PhysX ist einfach nur eine Physik-Engine. Genau wie Havok auch eine ist. Das hat nichts mit der Grafikkarte zu tun.
Die PhysX-Engine ist allerdings in der Lage über die Cuda Schnittstelle auf die nVidia GPU zuzugreifen und kann so ihre Berechnungen schneller durch durchführen, als wenn die Physik rein auf der CPU berechnet werden müsste.
Wenn ATi die PhysX-Engine auch so implementieren würde, dass sie die Stream-Schnittstelle nutzt, dann könnten Spiele, die die PhysX Engine verwenden auch von ATi Karten beschleunigt werden. Momentan ist das aber noch nicht der Fall und wer weiß, ob es jemals der Fall sein wird. ATi hat von nVidia zwar das OK bekommen PhysX bei sich zu implementieren, aber AMD/ATi basteln glaube ich gerade an einer Lösung mit Havok.
Mit DX11 wird sich das Ganze eventuell aber auch ganz erledigt haben. Dann werden praktisch alle neuen Physik-Engines per GPU beschleunigt werden können.
Aber mal zurück zu ME. Hat eigentlich jemand mal den Performance-Unterschied gemessen zwischen aktivierter und deaktivierter PhysX-Unterstützung? Mir ist nämlich schon aufgefallen, dass die Framerate spürbar einbrach, wenn viele Stoffe oder Nebel zu sehen waren. Da war für die Grafikdarstellung nicht mehr ganz so viel Power übrig. Zwar blieb die Framerate immer noch über 30 fps, aber an Stellen ohne physikalische Simulationen habe ich auch schon einmal gut und gerne 60 fps erreicht.
OK. Man muss auch immer bedenken, dass Stoffe und der Nebel nicht nur aufwändiger zu berechnen sind sondern auch aufwändiger zu zeichnen. Die Grafikberechnungen nehmen also auch zu. Der Leistungsverlust ist also nicht allein auf die hinzugekommenen Physikberechnungen zurückzuführen.






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