Ich habe ein breites Grinsen bekommen, als ich den Thread Namen gelesen habe. Klang so nach irgendwelchen philosophischen TV Quartets.

Aber im Grunde kann ich dir zustimmen.

Mein Verstand sagt mir, dass Liebe nur eine Illusion ist, die gewisse Dinge bessern, aber andere Dinge wiederum verschlechtern kann. Liebe ist ein Hindernis für viele Dinge. Liebe macht blind in der Wahrnehmung unsere Umgebung. Selten hören wir auf den Rat unserer Freunde, wenn es doch gegen unsere "Liebe" gerichtet ist und dafür nicht selten bewahrheitet sich das, was unsere Freunde uns gesagt haben und wir entschuldigen uns dafür.

Mein Herz sagt mir, dass Liebe notwendig ist, auch wenn sie noch so sehr schmerzen kann. Liebe ist in der Regel ein seltenes Gefühl in unserem Leben. Wer zuviel davon bekommt, weiß dieses Gefühl nicht wirklich zu schätzen und geht meist unachtsam damit um. Wer zu wenig davon bekommt, weiß es umso mehr zu schätzen und versucht es solange wie möglich zu behalten und ist daher meist achtsam mit den Gefühlen anderer Menschen. Jedoch kann zu wenig Liebe auch Hass gegen solche, die Lieben, hervorrufen. Und nicht weniger zu Missverständnissen.

Es ist leichter gesagt als getan. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder Mensch unterschiedliche Ängste, Stärken und Schwächen hat. Dem einen bereitet es enorme Probleme einfach mal auf ne Frau zuzugehen und ihr etwas nettes zu sagen, dafür ist er ein sehr hilfsbereiter und kluger Mensch, jedoch hat er eben diese große Angst abgewiesen zu werden. Ein anderer dagegen hat eine Frau nach der anderen um den Finger gewickelt, aber außer "gut" aussehen, besitzt der Mann keine besondere Klugheit und hat nur "zwei linke Hände". Auch gibt es Frauen, die ja fast schon übertrieben kontaktfreudig sind, dafür aber nicht sehr herzlich oder gar arrogant sind und solche mit ähnlich umgekehrten Eigenschaften.

Okay, zugegeben, das klingt so ein wenig danach, als ob ich die Menschen in Schubladen sortieren würde, aber das stimmt nicht. Es sollen nur Beispiele sein von vielen anderen Charakterzügen.

"Das Glück ist mit den Dummen, scheinbar bin ich zu intelligent."

(Zitat von "dessen Namen ich leider vergessen habe")