Also anscheinend haben das einige mit dem DX 10 nicht wirklich mitbekommen oder zumindest nicht richtig verstanden.
Momentan ist zwar die Hardware soweit DX 10 Elemente darzustellen aber auch nur im gewissen Maße. In den kommenden Spielen werden nur gewisse Elemente in DX 10 dargestellt weil mehr eben noch nicht drin is. Wäre alles in Crysis auf DX 10 wäre dieses Spiel wohl in den nächsten Jahren noch nicht Spielbar gewesen. Selbst auf DX 9 macht es bei vielen schon Probleme und auf Very High ist es nicht mal spielbar, zumindest nicht für alle.
Bis ein Spiel komplett aus DX 10 Elemente besteht, werden wohl noch einige Jahre vergehen.
Hier mal erklärt was es mit DX 10 überhaupt auf sich hat ............
DirectX 10
DirectX 10 soll laut Microsoft (in Teilbereichen) bis zu achtmal schneller sein als DirectX 9, was ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Das liegt hauptsächlich daran, dass DirectX 10 neu und völlig anders aufgebaut ist als DirectX 9. Beispielsweise kann DirectX 10 die Grafikkarte direkt ansteuern. Einschränkungen, welche die Architektur von DirectX 9 mit sich brachte, sind unter DirectX 10 nicht mehr gegeben. So können zum Beispiel mehrere Prozesse zeitgleich auf den Grafikprozessor zugreifen. Eine verbesserte Texturenverwaltung, bessere Grafikspeicher-Ausnutzung, Shader Model 4.0 und Geometrie-Shader sind weitere Bestandteile von DirectX 10. DirectX 10 entlastet die CPU, wodurch diese sich um andere Dinge kümmern kann.
Der Nachteil: DirectX 10 ist nicht mehr kompatibel zu DirectX 9 und kann unter Windows XP nicht realisiert werden - und benötigt natürlich DirectX 10-Hardware.
DirectX 9.L
Eine der häufigsten Fragen war, wieso Vista denn ein DirectX 9 braucht, wenn es doch ein DirectX 10 hat. Nun, die Frage ist eigentlich durch den vorherigen Absatz beantwortet. DirectX 10 ist nicht kompatibel zu DirectX 9. Vista braucht also ein DirectX 9, damit ältere (also nicht DX10) Spiele überhaupt laufen - und genau das ist DirectX 9.L.
Die Unterschiede von Direct3D 10 zu den Vorgängern liegen weniger in direkt sichtbaren Eigenschaften als vielmehr in der Erweiterung, Modularisierung und Flexibilisierung der 3D-Funktionen. Es wird daher erst mittelfristig mit Anwendungen gerechnet, die die neuen Möglichkeiten so ausschöpfen, dass der Anwender einen spürbaren Fortschritt sieht.
DirectX 10.1 [Bearbeiten]
DirectX 10.1 wurde zusammen mit Windows Vista SP1 ausgeliefert und beinhaltet gegenüber DirectX 10 einige Änderungen, unter Anderem, dass Grafikkarten der DirectX-10.1-Klasse das Shader Model 4.1 unterstützen, vierfaches Anti-Aliasing mit veränderbaren Subpixel-Mustern beherrschen, durchweg mit 32-Bit-Gleitkommazahlen rechnen, dynamisch adressierbare Cubemap-Arrays verwenden können und in blockkomprimierten Framebuffern rendern.
Falls die Grafikkarte eine dieser Funktionen nicht unterstützt, kann sie keine Direct3D-10.1-Schnittstelle anbieten, und die Applikation muss auf Direct3D 10 zurückfallen.
Neben diesen Änderungen, die die Direct3D-API betreffen, wird XAudio 2 eingeführt, welches DirectSound ersetzen soll.
Weiterhin ist zu beachten, dass DirectX-10-Grafikkarten die Grafikfunktionen von DirectX 10.1 nicht unterstützen und somit neue Hardware erforderlich ist. Nur die ATI-Radeon-HD-3000-Serie unterstützt bis jetzt DirectX 10.1.
So ich hoffe jetzt ist mal schluss mit dem DX geheule ^^





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