Es werden heiße Nächte in Tunesien sein. Die große Show zur Markteinführung einer neuen GPU-Generation findet vom 23. bis zum 25. April in der tunesischen Hauptstadt Tunis statt.
AMD wird zwei Tage lang die ganzen neuen Produktlinien von mobilen und Desktop-GPUs vorführen. Durch die gleichzeitige Vorstellung der Einsteiger-, Mainstream- und High-End-Versionen wird das Ereignis zur ersten Queerbeet-Markteinführung einer kompletten neuen Produktgeneration durch einen Grafikchip-Hersteller.
Die komplette Markteinführung heißt im übrigen auch Gaming, Video und Stream-Computing: Radeons, FireStreams und die Stream-Prozessoren.
Wir sind ziemlich sicher, dass AMD die R600-Chips aus der ursprünglichen Produktions-Charge zeigt - die aus der 80-nm-Fertigung. Der R600 ist ein 80-nm-Chip auf Grafikkarten mit GDDR3-Speicher. Unsere Quellen informieren uns jedoch weiterhin darüber, dass ein späterer - der "Produktions"-Chip - auf einem geschrumpften Die beruhen wird.
Ja, wir sprechen von einem 720-Millionen-Transistoren-Chip, der drüben bei TSMC in einem 65-nm-Herstellungsverfahren entsteht. Wann der 65-nm-Chip aus der Deckung kommen wird, bleibt noch abzuwarten. http://de.theinquirer.net/2007/03/2..._in_afrika.html
weitere R600-Fotos aufgetaucht
Sowohl bei der VR-Zone als auch bei Tweaktown sind weitere R600-Fotos aufgetaucht. Die Bilder bei Tweaktown sind zum Teil unkenntlich gemacht, wohl um die Quellen aus denen die Karte stammt zu schützen.
Mit der Häufung von R600-Bildern in letzter Zeit scheint es nun eine Chance auf einen Launch in nicht allzu ferner Zukunft geben. Die Treiber sollen allerdings erst mit Catalyst 7.5 im Mai final werden, im April wird es nur Beta-Treiber geben.
Sollte sich die derzeitigen Gerüchte bewahrheiten wird der R600 erst nach der 8800 Ultra von Nvidia auf den Markt kommen - keine gute Startposition für AMD/Ati.
Cebit 2007: R6x-Generation mit dediziertem Videoprozessor
In der R600-Generation will AMD auf den Ati-Radeon-Chips auf eigene Videoprozessoren setzen.
Wie AMD auf einer Pressekonferenz auf der Cebit zeigte, setzt man bei den Chips der R(V)6x-Generation nicht mehr auf eine Videobeschleunigung über die Pixelshader. Stattdessen kommt eine spezialisierte Videoverarbeitungseinheit zum Einsatz.
Grund: Die kleineren Chips, welche über deutlich weniger Shadereinheiten verfügen als die Top-Modelle, wären wahrscheinlich mit der Darstellung mehrerer HD-Datenströme und gleichzeitigem Rendering von Vistas Aero-Glass-Oberfläche überfordert.