Ich habe das Geld weniger für das Spiel gegeben, als für die Idee dahinter.
Hier bin ich davon überzeugt, dass das Team hinter seiner Idee steht und dass das Projekt mit Herzblut umgesetzt wird, während man auf die Meinungen der Spieler/Community hört.
Bei einem Spiel, welches von einem großen Publisher gesponsort wird, ist das so nicht gegeben. Da sind die wichtigsten Punkte:
Möglichst große Zielgruppe (Plattformübergreifend)
Möglichst geringe Systemanforderungen
Nicht zu komplex
Deadlines einhalten (und dafür gegebenenfalls Ziele/Features Streichen)

Hier sind die Entwickler praktisch die Angestellten derjenigen, die ihr Geld "gepledged" haben.
Man bekommt direktes Feedback der Entwickler, kann über Eigenschaften des Spiels mit entscheiden und wird über den Prozess auf dem Laufenden gehalten.
Für eine gute Idee gebe ich auch gerne mal was her.
Und hier habe ich größere Hoffnungen, dass es später auch vernünftigen MP-Support geben wird, als es bei zum Beispiel bei Crytek jemals der Fall war.
Woran es bei denen gelegen hat, weiß ich nicht, aber sie wollen es ja auch nicht sagen und damit ist jeder Crysis-MP praktisch gestorben.

Bei Star Citizen sehe ich die Möglichkeit nach Erscheinen des Spiels auch etwas zu modden, was später auch gespielt wird. Nicht wie bei Crysis, wo ich über 200h in eine simple Map stecke, die dann später überhaupt nicht gespielt wird da die Server leer sind und der Autodownloader kaum funktioniert.

Wenn ich die Kohle hätte, dann hätte ich auch noch weitaus mehr für Star Citizen bezahlt. Da geht es mir darum, den Entwicklern ein Zeichen zu setzen, dass die Community sich nicht nur mit 08/15-Ware abspeisen will.
Wer mit CoD & Co zufrieden ist, der kann ja ruhig dabei bleiben, ist jedem selbst überlassen