Zitat Zitat von DirtyDan Beitrag anzeigen
... aber wir können dem Leben einen Sinn geben.
z.B. den anderen Menschen helfen, die Sinnlosigkeit ihres Lebens zu ertragen?

Wenn jeder dem nächsten hilft, die Sinnlosigkeit seines Lebens zu ertragen und seinem Leben somit einen Sinn gibt, bleibt am Ende einer übrig, dem zwar geholfen wird, die Sinnlosigkeit seines Lebens zu ertragen, der aber nicht aktiv helfen kann, weil alle anderen schon einen Sinn darin entdeckt haben, den anderen beim Ertragen der Sinnlosigkeit zu helfen. Ergo: Einer muss sich opfern und die Sinnlosigkeit seines Lebens akzeptieren.
Dann aber könnte es passieren, dass derjenige, der diesem helfen sollte, die Sinnlosigkeit zu ertragen, erkennt, dass es für denjenigen keinen Sinn zu entdecken gibt, sein Unterfangen somit sinnlos ist und er ebenso die Sinnlosigkeit seines Lebens anerkennen muss. Dies führt zu einer Kettenraktion der Erkenntnis bis alle wieder am Ausgangspunkt sind - ein sinnloses Dasein mit der Kenntnis über diesen Zustand zu fristen...

Nehmt das Leben nicht so ernst, man kommt eh nicht lebend raus