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Thema: Wissenschaft vs. Bibel

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  1. #1
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Diesen Unterschied musst mir mal erklären, denn für mich klingt es nach der ein und selben Aussage. Einzig und alleine wird ein Satz in die Verneinung umgeformt, worauf man sich damit rechtfertigen möchte, etwas nicht beweisen zu müssen.
    Erstmal vorweg, in beiden Fällen wäre man natürlich Atheist. Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied:

    Im ersten Fall, wenn ich sage "ich glaube nicht" reicht der Mangel an Beweisen und überzeugenden Argumenten, in diesem Fall für die Existenz eines Gottes, aus um meine Position zu rechtfertigen. In anderen Worten die Beweislast liegt einzig und alleine bei der Gegenseite.

    Im zweiten Fall glaube ich zu wissen, dass etwas nicht existiert. In diesem Fall müsste ich, zummindest wenn ich meine Position rational rechtfertigen will, selber Argumente oder Beweise nennen.
    Geändert von Mafiaaffe (28.06.2011 um 21:48 Uhr)
    "God is an ever-receding pocket of scientific ignorance." - Neil DeGrasse Tyson

  2. #2
    Semi Pro Avatar von suiheisen
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    Vergesst in euren Debatten aber nicht das man ohne Freiheit nie erfahren kann was Wahrheit ist. Und wer sich anderen Meinungen anschließt, Religionen etc. der wird nie frei sein.
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  3. #3
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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  4. #4
    Professional Avatar von HunT
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    Ein kurzer Artikel über die Wichtigkeit der Philosophie. Ich kann allen Punkten beipflichten.

    Warum brauchen wir noch heute oder gerade heute Philosophie?

    Philosophen, das sind in den Augen Vieler: Klugschwätzer, Qualmköpfe und Phrasendrescher, die immer um den heißen Brei herum reden und nie klare Antworten geben. Wozu brauchen wir die also heute noch, im Zeitalter der Computer und Hightech, wo nur noch klare Antworten zur Funktionsweise und Gewinnabschätzung gebraucht werden? Philosophie ist für diese Zeit viel zu unproduktiv, weil es lange dauert bis eine Antwort entsteht und diese meist eh nicht zu gebrauchen ist. Außerdem behindert die Philosophie den Fortschritt anderer Wissenschaften, da sie immer alles hinterfragt. Die Zeit der Alten Griechen, die genug Zeit für so etwas hatten und die Aufklärung sind vorbei. Alles, was Menschen denken können, wurde schon gedacht, warum also weiterdenken?

    Gerade heute in einer Zeit der Diskussionen um Gentechnik, der immer weiter fortschreitenden Wissenschaft und des gesellschaftlichen Chaos wird Philosophie gebraucht:
    • In den Naturwissenschaften werden Grenzen des Erklärbaren und Vorstellbaren erreicht. Die Theorien werden so kompliziert, dass leicht der Kontakt zur Realität verloren wird. Was sagt eine Formel zur Berechnung des wahrscheinlichen Aufenthaltsortes eines Elektrons denn über die Wirklichkeit aus? Kann es möglich sein eine "Weltformel" zu finden? Diese und ähnliche Fragen kann die Physik nicht beantworten, die Philosophie schon, zumindestens teilweise. Die Philosophie denkt über den Realitätsbezug der Naturwissenschaften nach.
    • Auch kommt die Physik an Stellen, wo ihr die Antworten ausgehen, zum Beispiel: Was war vor dem Urknall? Über diese Frage kann man zur Zeit nichts genaues aussagen, man kann nur philosophieren.
    • Die Philosophie steht über allen Einzelwissenschaften. Sie sieht das Allgemeine, das Ähnliche in ihnen und bezieht dies auf den Menschen.
    • Der Fortschritt in der praktischen Wissenschaft wirft auch viele offene Fragen auf: Wenn es möglich sein sollte, einen Roboter zu bauen, der wie ein Mensch handelt, ist der Mensch dann noch etwas besonderes? Oder geht das überhaupt nicht? Auch die Bioethik wird immer wichtiger. Je mehr in der Gentechnik möglich wird, desto wichtiger wird die Frage nach dem, was den Menschen ausmacht. Sind es wirklich nur die Gene?
    • Der Mensch braucht im Leben irgendeine Orientierung. Ganz früher hatten die ersten Menschen ihre Naturreligionen. In Europe gab es die letzten zweitausend Jahre den christliche Glauben als Führung. Heutzutage wirken die Religionen für viele Menschen unglaubwürdig. Sie passen nicht mehr zu der Gesellschaft und der Wissenschaft. Deshalb sind viele auf der Suche nach neuen Lebenseinstellungen, nach einem Sinn des Lebens oder einem Grund jeden Tag wieder aufzustehen.
    • Das Weltbild wird nicht mehr von einer oberen Instanz, wie der Kirche oder dem Staat, vorgegeben oder sie werden nicht mehr akzeptiert; jeder muss selbst sein Weltbild finden. Durch das Philosophieren kann man dies finden.
    • Sekten geben dogmatische Antworten auf die obigen Fragen. Wer selbst philosophiert, erlangt eigene Antworten und wird die dogmatischen, vorgegebenen Antworten nicht so leicht akzeptieren. Philosophie ist deshalb auch Schutz vor Sekten.
    • Auch in unserer Zeit gibt es noch viele offene Fragen, die auf eine Antwort warten. Was ist der Sinn des Lebens? Was passiert nach dem Tod? Dies sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen und für die sie eine Antwort suchen. Für diese Fragen kann man keine allgemeinen, immer wahren Antworten geben. Die muss jeder für sich beantworten.
    • Die früheren Gesellschaftsformen waren im Gegensatz zur Demokratie hierarchisch organisiert. Jeder hatte seine Position und hatte kaum eine Chance diese zu verändern. Der Übergang von einer Gesellschaftsform zur nächsten ging automatisch, er wurde nicht bewusst erzwungen. Seit der bürgerlichen Revolution wird darüber nachgedacht: Über den französischen Staat nach der Revolution 1789 wurde lange diskutiert, debattiert und philosophiert. Auch Karl Marx und die Kommunisten versuchten die Ursachen für die gesellschaftlichen Probleme der Menschheit zu ergründen und zu beseitigen. Wenn man heutzutage die Welt verbessern will, kommt man ums Philosophieren nicht herum.
    Quelle
    "Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
    (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

  5. #5
    Semi Pro Avatar von suiheisen
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    Hier und in den darauffolgenenden Parts gehts auch bischien darum das Philosophie heute immer noch gebraucht wird.
    http://www.youtube.com/watch?v=VexG6VrWwuU
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  6. #6
    Professional Avatar von Affenzahn375
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    Warum brauchen wir noch heute oder gerade heute Philosophie?

    Philosophen, das sind in den Augen Vieler: Klugschwätzer, Qualmköpfe und Phrasendrescher, die immer um den heißen Brei herum reden und nie klare Antworten geben. Wozu brauchen wir die also heute noch, im Zeitalter der Computer und Hightech, wo nur noch klare Antworten zur Funktionsweise und Gewinnabschätzung gebraucht werden? Philosophie ist für diese Zeit viel zu unproduktiv, weil es lange dauert bis eine Antwort entsteht und diese meist eh nicht zu gebrauchen ist.

    Außerdem behindert die Philosophie den Fortschritt anderer Wissenschaften, da sie immer alles hinterfragt.
    Inwiefern das denn? Das ist doch genau das, was auch die Wissenschaft tut.

    Die Zeit der Alten Griechen, die genug Zeit für so etwas hatten und die Aufklärung sind vorbei. Alles, was Menschen denken können, wurde schon gedacht, warum also weiterdenken?

    Gerade heute in einer Zeit der Diskussionen um Gentechnik, der immer weiter fortschreitenden Wissenschaft und des gesellschaftlichen Chaos wird Philosophie gebraucht:
    • In den Naturwissenschaften werden Grenzen des Erklärbaren und Vorstellbaren erreicht. Die Theorien werden so kompliziert, dass leicht der Kontakt zur Realität verloren wird.
    • Wieso das denn?
    • Was sagt eine Formel zur Berechnung des wahrscheinlichen Aufenthaltsortes eines Elektrons denn über die Wirklichkeit aus? Kann es möglich sein eine "Weltformel" zu finden? Diese und ähnliche Fragen kann die Physik nicht beantworten, die Philosophie schon, zumindestens teilweise.
    • Es sind zwar Antworten, aber noch lange nicht wahr.
    • Die Philosophie denkt über den Realitätsbezug der Naturwissenschaften nach.
    • What the fuck, inwiefern sollten Naturwissenschaften wohl nicht realitätsbezogen sein?
    • Auch kommt die Physik an Stellen, wo ihr die Antworten ausgehen, zum Beispiel: Was war vor dem Urknall? Über diese Frage kann man zur Zeit nichts genaues aussagen, man kann nur philosophieren.
    • Again, das macht die Antworten noch lange nicht wahr.
    • Die Philosophie steht über allen Einzelwissenschaften. Sie sieht das Allgemeine, das Ähnliche in ihnen und bezieht dies auf den Menschen.
    • Ist der Mensch der Mittelpunkt des Universums?
    • Der Fortschritt in der praktischen Wissenschaft wirft auch viele offene Fragen auf: Wenn es möglich sein sollte, einen Roboter zu bauen, der wie ein Mensch handelt, ist der Mensch dann noch etwas besonderes?
    • Definiere "etwas Besonderes". Höchstwahrscheinlich gibt es sehr viel höher entwickelte Lebewesen im Universum.
    • Oder geht das überhaupt nicht? Auch die Bioethik wird immer wichtiger. Je mehr in der Gentechnik möglich wird, desto wichtiger wird die Frage nach dem, was den Menschen ausmacht. Sind es wirklich nur die Gene?
    • Die Gene und das Umfeld, in welchem man aufwächst.
    • Der Mensch braucht im Leben irgendeine Orientierung.
    • Wieso?
    • Ganz früher hatten die ersten Menschen ihre Naturreligionen. In Europa gab es die letzten zweitausend Jahre den christliche Glauben als Führung. Heutzutage wirken die Religionen für viele Menschen unglaubwürdig. Sie passen nicht mehr zu der Gesellschaft und der Wissenschaft. Deshalb sind viele auf der Suche nach neuen Lebenseinstellungen, nach einem Sinn des Lebens oder einem Grund jeden Tag wieder aufzustehen.
    • Das Weltbild wird nicht mehr von einer oberen Instanz, wie der Kirche oder dem Staat, vorgegeben oder sie werden nicht mehr akzeptiert; jeder muss selbst sein Weltbild finden. Durch das Philosophieren kann man dies finden.
    • Das ist wahr.
    • Sekten geben dogmatische Antworten auf die obigen Fragen. Wer selbst philosophiert, erlangt eigene Antworten und wird die dogmatischen, vorgegebenen Antworten nicht so leicht akzeptieren. Philosophie ist deshalb auch Schutz vor Sekten.
    • Was ist der Unterschied zwischen einer Sekte und der Kirche?
      Die "Sekten" versteuern wenigsten, was sie einnehmen.
    • Die Aussage müsste lauten: "Philosophie ist ein Schutz vor Glaube", was jedoch nicht immer zutrifft.
    • Auch in unserer Zeit gibt es noch viele offene Fragen, die auf eine Antwort warten. Was ist der Sinn des Lebens?
    • Gibt es nicht.
    • Was passiert nach dem Tod?
    • Gar nichts.
    • Dies sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen und für die sie eine Antwort suchen. Für diese Fragen kann man keine allgemeinen, immer wahren Antworten geben.
    • Die muss jeder für sich beantworten.
    • Diese Aussagen treffen nur auf den Sinn des Lebens zu.
    • Wenn ich jedoch sage, ich komme nach meinem Tod in den Himmel, so hat das keine Auswirkung auf die Realität.
    • Wenn man heutzutage die Welt verbessern will, kommt man ums Philosophieren nicht herum.
    • Mit "gesundem Menschenverstand" könnte man dies auch tun... oh wait...
    • So gesehen trifft die Aussage wohl zu.

  7. #7
    Semi Pro Avatar von suiheisen
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    Zitat Zitat von Affenzahn375 Beitrag anzeigen
    • Auch in unserer Zeit gibt es noch viele offene Fragen, die auf eine Antwort warten. Was ist der Sinn des Lebens?
    • Gibt es nicht.
    • Wenn es den nicht gäbe, würdest du garnicht existieren^^
    Affenzahn ich geb dir mal den Tipp dich mal selber mit diesem ganzen Sachen zu beschäftigen und nicht ständig alles was hier gepostet wird und dir unwissend erscheint zu hinterfragen.
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  8. #8
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    • In den Naturwissenschaften werden Grenzen des Erklärbaren und Vorstellbaren erreicht. Die Theorien werden so kompliziert, dass leicht der Kontakt zur Realität verloren wird. Was sagt eine Formel zur Berechnung des wahrscheinlichen Aufenthaltsortes eines Elektrons denn über die Wirklichkeit aus? Kann es möglich sein eine "Weltformel" zu finden? Diese und ähnliche Fragen kann die Physik nicht beantworten, die Philosophie schon, zumindestens teilweise. Die Philosophie denkt über den Realitätsbezug der Naturwissenschaften nach.
    • Auch kommt die Physik an Stellen, wo ihr die Antworten ausgehen, zum Beispiel: Was war vor dem Urknall? Über diese Frage kann man zur Zeit nichts genaues aussagen, man kann nur philosophieren.
    • Der Fortschritt in der praktischen Wissenschaft wirft auch viele offene Fragen auf: Wenn es möglich sein sollte, einen Roboter zu bauen, der wie ein Mensch handelt, ist der Mensch dann noch etwas besonderes? Oder geht das überhaupt nicht? Auch die Bioethik wird immer wichtiger. Je mehr in der Gentechnik möglich wird, desto wichtiger wird die Frage nach dem, was den Menschen ausmacht. Sind es wirklich nur die Gene.
    • Auch in unserer Zeit gibt es noch viele offene Fragen, die auf eine Antwort warten. Was ist der Sinn des Lebens? Was passiert nach dem Tod? Dies sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen und für die sie eine Antwort suchen. Für diese Fragen kann man keine allgemeinen, immer wahren Antworten geben. Die muss jeder für sich beantworten.
    Ich habe hier eine verschlossene Kiste. Wie lange glaubst du müsstest du Philosophieren um mir sagen zu können was drin ist?

    Nichtmal wenn die Kiste leer wäre könntest du es mir sagen, egal wie lange du darüber nachdenkst.
    Es sei denn, du findest den Schlüssel und machst die Kiste auf. Aber dann ist es keine Philosophie mehr, dann ist es Wissenschaft.

    Was ich damit sagen will ist, wenn uns die Wissenschaft keine Antworten liefern kann, kann es die Philosophie erst recht nicht.
    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    • Der Mensch braucht im Leben irgendeine Orientierung. Ganz früher hatten die ersten Menschen ihre Naturreligionen. In Europe gab es die letzten zweitausend Jahre den christliche Glauben als Führung. Heutzutage wirken die Religionen für viele Menschen unglaubwürdig. Sie passen nicht mehr zu der Gesellschaft und der Wissenschaft. Deshalb sind viele auf der Suche nach neuen Lebenseinstellungen, nach einem Sinn des Lebens oder einem Grund jeden Tag wieder aufzustehen.

    Für mich hört sich das so an als ob die Wahrheit bei dieser Suche vollkommen irrelevant ist.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    • Sekten geben dogmatische Antworten auf die obigen Fragen. Wer selbst philosophiert, erlangt eigene Antworten...

    ....die aber nicht unbedingt besser sein müssen als die Antworten der Sekten.


    Du hast in einem vorherigen Post gesagt, dass dich nur das interessiert was wahr ist, keine Vermutungen. Dieser Post widerspricht dieser Aussage allerdings vollkommen.
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  9. #9
    Professional Avatar von HunT
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    Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
    Ich habe hier eine verschlossene Kiste. Wie lange glaubst du müsstest du Philosophieren um mir sagen zu können was drin ist?

    Nichtmal wenn die Kiste leer wäre könntest du es mir sagen, egal wie lange du darüber nachdenkst.
    Es sei denn, du findest den Schlüssel und machst die Kiste auf. Aber dann ist es keine Philosophie mehr, dann ist es Wissenschaft.

    Was ich damit sagen will ist, wenn uns die Wissenschaft keine Antworten liefern kann, kann es die Philosophie erst recht nicht.
    Wenn es sich um eine Kiste handelt, zu der es keinen Schlüssel gibt und du sie auch sonst nicht öffnen kannst, ist Wissenschaft an die Grenzen des Erklärbaren und Vorstellbaren angelangt. Es gibt dann keine Methode ("Formel"), mit der wir sie öffnen können. Vielleicht, weil die Kiste nie zum Öffnen gebaut worden ist?

    Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
    Für mich hört sich das so an als ob die Wahrheit bei dieser Suche vollkommen irrelevant ist.
    ....die aber nicht unbedingt besser sein müssen als die Antworten der Sekten.
    Es geht weniger um die Wahrheit bei der Suche, denn was ist denn die Wahrheit? Mehr geht es um die Suche nach der Wahrheit.

    Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
    Du hast in einem vorherigen Post gesagt, dass dich nur das interessiert was wahr ist, keine Vermutungen. Dieser Post widerspricht dieser Aussage allerdings vollkommen.
    Nun, das mag daran liegen, dass der Agnostizismus eine philosophische Weltanschauung ist. Und wenn ich sage, dass mich die Wahrheit interessiert und keine Vermutungen, meine ich damit lediglich, dass ich nicht etwas glauben oder bestreiten kann, was ich nicht weiß. Die Philosophie stellt Dinge in Frage, wovon andere überzeugt sein mögen. Sie soll uns eigentlich zum nachdenken anregen darüber, wie richtig oder falsch wir liegen könnten.
    "Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
    (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

  10. #10
    Semi Pro
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    Die Wissenschaft kann sie womöglich aufschließen und es erkennen. Und wer hilft bei der Suche nach einem geeigneten Verwendungszweck für die Sache in der Kiste?

    Die Philisophie darf dennoch nicht über die Wissenschaft urteilen oder sie gar behindern. Sie muss mit den Erkenntnissen eben dieser umzugehen vermögen.
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