Das Gehirn kann die synaptischen Verbindungen zur Effizienzsteigerung aber auch noch nach dessen vollständiger Reifung herstellen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist also das Ziel der Forscher ein Nachbau, der ebenfalls über diese Eigenschaft verfügt, oder wie muss ich das verstehen ?
(ausreichend Grundverknüpfungen vorausgesetzt...)
Z.B. bei einem Schlaganfall, wenn das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt wird, gehen Milliarden Gehirnzellen flöten (wie beim Alkoholismus übrigens auch ^^). Deswegen müssen die Betroffenen meist auch von grund auf neu lernen zu sprechen, zu gehen, etc. Die abgestorbenen Gehirnzellen kann man aber nicht reaktivieren. Sind die erstmal weg, dann sind sie weg. Aber das Gehirn kann durch Steigern der synaptischen Verknüpfungen (z.B. durch Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging ^^) die Zellinsuffiziienz wieder ausgleichen und sich nicht selten wieder komplett rehabilitieren. Eine solche Eigenschaft wird man aber nicht nachbauen können, genau so wie Emotionen, jedenfalls kann ichs mir nicht vorstellen.
Geändert von SplitTongue (01.04.2009 um 20:04 Uhr)