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Thema: Kapitalismus und Co.

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Professional Avatar von HunT
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    Dazu fällt mir ein:




    "Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
    (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

  2. #2
    Prophet Avatar von SplitTongue
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    Eigentlich sollte man meinen, dass man hier in Deutschland ganz vernünftig was verdienen und seinen Lebensunterhalt bestreiten kann... eigentlich.
    Dabei ist Deutschland die traurige Nr.1 was Dumping-Löhne / zu geringe Mindestlöhne angeht.
    Fakt ist: Jeder 5te Haushalt muss zusätzlich Kohle vom Staat beantragen um überhaupt leben zu können. Gewinner sind fast immer nur die grossen Konzerne.
    Und dann wird sich darüber gewundert warum die Geburtenrate sinkt: Naja... wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten müssen damit es überhaupt reicht auch kein Wunder. Da bleibt weder die Zeit noch das Geld für Kinder übrig, auch mit Kindergeld nicht, wenn man bedenkt wieviel Kleidung und sonstige Neuanschaffungen allein in den ersten Jahren fällig werden.
    Aber schon klar, warum sich unsere Regierung den gesetzlichen Mindestlöhnen verwehrt, denn mit tariflichen Mindestlöhnen, wie ihn die Gewerkschaften fordern, hätte sie im Endeffekt noch weniger Kohle in der Haushaltskasse. Unser Jahres-Etat is ja jetzt schon viiiiiiiiiiiiel zu klein...
    Aber dann Milliarden für irgendwelche, bekloppten (ausschliesslich dem Prestige dienenden) Kulturhäuser, Mahnmalstätten und sonstigen Schnickschnack ausgeben, oder besser noch das Geld verschenken, wo's hier Menschen gibt die es genauso dringend brauchen könnten.
    Geändert von SplitTongue (11.08.2010 um 17:29 Uhr)

  3. #3
    Professional Avatar von JamDeluxe
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    Schön zu sehen das es Menschen gibt die so denken.
    Schade zu sehen das es einfach nicht genug sind.

  4. #4
    Prophet Avatar von SplitTongue
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    Zitat Zitat von JamDeluxe Beitrag anzeigen
    Schön zu sehen das es Menschen gibt die so denken.
    Schade zu sehen das es einfach nicht genug sind.
    So zu denken (Prototype's Auffassung zu teilen) können es sich aber auch nur jene leisten, die finanziell gut dastehen.

  5. #5
    Semi Pro Avatar von Heinz_Baer
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    Ich kann mich einfach nicht auf die Seite der Leute stellen, die mehr wirtschaftliche und soziale "Gerechtigkeit" fordern. Vor allem weil ich (und wir alle) jetzt gerade vorm PC sitzen und eben keinen Euro an irgendeine Organisation spenden. Ich empfinde es als Heuchelei den Weltverbesserer spielen zu wollen, ohne konkrete Taten folgen zu lassen. Oder ist der Schreiber des schönen Artikels oben tatsächlich bereit Spende vor Konsum zu stellen?

    Deshalb muss ich mich mal Advokat des Teufels spielen: Warum sollte den Armen geholfen werden? Ungerechtigkeit ist es auch, wenn Reichen etwas weggenommen wird. Woher nehmen so viele das Recht, menschliches Leid zum Maßstab aller Dinge zu machen? Und stellt sich nicht von selbst immer ein Gleichgewicht zwischen Wohlstand und Armut ein, auch wenn man Mittel immer wieder umverteilt? Diese Umverteilung kann übrigens nur gesetzlich erfolgen, was einen Einbuße an Freiheit bedeutet.
    Auch international: Es gibt nun mal Länder, die es verstanden haben, sich wirtschaftlich zu organisieren. Warum sollten die den edlen Samariter für korrupte Systeme spielen?

    Am meisten regen mich solche Sätze auf: "Und sind wir Menschen wirklich immer noch so degeneriert und primitiv wie zu Urzeiten? Sollte es kein höheres Ziel sein allen Menschen den gleichen Wohlstand zu bieten."
    Zum Glück sind die wenigen Urtriebe des Menschen noch die selben wie die in der Urzeit. Der wichttigste sei da "Vergrößerung der eigenen Macht". Warum ist ein Urmensch degeneriert? Als degeneriert würde ich alles bezeichnen, was vom Urtriewb abweicht. Mit dem Wort "höheres Ziel" legitmiert man hier ein ganz unnatürliches Ziel. Das Ziel jedes Menschen sollte es sein, seinen Wohlstand zu vergrößern - wenn jeder dem nachgeht steigt auch die Chance auf Erfolg.


    Die Geburtenrate sinkt übrigens nicht des Geldes wegen, sonst dürfte es im Mittelalter oder zur Zeit der industriellen Revolution wohl keine Kinder gegeben haben.

  6. #6
    Prophet Avatar von SplitTongue
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    Zitat Zitat von Heinz_Baer Beitrag anzeigen
    Die Geburtenrate sinkt übrigens nicht des Geldes wegen, sonst dürfte es im Mittelalter oder zur Zeit der industriellen Revolution wohl keine Kinder gegeben haben.
    Natürlich nicht, aber ist nun mal so dass Frauen heute eine berufliche Karriere (Geld verdienen) dem Kinderkriegen/Kinderhüten vorziehen.

  7. #7
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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