Vergiss die Story nicht. Das war eine der besten Storys in der Computerspiel-Geschichte. Allein die Erzählweise fand ich schon sehr schön. Tommy schilderte das ganze Geschehen ja einem Cop in einem Restaurant und während er es erzählte tauchte man immer in diese Geschichten ein und hat sie live gespielt. Nach einem Abschnitt (Level) war man dann wieder ein paar Jahre in der Zukunft in dem Restaurant und hat zusätzliche Informattionen zu dem Geschehenen erhalten.

Das fand ich wirklich sehr gut gemacht.


Was die 3rd Person Ansicht angeht, so bin ich da auch nicht immer ein Fan von, aber wenn es gut gemacht ist, dann ist das gar nicht so übel. Bei Mafia stört es mich nicht großartig. Das Lustige ist, dass man immer in die 1st Person Sicht wechselte, wenn der Raum zu klein war und die Kamera nicht hinter den Charakter gepasst hätte.


Was mir an Mafia aber auch noch ganz gut gefällt ist, dass man dort doch recht gemütlich vorgehen muss. Man kann nicht einfach so durch die Level rushen. Wenn man zum Beispiel Schutzgeld einsammelt, dann wartet man schon mal 30 Sekunden, bevor der Kollege mit dem Geld wieder raus kommt.
Es ist einfach realistisch gemacht und man kommt sich so vor, als guckt man einen Film.

Deswegen haben wie wohl auch die 3rd Person Perspektive gewählt. Das lässt das Ganze wie einen Film erscheinen.

Na jedenfalls fand ich schön, dass man da manchmal recht lange für eine Mssion brauchte. Kein Wunder, dass dort ein Speed-Run von Mafia über 3 Stunden dauert. Die Spieldauer von dem Game war schon recht hoch. Besonders im Vergleich zu heutigen Spielen.