Zur gesetzlichen Lage: Bis 0,5 Joule können Softairwaffen ab 14 verkauft werden. Darüber ist alles ab 18. In Deutschland darf man Waffen bis 7,5 Joule ohne Waffenbesitzkarte erwerben. Das ist durch eine Arisoft aber quasi nicht zu erreichen. Das höchste, was ich bis jetzt gesehen hab, liegt bei 2,5 Joule - und das sind in der Regel die Herstellerangaben. Wer mehr will, muss wohl auf Kaliber 4,5mm umsteigen. Manchmal steht bei Softairs auch nur die Geschw. der Kugel, das kann man aber leicht umrechnen.


Persönlich halte ich die 0,5 Joule Airsofts für ein nettes Kinderspielzeug (natürlich für Kinder älter als 14). Ich hab mir damals eine Walther P99 mit 0,5 Joule gekauft und hatte ne Menge Spaß. Ich kann aber jedem nur empfehlen, sich kein Gewehr mit 0,5 Joule zu kaufen. Man hat dann ne riesen Wumme und die Kugeln haben nicht wirklich Bumms. Deshalb hatte ich auch ne Pistole, ist etwas unauffälliger. Was anderes ist das natürlich, wenn man mit der Airsoft an echten Spielen teilnehmen will (weil ne Pistole nicht automatisch ist). Dann, aber auch nur dann, würde ich mir ein Gewehr mit 0,5 Joule kaufen. Wirklich sinnvoll wird es wie gesagt erst über 0,5 Joule. Ich halte die hier angegebenen 50m auch für eine seeeeehr starke Übertreibung. Meine P99 schießt zielgenau vielleicht auf 15. Sobald Wind geht (also draußen), kann man damit keine 4m mehr gerade schießen. Zielgenau bedeutet für mich, dass die Kugel da ankommt, wo ich hinziele.

Ich will mir demnächst eine CO2 Pistole (4,5mm) kaufen, die haben so zwischen 3 und 5 Joule. Außerdem haben die ein kleineres Kaliber, also weniger Luftwiderstand und damit präziser. Selbst die können auf 10m "nur" 2-3cm genau schießen. Eine Softair leistet noch mal eine ganze Ecke weniger.


Fazit: Zum "Gartenballern" reicht ne 0,5 Joule Pistole. Gewehr lohnt sich über 0,5 Joule. Wer Sammler ist und ein gewisses Modell mag, kann natürlich überall zugreifen.