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Thema: Kleine Drogenkunde - Jugendliche aufgepasst!

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  1. #1
    Erfahrener User
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    In den Drogen äussert sich die Primitivität des Menschen. Selbst Halb-Affen und Ratten nehmen teilweise mit Vorliebe(die suchen die extra) vergorene Beeren zu sich, um besoffen zu werden. Dieses Verhalten hat man bei Primaten schon oft dokumentiert und bei Ratten in vielen Laborversuchen.
    Ich schliesse mich da nicht aus, dieser Affe hier ist beispielsweise coffein-abhängig.
    Kinder finden's "cool", dabei ist es auch nichts anderes als wenn Affen mit Fäkalien werfen...ein primitiver Drang halt, sich besser zu fühlen.
    Drogen sind schlimm: Coffein verursacht Herzanfälle, Nikotin ist so giftig, dass es früher als Pestizid genutzt wurde, bis davon auch die Pflanzen verreckt sind und Alkohol zerstört Nervenbahnen und die Leber, weil er darüber abgebaut wird. Zu viel gebratene Pökel-Waren zerstören die Nieren, weil die Nitrid-Salze darüber abgesondert werden.
    Selbst zu viel Zucker verursacht irgendwann Diabetis.
    Und kiffen...kleine Anekdote aus meiner Firma: Ich arbeite nebenberuflich bei einem Pflegedienst für psychisch Kranke.
    Meine Mutter(jetzt wisst ihr, wie ich den Job bekommen habe ) hatte einen Patienten, der eines Tages mal in die Firma kam: Nennen wir ihn wegen der Schweigepflicht mal Mr. Mustermann.
    Ein 26 Jahre alter Mann(zu der Zeit, ich hab keine Ahnung, wie lange das jetzt her ist(2-3Jahre?)), der einmal im Leben einen Joint geraucht hat. Allerdings hat das Haluzinogen THC seine Gehirnchemie so durcheinander gebracht, dass er nun unter Panik-Attacken und Haluzinationen(Monster, die in der Nacht an seiner Decke zerren und schlimmeres) leidet.
    Mein Beileid, Nutz, wegen deinem Freund, sowas tut weh.
    Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, der wird ihn niemals finden.
    Wer sein Leben lebt, zu dem wird der Sinn des Lebens kommen.

    Community-Website zu Fuel-of-War: http://www.fuelofwar.de/ref.php?r=cipf

  2. #2
    Erfahrener User Avatar von Haschi
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    Zitat Zitat von TekFan Beitrag anzeigen
    Ein 26 Jahre alter Mann(zu der Zeit, ich hab keine Ahnung, wie lange das jetzt her ist(2-3Jahre?)), der einmal im Leben einen Joint geraucht hat. Allerdings hat das Halluzinogen THC seine Gehirnchemie so durcheinander gebracht, dass er nun unter Panik-Attacken und Halluzinationen(Monster, die in der Nacht an seiner Decke zerren und schlimmeres) leidet.
    Mein Beileid, Nutz, wegen deinem Freund, sowas tut weh.
    Wovon du hier sprichst, nennt sich Psychose. Eine solche kann man durch verschiedene Wege bekommen. Zum einen ist eine Psychose bei einer Person latent vorhanden und kann durch verschiedene Reize ausgelöst werden (u.a. Drogen, Stress, ...).
    Muss also nicht der eine Joint gewesen sein, kann aber.

    Zu Foofis Frage:
    Nun, ist das eine Droge? Was ist nun genau eine Droge? Muss sie etwas biologisch/chemisches in mir auslösen, oder ist es das Gefühl der Abhängigkeit und Glücks, also wie der Fall bei mir. Es ist nicht Glück, sondern eher etwas beruhigendes. ... naja, das war ein tiefer Einblick in meine Seele.
    Der Name Droge leitet sich aus dem niederländischen Trog oder so ähnlich ab, für eine getrocknete Pflanzenmasse (Kräuter).
    Durch die Medien im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff immer mit Drogenmissbrauch assoziiert und wurde dadurch negativ behaftet. In der Pharmazie spricht man weiterhin von Drogen für getrocknete Arzneimittel vor allem pflanzlicher Art.

    Für das was du angesprochen hast, das nennt sich Sucht oder Abhängigkeit. Btw. geht mir zurzeit genau so, ich hab vor mir nächstes Monat einen PC zu kaufen und laufe daher jeder noch so kleinen news hinterher. Ich besuche 10-15 mal am Tag pcgh und fudzilla... Hoffentlich hört das nach dem Kauf auf.

    Zu Drogen allgemein:
    Fast jede Kultur hat seine eigene Droge und wird von dieser anerkannt und für feierliche Zwecke/Zeremonien verwendet. Sein es die Kokablätter kauenden Indianer in den Anden oder die Fliegenpilz Esser in Sibirien.
    Oder eben die Alkohol konsumierenden Europäer...
    Alkohol ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken, weil es schon seit Jahrhunderten unsere Kultur geprägt hat. Nicht desto trotz ist Alkohol ein Gift und sollte nicht zu oft konsumiert werden.

    Es ist auch nichts gegen einen gelegentlichen Joint zu sagen, allerdings sollte es wirklich gelegentlich sein und nicht gelegentlich am Tag!
    Vor allem finde ich es zu früh Cannabis mit 15 Jahren zu konsumieren. Gerade in dieser Zeit ist man noch in geistiger Entwicklung, man lernt mit Problemen klar zu kommen, wenn man anstatt sich mit den Problemen zu konfrontieren zudröhnt lernt man auch nichts dabei.
    Vor allem gefährlich ist der Verlust des Antriebstranges, der sich nach längerem Konsum breit macht.

    Wenn jemand glaubt ein Joint am Tag macht nichts, dann hör mal für eine Woche auf und entdecke wie klar du dich wieder fühlst. Wie gut du dich wieder auf die Schule konzentrieren kannst und wie viel mehr wieder im Kopf hängenbleibt.

    Ich kann diesen Beitrag nicht beenden ohne auch noch ein Wort über Opiate(Morphium, Heroin, deren Derivate als Substitutionsmittel) zu verlieren.
    Hier sind anscheinend viele Jugendliche die noch unter 20 sind und gerade alles ausprobieren. Überlegt euch gut was ihr ausprobiert und seid euch im Klaren, wenn ihr etwas ausprobiert löst die Substanz ein Glücksgefühl in eurem Gehirn aus (was Drogen charakterisiert).
    Weil der Mensch grundsätzlich wieder dem Glücksgefühl nachstrebt, muss man sich klar sein, dass ein Wiederherstellen dieses Glücksgefühl je nach der "Stärke" der Droge variiert.
    Im großen und ganzen will ich damit sagen Amphetamine (Pillen, Ecstasy) erzeugen ein sehr intensives Glücksgefühl, einmal ausprobiert denkt man sich man hat nur wieder mit Ecstasy diesen Spaß und nimmt es deshalb nächstes Wochenende wieder...

    Die wirklich große Gefahr ist allerdings bei Opiaten gegeben. Heroin (Acetyliertes Morphin) hat im Gegensatz zu anderen Drogen einen weiteren negativen Aspekt. Dieser ist die physische (körperliche) Abhängigkeit, die sich auf Grund der Rezeptorüberbelastung ergibt.
    Wenn man Opiate öfter konsumiert ergibt sich also nicht nur das Problem der psychischen Abhängigkeit wie bei allen Drogen, sondern auch noch die der körperlichen Abhängigkeit. Seid euch dessen im klaren!

    In der Medizin sind Opiate ein Meilenstein, weil sie eine der besten Analgetika (Schmerzstiller) darstellen. Jedoch ist man da in medizinischer Behandlung und unter Aufsicht.

    In meinem Bekanntenkreis habe ich auch einen Freund mit dem ich aufgewachsen bin. Er hat schon immer so gut wie alles ausprobiert, jetzt ist er eben beim Letzten angelangt und kommt nicht mehr runter... Ich habe ihm geraten ärztliche Hilfe im KH anzunehmen. Beim ersten Mal wird auch keine Anzeige erstattet. Naja ich bin gespannt wie er sich weiter verhält. Ich sehe ihn nur alle paar Monate mal. Er sagte zu mir, wenn wir uns wieder sehen, hätte er sich wieder im Griff. Naja ich hoffe er schafft es aber ich denke um von Heroin herunterzukommen braucht man einen Willen eines Extremsportlers und den hat er nicht, sonst würde er auch keine Drogen konsumieren.

    Ich könnte noch weiter erzählen aber ich muss was lernen...
    Sola dosis fazit venenum.
    Stimmt heutzutage nicht mehr zu 100% aber ist mal ein Ansatz.

  3. #3
    Erfahrener User
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    ich kiffe auch schon seit ein paar jahren und trink dafür keinen oder kaum noch alkohol im vergleich zu früher, hab auch keine probleme wenn die leute wissen das ich hash oder grass konsumier.ich finds um einiges besser als sich am wochenende mit wodka oder jägermeister oder anderem hartn zeug sich kaputt zu saufen..da rauch ich lieber zuhause was mit paar freunden..
    haben mir schon viele leute recht gegeben sogar die polizei lol..

    wobei kiffen wenn man es über nen längeren zeitraum macht eine person mehr beinflusst und unbewusst verändert als alkhol hängt auch von der person ab manche können damit umgehen manche nicht so ist das halt.

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