Das Problem liegt ja auf der hand, umso älter man wird, desto schneller drehen sich die Zeiger!
Ich erklär mir das wie folgt:
Als Kind, heranwachsender, wird man mit reichlich reizen geflutet, die man verarbeitet, das Zeitgefühl ist recht langsam.
Wie im Wartezimmer. Sitzt man da, hat eine Beschäftigung wie beispielsweise mit dem Handy zocken, rennt die Zeit. Man spürt kaum wie viele Minuten ins Land streichen. Sitzt man jedoch da, und hat NICHTS, lässt rein die Gedanken und Sinne auf sich fließen, vergeht die Zeit spürlangsam langsamer.
Genauso wie im Urlaub: Bereist man eine Kultur die man wirklich noch nicht kannte, also absolutes Neuland, kommen einen 3 Wochen ewig vor, verglichen zu 3 in gewohnter Umbegung. Man ist wieder wie ein Kind, alles neue Reize, die einen bei der Verabeitung durch vieles Nachdenken gefühlte Zeit verschaffen.
So ist es das ganze Leben über. Wird man älter, ist man irgendwann mit allen Wassern gewaschen, routine killt die Zeit. Kennen einige vom arbeiten. Jeden Tag die selbe Arbeit, die selben Mechanismen und die Monate vergehen im Flug. Jeden Tag was anderes zu tun, ein Beruf mit Abwechslung (der mir auch bald bevorsteht) und die Zeit dauert an. Deshalb sollte man viel unternehmen in seinem Leben, viele neue Reize einfließen lassen, das verlängert das Gefühlte Leben, erweitert den Horizont, verschafft neue Erkenntnisse, neue Ansichten, mehr Perspektive, mehr Erfahrung.

Wer mir nicht zustimmt, kann das gerne äußern, lasse mich gern von anderen Theorien berieseln