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Thema: Wissenschaft vs. Bibel

  1. #1191
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen "echten" Agnostiker. Er glaubt nicht an eine personifizierte Gottheit, jedoch schließt er eine transzendente Macht/Energieform/Was-auch-immer nicht vollständig aus (wer weiß, vielleicht ist ja garnicht so transzendent, wie man glaubt). Er ist genauso an der Wissenschaft interessiert wie es auch ein Atheist ist. Jedoch betrachtet der Agnostiker die Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel. Er sagt, dass wir (noch) nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Ihn auszuschließen wäre nicht weniger arrogant und selbstgerecht, denn Wahrscheinlichkeiten sind in der Frage nach einem Gott für einen Agnostiker irrelevant, er braucht Beweise!
    Atheist :O

    Wenn du nicht an eine Gottheit glaubst bis du Atheist, egal wie hoch oder niedrig du die Wahrscheinlichkeit einschätzt (oder ob du sie überhaupt einschätzt) und unabhängig davon aus welchem Blickwinkel du die Wissenschaft siehts.

    Zitat Zitat von Pat21 Beitrag anzeigen
    Weltdinge hängen ab von Wirkursachen. (Eine Selbstverursachung ist nicht möglich, da dann etwas früher als es selbst existierte - was ein Widerspruch ist.)
    "Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen." - Stephen Hawkings

    Zitat Zitat von Pat21 Beitrag anzeigen
    Diese Ursache nennt man Gott.
    Selbst wenn wir dir jeden einzelnen Punkt auf der Liste gewähren und wir dir zusätzlich noch zugestehen, dass es sich um eine übernatürliche Ursache handeln muss, können wir sie genauso gut das "Fliegende Spaghetti Monster" oder das "Magische Weltraum Muffin" nennen.
    "God is an ever-receding pocket of scientific ignorance." - Neil DeGrasse Tyson

  2. #1192
    Professional Avatar von Affenzahn375
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    Zitat Zitat von M3nTo5 Beitrag anzeigen
    Der "ist ewig". An der Stelle muss bei Theologen nicht mehr argumentiert werden... Google mal nach der Frage.
    Ich weiss, diese Diskussion hatte ich auch schon.

  3. #1193
    Professional Avatar von HunT
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    Ach herje, kommen wir hier überhaupt jemals weiter?

    Atheist: Glaubt nicht an Gott und hält seine Existenz für sehr unwahrscheinlich. Ihm reicht das Argument, erst die Hypothese müsse bewiesen werden, bereits aus.
    Agnostiker: Glaubt nicht unbedingt an einen Gott, schließt aber andere transzendelle Formen nicht vollständig aus, da keine eindeutigen Beweise für oder gegen vorliegen. Er ist davon überzeugt, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist und wir somit nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Der Agnostizismus ist vor allem eine philosophische Weltanschauung. Man muss schon mehr nachgedacht und mit Fakten herumhantiert haben, als so mancher glaubt. Wenn ich es mir leicht machen will, dann fange ich an zu glauben oder nicht zu glauben.

    Sagt mal, wie oft muss ich das noch wiederholen?

    Unabhängig der Frage nach Gott, empfehle ich einigen hier, Fachbücher über Quantenphysik zu lesen, am besten geschrieben von Quantenphysikern selbst. "Nichts" ist ungleich Nichts! Sorry, meine Bildung habe ich aus Büchern, nicht aus dem Internet.
    "Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
    (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

  4. #1194
    Moderator Avatar von M3nTo5
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    @Hunt: Deine Definitionen alleine sind schon sehr subjektiv und leicht mit Vorurteilen geprägt.
    A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.

  5. #1195
    Professional Avatar von Affenzahn375
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Ach herje, kommen wir hier überhaupt jemals weiter?

    Atheist: Glaubt nicht an Gott und hält seine Existenz für sehr unwahrscheinlich. Ihm reicht das Argument, erst die Hypothese müsse bewiesen werden, bereits aus.

    Der Gelb markierte Teil ist korrekt. Den Rest kannst du vergessen.
    Was fällt dir eigentlich ein, zu entscheiden, welche Gründe Atheisten für ihre Haltung haben?

    Agnostiker: Glaubt nicht unbedingt an einen Gott, schließt aber andere transzendelle Formen nicht vollständig aus,

    Tun die meisten Atheisten auch nicht.

    da keine eindeutigen Beweise für oder gegen vorliegen.

    Trololo... für seine Existenz gibt es nicht mal HINweise.
    Und für die fehlenden Gegenbeweise... na du weisst schon.


    Er ist davon überzeugt, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist und wir somit nicht wissen können, ob es einen Gott gibt.

    Das sagen auch viele Atheisten.

    Der Agnostizismus ist vor allem eine philosophische Weltanschauung.

    Und der Atmeismus nicht?

    Man muss schon mehr nachgedacht und mit Fakten herumhantiert haben, als so mancher glaubt.

    Ach ja? So wie du das beschreibst liegt der einzige Grund für seine Haltung in der Tatsache,
    dass die Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen werden kann und der menschliche Verstand begrenzt ist.


    Wenn ich es mir leicht machen will, dann fange ich an zu glauben oder nicht zu glauben.

    Tut ein Agnostiker nicht genau das?

    Sagt mal, wie oft muss ich das noch wiederholen?

    Unabhängig der Frage nach Gott, empfehle ich einigen hier, Fachbücher über Quantenphysik zu lesen, am besten geschrieben von Quantenphysikern selbst. "Nichts" ist ungleich Nichts!

    Nur weil da nicht alles geklärt ist?
    Ich habe den Eindruck, du bist nur ein Schein-Agnostiker.
    Ich vermute mal in Wirklichkeit hast du dich schon lange entschieden.
    Aber ich will nicht über Leute urteilen, die ich nicht kenne, also...

  6. #1196
    Professional Avatar von HunT
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    Zitat Zitat von M3nTo5 Beitrag anzeigen
    @Hunt: Deine Definitionen alleine sind schon sehr subjektiv und leicht mit Vorurteilen geprägt.
    Wenn das nicht ausreicht, dann hier aus Wiki:

    Der grundsätzliche Unterschied zwischen Agnostizismus und Atheismus besteht darin, dass es beim Agnostizismus um die prinzipielle rationale Erkennbarkeit eines Gottes, beim Atheismus dagegen um den tatsächlichen Glauben an einen Gott geht. Daher ist der Agnostizismus vor allem eine philosophische Grundsicht, während sich der Atheismus vor allem als Gegenpol zum Theismus sieht. Der Unterschied erscheint zunächst gering, weshalb auch die Begriffe Agnostizismus und (schwacher) Atheismus oft (fälschlicherweise) synonym gebraucht werden.
    Gelegentlich wird auch argumentiert, dass der Agnostizismus keine eigenständige Weltanschauung, sondern als Unterkategorie des Atheismus einzuordnen sei. Andere behaupten, tatsächlich sei es genau umgekehrt: Atheismus sei nur als Folge der agnostischen Weltanschauung sinnvoll. Erst die agnostische Ansicht, dass keine Möglichkeit der Erkenntnis Gottes existiere, mache die atheistische Ansicht, nämlich den Glauben an Gott nicht zu haben (schwacher Atheismus) oder gar zu negieren (starker Atheismus), überhaupt möglich. Hierbei sei angemerkt, dass diese Argumentationen nicht den Atheismus im starken Sinne betreffen, da dieser die Existenz eines Gottes bestreitet, was laut Agnostizismus nicht möglich ist.
    Wegen der Betonung der Nicht-Erkennbarkeit eines höheren Wesens lehnt es der Agnostizismus ab, die Existenz höherer Wesen vollständig zu bestreiten, wie es im starken Atheismus geschieht.
    Eine Richtung des Agnostizismus, der „atheistische Agnostizismus“, im Grunde gleichbedeutend mit dem "agnostischen Atheismus" der meisten Atheisten weltweit, vertritt zwar die Ansicht, dass die Existenz eines Gottes unbekannt ist, hält aber meist auf Grundlage von Ockhams Rasiermesser die Nicht-Existenz für plausibler.
    Zitat Zitat von Affenzahn375 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, du bist nur ein Schein-Agnostiker.
    Ich vermute mal in Wirklichkeit hast du dich schon lange entschieden.
    Aber ich will nicht über Leute urteilen, die ich nicht kenne, also...
    Ja, ich habe mich schon lange entschieden. Nämlich dafür, dass es kaum einen Sinn macht, darüber zu streiten, ob es einen Gott gibt oder nicht. Wir können es nicht wissen. Ende!
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    (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

  7. #1197
    Moderator Avatar von M3nTo5
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Wenn das nicht ausreicht, dann hier aus Wiki:
    Klingt aus meiner Sicht schon etwas neutraler.
    Ich weiß nur nicht, wo der Konfliktpunkt ist. Ich denke mal 90% der hier anwesend bezeichnen sich ohne Widersprüche als agnostischer Atheist.
    A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.

  8. #1198
    Semi Pro Avatar von suiheisen
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    Man könnte es schon wissen, wenn man einfach an die Ursprungsquelle zurück gehen könnte, da wo es angefangen hat, wer Gott verbreitet hat. Ich weiß ja nicht ob es irgendwo Quellen gibt, die durch Weitergabe von Informationen zeigen wie es entstanden ist.
    my Cryart in deviantART
    meine website: intelligent-gaming
    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

  9. #1199
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    Zitat Zitat von M3nTo5 Beitrag anzeigen
    Klingt aus meiner Sicht schon etwas neutraler.
    Ich weiß nur nicht, wo der Konfliktpunkt ist. Ich denke mal 90% der hier anwesend bezeichnen sich ohne Widersprüche als agnostischer Atheist.
    Du musst den Artikel schon genauer lesen, wenn du verstehen möchtest, warum hier ca. 90% agnostische Atheisten sind. Anderen jedoch, so wie mir, geht es dabei aber nicht um Plausibilität bei der Frage nach Gott.
    "Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
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  10. #1200
    Moderator Avatar von M3nTo5
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    Zitat Zitat von suiheisen Beitrag anzeigen
    Man könnte es schon wissen, wenn man einfach an die Ursprungsquelle zurück gehen könnte, da wo es angefangen hat, wer Gott verbreitet hat. Ich weiß ja nicht ob es irgendwo Quellen gibt, die durch Weitergabe von Informationen zeigen wie es entstanden ist.
    Selbst dann wüsstest du es nicht. Deismus/Pandeismus

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Du musst den Artikel schon genauer lesen, wenn du verstehen möchtest, warum hier ca. 90% agnostische Atheisten sind. Anderen jedoch, so wie mir, geht es dabei aber nicht um Plausibilität bei der Frage nach Gott.
    Das steht für mich nicht zur Frage, warum viele hier so sind. War nur eine Anmerkung weil ich mich wundere, dass es hier immer wieder Unstimmigkeiten gibt, obwohl der Grund"glaube" doch relativ ähnlich ist.
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