Nein. Wir sind nur verwandt.
So wie beim Menschen. Ohne den Selbsterhaltungstrieb und das vermeintliche Wissen, dem Gegner überlegen zu sein, finden auch kaum Morde statt. Dies impliziert jedoch schon, dass dem Töten ein gewisser "Sozialdarwinismus" unterliegt...
Das ist das Ergebnis eines effektiven Ressourcenmanagements. Hätte der Mensch nicht die Ressourcen (welcher Art auch immer), Behinderte am Leben zu erhalten - so wie es bei Tieren der Fall ist - so würde die Situation auch anders aussehen. Das mag angesichts der gegenwärtigen Moralvorstellungen seltsam oder unmenschlich erscheinen, ist aber die einzig logische Konsequenz, denn der Lebenserhaltungstrieb ist der größte...
Als grenzwertige Situation hier ein Beispiel: Eine Polarexpedition zweier Personen, bei welcher eine der Personen derart erkrankt, sodass er ohne den zweiten nicht überleben kann, jener jedoch, wenn er sich um den Erkrankten kümmert, ebenfalls dem Tod geweiht ist, weil er schlichtweg nicht die Kraft hat, zwei Ausrüstungen samt seinem Kollegen zu transportieren.
Meiner Meinung nach würde er solange bei seinem kranken Kollegen bleiben, wie noch die Chance besteht, selbst wieder lebendig aus der Situation herauszukommen - aber nicht länger...
MfG





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