport etc, hatten früher aber mal Asthma oder irgendwas anderes und sind deswegen "untauglich".
Nur ich armes Schwein hab nix gefunden.... Egal, 9 Monate sind ja nu nicht die Welt und auf jeden Fall mal ne Erfahrung!
Ich meld mich bei dieser Gelegenheit auch mal:
Bin z.Z. beim Bund, bin Obergefreiter und habe schon 7 Monate hinter mir, bin Ende März
draußen.
- Also die meißten müssen das erste WE da bleiben, zumindest war es bei mir so
(wurd am 01.07.09 gezogen, war ein Mittwoch, da lohnt es sich nicht 2 Tage da zu
bleiben und danach wieder nach Hause zu fahren) Mein Cousin ist an einem Montag
eingetreten und musste auch das erste WE durch machen. Scheint also üblich zu sein.)
- Ich wurd damals direkt nach meinem ABI gezogen, hab mich damals auch geärgert,
da ich studieren wollte. Hab aber auch nicht verweigert, da ich denke Erfahrungen
machen das Leben, und man hat auf jeden Fall was erlebt und auch später unter
Kumpels und seinen eigenen Kindern was zu erzählen, wenn man beim Bund war
(Meine Meinung). Von daher kam für mich Zivi nie in Frage. Aber glaub mir,
die 9 Monate sind schneller vorbei als man denkt. ;) Viel schneller...
- Und zu den Musterungen habe ich mich schon lange Zeit entschieden nichts mehr
zu sagen, da diese einfach lächerlich sind in Deutschland, man kann wenn man
will einfach ausgemustert werden wegen irgendwelchen Wewechen... du wirst auch
im 1. Monat in der AGA erleben wie zahlreiche "Pseudo-Kranke" aus dem Bund
austreten wegen gesundheitlichem blabla...
- Zu dem Urlaub: Jeder W-9er (9 Monate Wehrdienstleistender) hat anrecht auf
20 Urlaubstage während dieser 9 Monate. Da viele Kasernen, Einheiten usw. aber
auch bestimmte Dienste anbieten wie z.B. UvD oder UdK (Unteroffizier des Kranken-
hauses bei den Sanis z.B.), wo du 24 Std. in Bereitschaft bist, werden diese Dienste
häufig mit zusätzlichen Urlaubstagen (Dienstausgleich) belohnt.
Falls du noch Fragen zum Bund hast, schreib einfach...
EDIT: Zu den hier erwähnten geistigen Unterschieden der Soldaten in der Bundeswehr sei gesagt, dass besonders
bei den Grundwehrdienstleistenden, die gesamte Deutsche Bildungsschicht repräsentiert/ vertreten wird, da
es sowohl Hauptschüler, wie auch frische Abiturienten gibt. Die meißten Mannschafter sind natürlich nicht
die hellsten, da diese Dienstgrade u.a. natürlich nahezu keinerlei Qualifikationen vorraussetzen, anders als
Offiziere der Bundeswehr (welche ein Studium abschließen müssen). Sanitätsoffizier ist z.B. häufig Arzt.
So siehts aus, ist auch der grund wieso ich nie zu diesem rotz Verein gehen werde ^_^
Nen anstecker an der brust und denken sie sind die obermacker, das sind mir genau die richtigen opfa o_O *nix da, net mit mia*
Konnte mich erfolgreich vor dem Bund&Zivi drücken -DD
MFG
Ovo
Ausmustern lassen , ovo?^^
Nö sie wollte mich einziehen, da hab ich gesagt ich mache ne ausbildung blabla *war natürlich nicht der fall* ;-)
Dann hatte sich niemand mehr gemeldet, wär aba so oder so net hingegangen und wenn ich auf der flucht gewesen wäre xDD
PS: Mein Bruder haben sie damals auch mit den Feldjägern gesucht, aba nie gefunden und wurde dann auch ausgemustert als sie es aufgegeben haben ^_^
MFG
Ovo
:td:
Also ich geh vielleicht zum Bund, allein weil ich der Meinung bin, dass es noch keinem geschadet hat, wenn er in den ***** getreten bekommt
Muss aber mal sehen.
Wie istn das ?! Ich fang jetzt nach der Schule eine Ausbildung an, währenddessen mache ich Fachhochschulreife.
Wenn ich dann die Ausbildung zum Fachinformatiker beendet habe, will ich noch Informatik studieren.
Gibt es da überhaupt ne Möglichkeit, dass ich eingezogen werde?
Soweit ich weiß ist es doch so wenn du ein Platz zum Studieren sicher hast kannst du diesen Schieben (den Platz sozusagen Reservieren) und dann erstmal deinen Wehrdienst ableisten, nach dem Wehrdienst kannst du dann dein Studium mit dem geschobenen Platz beginnen
Bin mir allerdings auch nicht wirklich sicher, bin nur der Meinung mal sowas gehört zu haben....
Gib einfach an das du Bettnässer, Schwul und extrem Depressiv bist.
Das sollts tun :)
Ich kann ja auch betrunken/bekifft hin...^^
Ja, Möglichkeiten gibts viele :P
Ich find diese "Verpisser"-Attitude zum kotzen. Entweder Bund, oder Zivi. Ich wohl eher letzteres, aber man macht bei beidem Erfahrungen, die wichtig fürs Leben sind!
Verpisser Attitude?^^
Ich hab nach dem Abi besseres zu tun, als dem Staat meine kostbare Zeit zu
überlassen!
Du kannst dann ja ganz stolz von deinen Erfahrungen berichten ;)
Wobei ich nicht weis, welche "wertvollen" Erfahrungen man dabei machen kann ^^
Du lernst was übers Leben! Es gibt wohl kaum wichtigere Erfahrungen. Direkt aus der
Schule in den Beruf und das dann "bis ans Ende meiner Tage"? Ganz sicher nicht. Zivi
kannst du zB auch im Ausland machen und ich hab auf jeden Fall vor, mir die Welt an zu
schauen, bevor ich mich an irgendeinen Job binde.
Gründe fürs vollständige Verweigern sind doch eigentlich immer:
1.) Kein Bock (Ovo)
2.) Will keine Zeit verlieren (Bies)
Ich hab mit meinem Vater neulich mal drüber geredet, er leitet die Architekturabteilung
einer der größten Companys in Europa, hat also durchaus Ahnung von Arbeitswesen und
Marktwirtschaft, etc. Er meint, dass er, beim Einstellungsverfahren, Leuten mit Lebenserfahrung
im Vergleich immer der Vorzug gibt, als Jungspünde, die direkt nach dem Studium anfangen.
(Im direkten Vergleich.)
Aber heute muss ja alles immer so schnell wie irgendwie möglich gehen. Dank dem neuen
Schulsystem hab ich mein Abi mit 17...
Wenn ich ein Studium anfangen will (Was ich heute noch nicht weis),
passt mir der Zivi schon mal gar nicht rein, weil ich noch ein Jahr verbrate.
Wenn ich das Arbeiten anfange, freu ich mich, endlich mit der Schuile fertig zu sein,
und mein Geld verdienen zu können.
Und ob der Zivi was ändert an dem "Binden an den Job, bis am Ende meiner Tage"
bezweifel ich mal, da du ja trozdem 45 Jahre arbeiten wirst...
Da ändert das Jahr Zivi wohl nicht ganz so viel.
Für mich ist das einfach Zeit verschwendung.
Besonders da ich sehr glücklich sein werde,
wenn ich aus der Schule bin...da brauch ich keinen Bund/Zivi ;)
Was willst du denn machen, wenn ich fragen darf?!
1stens Mein Name steht bei 2tens nicht auf Liste :X
2tens interessiert es die Firmen glaub ich nicht wirklich ob man jetzt beim Bund war/ Zivi gemacht hat.
Und 3tens, sollte ich dann doch eingezogen werden, kann ich wenigstens auf Steuerkosten mit nem G36 schießen lernen - gibt keine bessere möglichkeit Steuergelder aus dem Fenster zu werfen.
Mfg Scaleo
@Bies (und Scaleo):
Schon geschrieben, wahrscheinlich Zivi. Bin noch nicht sicher was, hab aber auch noch
ein wenig Zeit. Entweder Zivi im Ausland, oder anschließend noch ein Jahr Work &
Travel in die Welt.
Und, das kannst du mir glauben, zumindest in der oberen Liga der Jobangebote,
interessiert es die Chefs, was du für einen Lebenslauf hast. Schule -> Ausbildung ->
Job? Unoptimal. Mein Vater meinte, dass er (und sei er sich mit vielen Kollegen einig!)
lieber Menschen mit Lebenserfahrung einstellt, als junge Leute, "die meist eh nur aufs
schnelle Geld aus sind und wesentlich unverlässlicher arbeiten".
Wenn du vor hast, im örtlichen PC-Fachmarkt zu arbeiten, ist das natürlich völlig egal.
Mir ist es einfach wichtig, sagen zu können, ich hab was von der Welt gesehen, bevor
ich irgendwo anfange, zu arbeiten.
Wenn ich ne Ausbildung hab,
ist es idR scheiss Egal, ob ich davor zivi hatte, oder gleich Ausbildung
angefangen hab.
Alles andere glaub ich dir nicht ;)
Leute im Internet wollen ja eh immer nur das bestätigt hören, was sie denken.
Na dann sag mir nicht, dass du was anderes willst ;)
Wenn du mir das Gespräch mich meinem Vater nicht abkaufst, hier ein Link...
Kannst mir das ruhig glauben.
Schonmal einer am Stuttgarter Flughafen gewesen? Terminals 1-3 hat mein Vater gebaut. ;)
Ich glaub trozdem dass es in der Praxis anders aussieht.
NAtürlich, wenn man was anderes vorweisen kann, als nur ein Abschlusszeugniss,
hat man sicher Vorteile.
Aber ich denk nicht, dass da ein Zivi so viel ausmacht ;)
Würde aber eh wieder eine endlos Disskusion werden da:
Leute im Internet wollen ja eh immer nur das bestätigt hören, was sie denken. ;)
Lassen wirs^^
hahaha also wenns schon ums mit leuten angeben geht...
mein onkel ist im vrostand von bosch und sein bester freund heißt rüdiger grube... falls dir das was sagt :) (ist kein spaß mein cousin ist ein guter freund von sienem sohn)
und die kennen sich durchaus auch etwas aus... und ich sage dir eins... in der realität kommt der abschluss vor der praxis (geringer praxis, keine 20 jahre)... das ist erst 2. instanz-. klar hängt das auch vom arbeitgeber ab aber ein student hat in der regel mehr chancen als ein abiturient mit so ein paar jährchen erfahrung... ob man zivi macht oder bund ist doch völlig schnurz was soll das schon aussagen.
@alpha: armeen sind unglaublich teuer
mhm ach das is schon geclosed... *gg* nagut vergesst es hehe
Typen wie dich finde ich mindestens genauso zum Kotzen! Immer vor Schwierigkeiten weglaufen, immer gleich aufgeben, sich ein bequemes Leben machen. Egal, was für Idioten beim Bund sind, ich finde, jeder Mann sollte mal gedient haben. Es geht hier nicht um Verteidigung des Vaterlandes, sondern um die eigene Persönlichkeitsentfaltung! Man mag es nicht glauben, aber der Dienst bringt einem völlig neue Lebensbetrachtungen bei.
Kurz gesagt: Ich kann weder Typen leiden, die ne große Fresse haben und den Obermaker spielen müssen, noch diejenigen, die sich ein bequemes Leben machen wollen. Und es ist mir auch ****** egal, was entsprechende Personen über mich denken!
Die Wahl zwischen Zivi und Bund ist schon ideal. Ob du's glaubst oder nicht, es gibt Menschen, die nicht für die Armee geschaffen sind und/oder kriegsorientierte Ausbildungen ablehnen. Ist doch völlig in Ordnung, die gehen dann Zivi machen. Jedem das seine. Aber, wie du auch sagst, das völlige Verpissen ist kacke! Bequemes Leben auf Kosten der Steuerzahler. Mir kommts hoch...
Komm mal runter, ok?
Auch ich werde nicht beim Bund dienen, lehne den ganzen Verein schon aus politischer/moralischer Sicht ab. Gut dann mach ich halt nach dem ABI Zivi kein Problem da helfe ich vielleicht sogar noch Menschen.
Bin ich deswegen kein Mann für dich?! Die Aussage ist genau so lächerlich...
Würde JEDER so denken und handeln, gäbe es keinen Terrorismus!
Naja, egal... Ich bin eh raus aus dem Thema.
Und deswegen soll jedem verboten werden sich zu entscheiden, ob man zur Bundeswehr geht oder Zivildienst ableistet?
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass der Zivildienst mehr an Lebenserfahrung bringt, wenn man im richtigen Bereich dient, als die Bundeswehr. Von daher sollte für jeden, der sich wegen beruflichen Gründen gerne für 9 Monate verpflichtet, der Zivildienst an erster Stelle stehen. Von der Moral her sowieso, aber das ist ja jedem selbst überlassen.
Nun, vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt, aber solange man sich dazu entscheidet lieber anderen Menschen zu helfen, anstatt zur Waffe zu greifen, finde ich das auch ok! Nur wenn da einer mit seinen politischen und moralischen Ansichten kommt und erstmal seine Moralkeule gegen das Militär schwingt, bekomme ich nen Lachanfall. Es geht hier nicht um Politik oder Moral, sondern darum, wo man am besten helfen kann und nicht immer nur an sich selbst denken!
Ich mache mir auf jeden Fall ein faules Jahr nach dem ABI. Und wenn nicht, dann nutze ich die Zeit, um mich über Studium und Co ausführlich zu informieren. Natürlich arbeite ich nebenher und sitze nicht meinen Eltern auf dem Geldbeutel.
Aus moralischen Gründen?
Huch, wir sind nicht Amerika oder so, sondern Deutschland, was glauben denn hier einige Leute was die Bundeswehr macht, irgendwo Krieg anfnagen und Leute abschlachten?
Ich finds okay, wenn man dafür nicht geschaffen ist, aber gleich den Bund verteufeln als einen haufen mord-und schießgeiler Vollidioten halte ich für ziemlich blöde.
Was macht denn die Bundeswehr? Naseborhn und Eierschaukeln? ^^ Oder sinnlos irgendwo Leute abmurksen oder quälen?
Guckt man sic an, was die Bundeswehr macht, dann ja doch nur gutes, Piraten jagen, in einigen Gebieten für Sicherheits und Stabilität sorgen, helfen bei Katastrophen etc.
Man selber als Wehrpflichtiger macht da vllt nicht soo viel von mit, aber schaden tuts auch nicht.
Ich persönlic halte den Bund für wertvoller, was Lebenserfahrungen angeht, beim Zivi sitzt man den tag wieder nur Zuhause etc. und geht dann morgens bis nachmittags/Abends zu seiner Stelle, genauso wie die Jahre davor zur Schule nur halt in einer anderen Institution.
Beim Bund ist man 9 Monate lang weg von Zuhause, lernt mal so richtig Disziplin, wird mal an seine Grenzen gebracht und ist mal was anderes als "Hotel Mama".
Trotzdem verurteile ich niemanden der Zivi macht, wenn man sehr gut mit alten und/oder kranken Menschen zurecht kommt und sowas gerne macht, dann sollte man das auch lieber tun.
Zumindest ist das ein ganz anderes Leben, als sonst! Da erlebt man richtig was! Aus den 9 Monaten kann ich mehr erzählen, als aus meiner gesamten Jugend. Ich gammel derzeit beim Studium schon vor mich hin wegen monotonem Tagesablauf, aber trotzdem muss ich da durch, wenn ich was werden will.
dann ist ein internat wohl auch ne tolle lebenserfahrung:D
und wer den Bund braucht um disziplin zu lernen....
wer keine Arbeit hat und sich freiwillig zum Bund meldet um diese Brücke zu nutzen gerade in der momentanen wirtschaftslage finde ich hat recht.
aber das es eine Wehrpflicht gibt halte ich für blödsinn.
Ich arbeite seit nun knapp 2 jahren und habe mich für ein Weiterbildungsprogramm beworben das mich für 3 - 5 jahre an meinen Betrieb bindet.
Vorgestern habe ich eine "einladung" zur musterung erhalten und soll mich für nen Hungerlohn in den Dreck werfen?
Monatliche Fixkosten werden auch ignoriert.
Hat man ein Auto und ein paar Zusatzversicherungen bzw Bausparer, darf man seinen Lebenesstandart ordentlich zurückschrauben.
Und zum thema etwas fürs das Land zu tun...
ich zahle schon seit 2 jahren ordentlich Steuern, dass bringt dem staat wesentlich mehr wie 3 monate dreckfressen und 6 monate gammeln auf staatskosten..
meine meinung;)
Moral-Verweigerer?
Pfft...wenn ihr alle mal konsequent wäret, also nur mal angenommen, dann müsstet ihr auswandern.
Da [s.o.: die Politik] und das Grundgesetz festlegen wie die eigene Armee strukturiert ist und welchen Moralvorstellungen sie folgt.
Wenn mein Daumen nicht mehr gebrochen ist hört ihr nochmal von mir.
Ich hab entweder gewaltig was verpasst, oder ihr interpretiert wieder zu viel. Wo wurde gesagt, dass Soldaten schießwütige Vollidioten sind? Warum fühlt ihr euch eigentlich gleich angegriffen, wenn jemand Bund nicht gut findet und Zivi machen will? Beide Standpunkte haben absolute Daseinsberechtigungen!
IceWolf:
Wenn du Kampfpilot werden willst (?), dann würd ich mich an deiner Stelle aber drauf einstellen, dass du töten wirst. Was denkst du denn? Die schießen doch nicht mit Raketen aus Gänseblümchen.
Respekt vor den in Afghanistan stationierten Soldaten habe ich, natürlich. Trotzdem kann ich den Einsatz in seiner momentanen Form nur ablehnen, da der Nutzen für die Zivilbevölkerung, der geholfen werden soll, gen null geht.
Moral-Verweigerer? Was ist daran verwerflich?
Ich bin für eine Abschaffung der allg. Wehrpflicht und die Etablierung einer Berufsarmee.
Cool! Schon wieder ne hitzige, dumme, faktenlose und ignorante Diskussion von Taugnixen über die BW!
Stellenweise und ich meine nicht die Zivi-Grundwehrdienst Diskussion.;-)
Denn die Wahl ist gut und nötig.
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Ich auch.:|
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Ich bin gerade aus Fürstenfeldbruck zurück. Dort hatte ich die Eignungsfeststellung Fliegerischer Dienst Phase II. Und .... *yeah* bestanden. Ich bin (laut unfassbar unhöflichen als auch saunetter Psychologen, Doktoren und Professoren) psychisch wie physisch in der Lage ein Luftfahrzeug zu steuern.:D
Simulatorähnliche Tests, Psychologengespräche und ärztliche Untersuchungen (allein die im Wert von über 2000Euro). Da wird schon fleißig aussortiert.:ugly:
Kann man sich eigentlich auch auf fliegerischen Dienst checken lassen, ohne gleich Wehrdienst zu machen? DAS würd mich schon interessieren, aber nur um dann gesagt zu bekommen, dass ich zum Fliegen nicht tauge möcht ich keinen Wehrdienst leisten. :)
Du kannst dich als Offizier im Fliegerischen Dienst bewerben. Wenn du als Pilot nicht geeignet bist, musst du net zur BW. Wenn du vorher nichts unterschreibst, klar.
Bewerbung als Offizier im Fliegerischen Dienst -> Offizierbewerberprüfzentrale in Köln incl. Eignungsfeststellung Fliegerischer Dienst Phase I -> Phase II in Fürstenfeldbruck -> Phase III (Jet und Fläche: FFB oder Heli: Bückeburg)
Man kann bei den ärztlichen Untersuchungen sogar nachträglich ausgemustert werden. Jemand hatte T1 und wurde da dann T5 gemustert. MRT sei Dank.^^ Der hat nen "Eskimowirbel", den nur 5% aller Eskimos haben.:shock: Damit ist er fluguntauglich und T5 gemustert. Der hatte Offizierslaufbahn und Studium sicher...nu darf er nicht mal mehr zum Grundwehrdienst.^^
Nem anderen Kollegen fehlt ne Bandscheibe. Der darf nur Fläche fliegen.
Das (?) MRT offenbart alles. :shock:
So habe mich jetzt mal ne Zeit schlau gemacht (sowohl Homepage, Bekannte (ja ne Frau :D) und Chat auf Homepage...2 Monate) wie des alles dort aussieht und was man nach der Verpflichtung für Aussichten hat...
Habe mir jetzt als Studiumsrichtung Luft und Raumfahrttechnik ausgesucht und wollte mich bewerben (hab noch bis Ende Februar Zeit glaube ich)...aber was genau macht man nach dem Studium???
Also man kann sich als Berufssoldat bewerben...aber was macht man dann mit dem Bachelor Abschluss? Oder was macht man danach wenn man sich nicht als Berufssoldat bewirbt?
Wie würde es aussehen wenn man sich im Fliegerischen Dienst bewirbt und bei den ersten Tests durchfällt, kann man sich dann noch in einer anderen Richtung bewerben?