Ich kann mich einfach nicht auf die Seite der Leute stellen, die mehr wirtschaftliche und soziale "Gerechtigkeit" fordern. Vor allem weil ich (und wir alle) jetzt gerade vorm PC sitzen und eben keinen Euro an irgendeine Organisation spenden. Ich empfinde es als Heuchelei den Weltverbesserer spielen zu wollen, ohne konkrete Taten folgen zu lassen. Oder ist der Schreiber des schönen Artikels oben tatsächlich bereit Spende vor Konsum zu stellen?
Deshalb muss ich mich mal Advokat des Teufels spielen: Warum sollte den Armen geholfen werden? Ungerechtigkeit ist es auch, wenn Reichen etwas weggenommen wird. Woher nehmen so viele das Recht, menschliches Leid zum Maßstab aller Dinge zu machen? Und stellt sich nicht von selbst immer ein Gleichgewicht zwischen Wohlstand und Armut ein, auch wenn man Mittel immer wieder umverteilt? Diese Umverteilung kann übrigens nur gesetzlich erfolgen, was einen Einbuße an Freiheit bedeutet.
Auch international: Es gibt nun mal Länder, die es verstanden haben, sich wirtschaftlich zu organisieren. Warum sollten die den edlen Samariter für korrupte Systeme spielen?
Am meisten regen mich solche Sätze auf: "Und sind wir Menschen wirklich immer noch so degeneriert und primitiv wie zu Urzeiten? Sollte es kein höheres Ziel sein allen Menschen den gleichen Wohlstand zu bieten."
Zum Glück sind die wenigen Urtriebe des Menschen noch die selben wie die in der Urzeit. Der wichttigste sei da "Vergrößerung der eigenen Macht". Warum ist ein Urmensch degeneriert? Als degeneriert würde ich alles bezeichnen, was vom Urtriewb abweicht. Mit dem Wort "höheres Ziel" legitmiert man hier ein ganz unnatürliches Ziel. Das Ziel jedes Menschen sollte es sein, seinen Wohlstand zu vergrößern - wenn jeder dem nachgeht steigt auch die Chance auf Erfolg.
Die Geburtenrate sinkt übrigens nicht des Geldes wegen, sonst dürfte es im Mittelalter oder zur Zeit der industriellen Revolution wohl keine Kinder gegeben haben.
“Money never made a man happy yet, nor will it. The more a man has, the more he wants. Instead of filling a vacuum, it makes one." -Benjamin Franklin
"God is an ever-receding pocket of scientific ignorance." - Neil DeGrasse Tyson
der Kapitalismus ist (mit Abstand) die beste Lösung bisher. Sicher werden die Unterschiede mittlerweile krass, aber es ging noch nie zuvor so vielen (auch prozentual) Menschen richtig gut wie jetzt! Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre sicher mal angebracht (bitte EU weit), aber das wird das grundsätzliche problem nicht lösen. Wir im Westen (der Welt) werden an relativem Lebensstandard verlieren, zurecht. Die Globalisierung und liberalisierung der Märkte hilft auch anderen Ländern, das darf man nie vergessen. Der Westen mit seinem Konsumwahn ist selber schuld. Wer auf unserem deutschen Niveau von Armut spricht hat in meinen Augen nen totalen Knall! Einige scheinen etwas durcheinander zu kommen wenn es um den Begriff "arm" geht. Der ärmste Hartz IV Empfänger bei uns ist doch reich. Fast jeder hat Dinge die er nicht wirklich zum leben braucht aber das will die breite Masse bei der Diskussion auch nicht wahrhaben!
Geändert von randfee (12.08.2010 um 12:31 Uhr)
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Ist es denn fair, dass wir Bürger, für den Mist, den die milliardenschweren Firmen verursachen gerade stehen? Stichwort Banken etc...
Sowas ist meiner Meinung nach gar nicht gerecht und der Staat hat da eindeutig versagt. Wenn alles so fair und mit rechten dingen zugehen würde, wie du es sagst, stimme ich dir schon zu.
nein, die Banken hätte man ruhig bankrott gehen lassen können... das wäre auch nicht teurer geworden als die Sache jetzt ist.... eher das Gegenteil (mittel- bis langfristig)
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Aber sowas von "SIGNED"!
Im übrigen fände ich es doof, wenn Leute die zwar im Schlaf ihr Geld verdienen mehr abgegen sollten. Die meisten von denen haben vorher für das was sie jetzt haben gearbeitet und nun sollen sie dafür "bestraft" werden?!? Ist genau wie die Erbschaftssteuer.... da zahlen die Eltern schon Steuern für Haus und Hof und im Erbfall muss man nochmal Steuern zahlen?!? Armes Deutschland sage ich da nur... naja, ich werde hier sowieso nicht für immer bleiben.
Greetings... WarpSpeedFORENREGELN/FORUMRULES
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Ja und ja... und...ich auch nicht
Ich möchte aber noch folgendes anführen:
Frei übersetzt:Money cant buy u happiness but it can buy you a jet ski. Have you ever seen anyone frown while ridin a jet ski?
Auch das muss ich unterschreiben. Es wird immer von vielen gesagt Geld könne kein Glück kaufen, was meiner Meinung nach aber auch nie jemand behauptet hat! Es (eine gewisse Menge) lässt einen aber sehr viel ruhiger schlafen und weniger besorgt durch's Leben gehen als ob man keins hat!Mit Geld kann man sich nicht glücklich kaufen, aber z.B. einen Jet Ski. Hast du jemals jemanden gesehen der einen Jet Ski fährt und unglücklich aussah?
Geändert von randfee (12.08.2010 um 14:31 Uhr)
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