Ach ja, das hier trägt zwar nicht wirklich zur Diskussion bei, ich finds trotzdem interessant:
Das ist mir gerade eben wieder eingefallen:

Auszug vom Spiegel, 7.8.206:
"Also, wenn er jetzt tot wäre, sagt Cevat Yerli, er sitzt auf dem hellgrauen Ledersofa, zurückgelehnt, lässt die Beine schlaff hängen und legt den Kopf nach hinten, um zu zeigen, wie das aussähe, also nur mal angenommen, er wäre eine Leiche, und jetzt würde ihm jemand ins Bein schießen - Yerli feuert mit Daumen und Zeigefinger auf seinen Oberschenkel : "Das muss doch zucken, oder?"
Er bewegt sein Bein, als würde er einen kurzen Pass schlagen.
Einschlagswinkel, Geschossgeschwindigkeit, wenn Leichen zucken, ist das reine Physik, unappetitlich vielleicht, aber nicht zu ändern.
Gut es würde keinen Sinn machen, auf Tote zu ballern, im wirklichen Leben nicht und im Spiel nicht, es gäbe auch keine Extrapunkte oder so, aber trotzdem: Wenn Yerli schon ein Computerspiel entwickelt, in dem die Leute aufeinander schießen, und wenn das dargestellt wird mit einer ungeheuer detaillierten, noch nie gesehenen Grafik, wenn seine Spielfiguren durchs Geländer schleichen und jedes Farnkraut einzeln erkennbar wird, wenn Yerli jeden Schattenwurf exakt berechnet, dann, sagt er, kann er von einem Toten auch verlangen, dass der sich wie ein echter Toter benimmt. Seine Meinung."

Natürlich ist der Spiegel total gegen Egoshooter und PC-Spiele im allgemeinen, das hört man deutlich raus, aus jedem Beitrag.

Aber scheinbar will Cevat auch Ragdoll.