Man kann sagen, dass Crysis 2 eine "mittlere" Bewegungsfreiheit hat, und mir ist auch klar, dass einige mir nicht zustimmen werden, wenn ich sage, dass das nicht schlecht sei.

Crysis 1 hatte auch eine Art Coreographed Sandbox, und war an einigen Stellen auch gescripted. Fakt ist aber, dass Aufgrund der Extremen non liniearität die Geschichte ein wenig auf der Strecke blieb. Viel zu oft hatte ich den Gedanken: "Was mach ich nochmal hier?". Erst aber der Zweiten, deutlich linearen Hälfte, bekam die Story noch mal einen ordentlichen Schub, und wurde dann viel intensiver und bedeutender.

Klar ist Sture Linearität gameplaytechnisch total langweilig (man bekommt IMMER gesagt, was man wie und womit töten/zerstören muss), aber die Story steht dann klar im Vordergrund.

Klar ist Sandbox einer der besten Gameplay mechaniken, die es gibt, aber dann sollte man diese non-linearität auch in die Story miteinbinden, sodass man bei der Story auch ein wenig nachdenkt, wie man vorgehen soll, ohne Mögliche konsequenzen ziehen zu müssen (Mass Effect).

Man sollte schon beides Verbinden können, wie Crytek es mit Crysis 2 macht, um Story und Gameplay ein gleiches Gewicht erhalten. Auch spielt da denn das Setting einen Faktor. New York ist natürlich linearer, aber wenn sie WIEDER eine tropische Insel als Setting nehmen, würde ich langsam aufhören, Crysis 2 kaufen zu wollen. Das wäre Spiel 3 auf einer Insel, und würde dann Crytek mangelnde Abwechslung vorwerfen. Und wenn man sich jetzt die MP Karten ansieht, sind diese auch sehr Abwechslungsreich.