Laut
Chris Whitmore, einem Analysten der Deutschen Bank, wird Apple im September nicht nur ein komplett überarbeitetes
iPhone 5 präsentieren, sondern auch eine günstige Variante für den Prepaid-Markt anbieten: das iPhone 4S.
Schon vor Whitmore waren diverse Analysten davon überzeugt, dass Apple zur Sicherung seiner Position auf dem Smartphone-Markt eine günstigere Variante seines Kult-Phones anbieten muss. Dieses Szenario ist anscheinend kein reines Wunschdenken von Analysten. So kursieren im Apple-Umfeld seit geraumer Zeit Gerüchte um das iPhone 4S und das
iPhone 5. Während bislang aber immer die Rede davon war, dass nur eines der beiden Apple-Handys in diesem Jahr vorgestellt wird, mehren sich nun die Stimmen, die von einem zeitgleich erfolgenden Release sprechen. Whitmore geht davon aus, dass das iPhone 4S für etwa 350 Dollar ohne SIM-Sperre und mit Prepaid-Tarifen angeboten wird.
Für jeden etwas
Das iPhone 4S würde demnach ein leicht verbessertes iPhone 4 darstellen. Neben dem A5 Prozessor aus dem iPad 2 gibt es Gerüchte um ein leicht vergrößertes 3,7-Zoll-Display. Das iPhone 5 hingegen wird den Gerüchten zufolge ein komplett neues und deutlich verbessertes Apple-Smartphone, mit dem die Kalifornier einen Spitzenplatz innerhalb des Marktes anpeilen. Der A5-Prozessor, eine 8-Megapixel-Kamera und ein überarbeitetes Design mit größerem Display sollen dafür sorgen.
Diese Strategie wäre für Apple nichts Neues. Auch beim iPod begann alles mit einem einzigen Modell, bis dann mit nano, shuffle und touch die Palette erweitert wurde. Wirft man einen Blick auf die immer weiter wachsende Konkurrenz aus dem Hause Google, scheinen zwei iPhone-Modelle der nächste logische Schritt zu sein. (bh)