Ja und Nein!
Recht hast du das die Games einfach zu leicht sind und das sie immer mehr die Casual-Gamer haben wollen. Für ein Rollenspiel finde ich 70-80 Stunden ok. Aber für einen Egoshooter will ich max 15 Stunden. Das ist aber schon hart an der Grenze. Ich finde diesen Film-Style recht angenehm. Auch wenn z.B. Modern Warfare 1/2 nur 7 Stunden ging, war ich aber dafür auch die ganze Zeit total gebannt. Wäre cool gewesen wenn MW1/2 ein Spiel gewesen wäre. Halt ne längere Story. Das Problem ist, das man Situationen immer mehr toppen muß, damit es nicht heißt "Die Szene ist ja heftig aber die letztens war krasser.", denn dann macht sich gleich Langeweile breit.
Aber es würde schon reichen, wenn diese Spiele mehr Wiederspielwert hätten. Nehmen wir z.B mal Spiele die in letzter Zeit so rausgekommen sind:
Batman AA
Modern Warefare 2
Mirrors Edge
Borderlands
Die haben für mich kaum oder gar kein Wiederspielwert(Speziell der Story-Modus).
Batman war toll. Aber hab kein Bock das nochmal durchzuspielen. Es gibt keine Grund das mich das nochmal fesselt.
Modern Warefare 2 war auch toll. Spiele ab und zu den Spec Ops Modus, aber den SP nochmal durchzuspielen, hab ich keine Lust.
Mirros Edge hatte ich damals in 5 Stunden durchgespielt. Habs gerade erst wiedermal durchgespielt. Das mußte dafür auch erstmal ein Jahr brach liegen.
Borderlands macht Spaß aber nach einer Gewissen Zeit hatte ich auch keine Lust mehr es weiterzuspielen, weil es Langweilig wurde. Gegner killen -> Items einsammeln und das immer wieder und weider. Da geht mir einfach der Spaß flöten weil es nix neues ist.
Selbst Spiele wie GTA4 haben für mich keine wiederspielwert. Aber ich kann es locker drei vier Stunden so am Tag spielen. Ein bisschen durch die Stadt fahren, ein bisschen Action. Damit habe ich kein Problem. Aber die Story kenn ich schon.
Andere Sache!
Ich finde, man muß mehr machen können. Wenn ich z.B. Crysis spiele, dann hau ich den Stealth Modus an und such mir gleich ne Ecke wo ich wieder in Deckung gehen kann. Ganz instinktiv. Erst bei Mirrors Edge bin ich Ecke hochgeklettert, wo ich mir einfach gedacht habe, das ich da schneller hochkömmen würde. Ich hab nicht kurz angehalten und geguckt wo ich langgehen könnte. Wie gesagt aus Instinkt. Aber wie wärs man Sachen wie bei Mirrors Edge auch bei GTA4 machen könnte. Das Spiel hätte gleich mehr Möglichkeiten ne Situation anzugehen. Es gibt halt Sachen die ich nicht verstehe.
Wieso kann ich bei Crysis nicht mit Strengh-Modus irgendwo hoch Springen und mich an der Kante festhalten und mich dann hochziehen. Aber nach der Logik des Spiels kann ich nicht auf etwas raufkommen, worüber ich nicht Springen kann. Ist doch voll unlogisch.
Oder wieso kann ich nicht in Ecken rutschen. Oder nehmen wir mal Vegas. Wieso kann ich nicht springen???
Viele Spiele sind in solchen Sachen ziemlich unlogisch. Ich wünsch mir Spiele, wo ich mich auf meinen Instinkt verlassen kann. In echt würde man nicht hinter eine Tonne rennen und sich dann hinhocken oder schon vorher. Nein man würde hinter die Tonne rutschen. So bekommt man gleich einen anderen Spielfluss, wenn man Bewegungstechnisch mehr machen kann.
Auch dieser Grafikkrieg geht mir aufn Sack. Sollen sich auf andere Sachen konzentrieren.
Siehe meinen Post hier
Spoiler Grafikkrieg:
Als die Spielzeit spielt bei mir nicht so eine große Rolle. Lieber nur 6 Stunden total gefesselt, als 15 Stunden mit Langweilig-Passagen. Dann lieber größeren Wiederspielwert oder ne Gute Story(Half Life 2; schon tausende male gespielt und macht immer wieder Spaß).
Außerdem will ich neue Waffen. Immer ist es Pistole,MG,Pumpgun, Granate,Sniper,Raketenwerfer. LANGWEILIG. Immer diese Standard-Knarren. Deshalb mag ich UT so gerne. Die Waffen dort sind Futuristischer. Man überlegt sich neue Schußtakticken, da es neue Möglichkeiten gibt. Aber nicht, wenn man immer wieder die inzwischen 0815 Ami-Wummen hat.
Welche Waffen ich in letzter Zeit cool fand war die Alien-Kanone aus Crysis oder die abgedrehten Waffen aus dem neuen Wolfenstein.
Und hier ein Zitat Randy Pitchford, dem Chef von Gearbox Sofatware
GOTT DAS TAT GUTVielleicht kann Borderlands eine Lektion für alle von uns sein - dass, wenn Du ein Videospiel entwickelst, Du keine Angst darvor haben darfst die aktuellen »Gamer« als Zielgruppe zu sehen. [...] Ich frage mich, ob Publisher und Entwickler zu oft einer neuen, unerschlossenen Zielgruppe hinterher sind und die größte, loyalste und zuverlässigste Zielgruppe vergessen - den »Gamer«! DAS MUSSTE ICH MAL LOSWERDEN




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