Wir haben es jetzt mit dem Super-GAU zu tun“ – deutsche Experten vergleichen Fukushima mit Tschernobyl
Laut IAEO wurden hier teilweise Beta-Gamma-Kontaminationen von bis zu 900.000 Becquerel pro Quadratmeter gemessen. Zum Vergleich: Die sowjetischen Behörden definierten nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl so genannte Hotspots, also besonders stark verstrahlte Gebiete, ab einer radioaktiven Belastung von 555.000 Becquerel pro Quadratmeter. Diese Belastungswerte werden in Japan nun teilweise sogar deutlich überschritten, wie die Messergebnisse der IAEO zeigen.
Reaktordruckbehälter in Block 3 in Fukushima eventuell beschädigt
Es ist möglich, dass der Behälter in dem Reaktor, der die Brennstäbe enthält, beschädigt ist", sagte ein Tepco-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Im Reaktor 3 von Fukushima enthalten die Brennstäbe neben Uran auch Plutonium, ein hochradioaktives, extrem giftiges Schwermetall.