... ich weiß ja nicht wie ihr das seht - ich zum Beispiel glaube nicht an einen "Geist" im Menschen, ich glaube einfach, dass das, was viele den Geist oder die Seele nennen, einfach nur die Energie ist die unseren Körper leben lässt - also der die Hirnströme.
Das heißt, alle unsere Entscheidungen, alle unsere Reaktionen, alles das was uns einen Charakter verleiht, beruht auf gespeicherte Reize und bestehnde Synapsen, die unsere Hirnaktivitäten steuern. Das hört sich vielleicht ungeheuer unmenschlich an, aber ich glaube das es nur so sein kann.
Denn das sind die einzigen messbaren Werte, die für mich in Frage kommen unser Handeln zu beweisen - einzig da sind wir schließlich auch manipulierbar - denn man auf direktem Wege unsere Nerven/Hirn beeinflusst, verändert sich schließlich auch unserer Charakter (z.B. durch Drogen, die verändern auch unser Bewusstsein, unseren Charakter, indem sie unsere Nerven manipulieren), demnach kann unser "Geist" nur aus den Ladungen bestehen, die das Potential in unseren Neurosystem aufbauen...
Deshalb glaube ich auch nicht an ein Jenseits, oder einen Geist der nach unserem Körper bestehen bleibt.
Beispielsweise dieses "Best Of" des Lebens, was viele Leute erlebt haben kurz bevor sie starben (Also Erinnerungen aus dem gesamten Leben, bevor sie starben), und von dem sie berichtet haben als sie reanimiert wurden.
Das ist für mich darauf zurückzuführen, dass wenn der Körper "weiß", dass ihm gleich die Puste ausgeht, er nochmal die letzten Energiereserven im Hirn mobilisiert, die das wichtigste nochmal aus den Erinnerungen rauskramen, bevor er dahin scheidet.
Der Körper ist schließlich in der Lage auf kosten des gesamten Kreislaufes seine Energie in eine Fähigkeit zu stecken und alle anderen dafür versagen zu lassen.
z.B. ein Adrenalinstoß, wo Menschen unvorstellbare Energien aktivieren können. Sowas passiert dann halt im Gedächtnis und zeigt einem das wichtigste, aus dem Grund da man es nie wieder sehen wird.

Aus diesem wissenschaftlichen Glaube, dass es eigentlich keinen Geist gibt, entsteht die Angst vor dem "Nichts" nach dem Bewusstsein (Leben)... doch ich hab da auch eine Überzeugung:
Da keiner von uns einen Geist hat, sondern eigentlich nur ein "geprägter" Mechanismus ist, der so gesehen kaputt geht, ist es auch kein Auslöschen des Bewusstseins, denn eigentlich ist dein und mein Bewusstsein, das aller. Wir sind alle durch die Energie, die uns am Leben hält verbunden... ich kann es jetzt nicht genau erklären, aber wir tauschen ja sogar im extremfall Teilchen aus unserem Körper miteinander aus, die im anderen Körper auch ihren Platz finden. Und es sind schließlich auch Teilchen, die unseren "Geist" formen (Elektronen, Protonen, Ladungen halt).
Wenn als unser Mechanismus auseinanderbricht, die Hirnströme zum erliegen kommen, fließt die Energie unseres Körpers ja auch wieder in die Natur und andere Lebewesen ein... die Maden, die sich aus unserem Fleisch boren, die bakterien die uns zerlegen, die Luft, die unsere umgeformten Moleküle aufnimmt - wir sind nicht weg, wir bleiben - nur unser sein wird aufgespalten.
Im Prinzip wird unser Bewusstsein bloß umgeformt.
Das heißt, unser "Geist" ist nicht einfach weg, sondern einfach auseinandergerissen und verteilt, denn der unseres Körpers ist lediglich eine einzigartige Konstellation von Ladungen - und ja, unsere Einzigartigkeit geht verloren.

Also so Erkläre ich mir das Bewusstsein, das Leben, den Tod und den "Geist"

Amen

Und ja, ich bin auch auf eure Ansichten gespannt - doch statt meine schlecht zu reden, versucht eure besser zu belegen