Zitat Zitat von Stalker_Raince Beitrag anzeigen
Das ist mir bewusst, ich will mir aber keinen Shooter kaufen, der nach 10 Stunden so ausgelutscht ist, dass mir jegliche Lust vergeht ihn jeh wieder anzufassen.

Authentizität ist ja super, aber wenn das Gameplay stock und steif ist bietet das doch keine Grundlage für ein Langzeitvergnügen, sondern was für Zwischendurch. Eben etwas, wofür man sein Kopf nicht brauch, sondern zum Abschalten. Shooter sollten für mich das genaue Gegenteil sein, ich bin gerne voll dabei, wenn ich ein Shooter zocke, nicht zur Entspannung (ich glaube ich kenn dieses Wort gar nicht).

Es geht mir hauptsächlich um den immer Gleichen Spielablauf, der sich so zieht... Man ist wie an ein Seil gebunden, und wird dann Enge Passagen mit "ERMAGEHRD SCREHPTSEHQUEHNZEN" und 5 Minuten-Cutscenes gezogen, und kann sich dann 0 ins Spiel integrieren. Das bisschen Moorhuhn ballern gebt mir nicht wirklich das Gefühl im Spiel drin zu sein...

Ist heutigen Entwicklern das Wort "Backtracking" eigentlich noch geläufig?

Ein Spiel sollte Wiederspielbarkeitswert haben, in IRGENDeiner Hinsicht. Es bringt nichts, wenn ich mir für 45-60€ ein neues Spiel kaufe, dass nach 4-10 Stunden durch ist, und ich mich dann nur noch für einen netten Zusatz (den Multiplayer) interessiere, der es in der Regel nicht bringt.
Ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen. Ich denke das sich im Laufe der Zeit der Fokus geändert hat. Ein Shooter bekommt nicht allzu lange eine Langzeitmotivation bei einem Einzelspieler. Die Entwickler machen sich natürlich Gedanken welcher Aufwand dafür notwendig ist und ob sich das natürlich lohnt. Das beste Beispiel in der Hinsicht ist der "Mod-Support". Für viele Personen ein "must have" um wirklich ihre Überzeugung für das Spiel zu bekommmen. Dennoch ist es ein enormer Aufwand der natürlich finanziert werden muss. Da ist es natürlich logisch das sich der Entwickler sagt "Wir sparen hier und da einiges ein und machen daraus eine linear gestaltende Kamapnge".

Schließlich wenn man auf die heutige Generation der "Spieler" schaut, interessiert den meisten nur mit welchen Features der Multiplayer ausgestattet ist. Der Anteil hat sich in der Hinsicht total gewendet. Damals waren Counter Strikte und Unreal Tournament die Multiplayer-Shooter schlecht hin, heute versucht das jeder Hersteller. Allein der Vergleich zwischen den damaligen Medal of Honor und den heutigen ist schon ersichtlich das man einfach versucht eine "Langzeitmotivation" aufzubauen. Dabei ist es vielen uninteressant in welcher Hinsicht der Einzelspieler gestaltet ist. CoD besitzt bei jedem Teil einen Multiplayer, aber die Frage ist wie viele von den Spielern sich wirklich damit beschäftigt haben. Durch mein Bruder kenne ich viele Personen die das Spiel täglich bis zum einschlafen suchten und einfach mal in die Runde geworfen ob eigentlich wer weis wie MW3 abgeschlossen wird. So gut wie keiner konnte mir diese Frage im Ansatz beantworten. Spiel gekauft, ab in die Konsole und schon los gehts mit den Multiplayer und das wird Medal of Honor: Warfighter dementsprechend auch versuchen wollen.

Zitat Zitat von Stalker_Raince Beitrag anzeigen
Ja, aber warum muss das heute immer so sein? Wieso gibt's keine Singleplayer-Diamanten mehr unter den Shootern, Singleplayer ist für mich einer der wichtigsten Aspekte eines Spiels. Eine gut geschriebene Story, zusammen mit dynamischen Gameplay und neuen Gameplay-Elementen, das hat vor nichtmal 5 Jahren noch Shooter ausgemacht. Jetzt heißt es: "Je mehr Waffen zum freischalten im MP, desto besser!".

Vermisst nicht jemand auch die Vorreiter des Shooter Genres? Half-Life, Halo etc.? Weil ich kann vergleichbare Spiele einfach nicht mehr finden.

und genau auf das hat sich Danger Close vorbereitet und bietet ja einiges im Punkt "Mulitplayer" was bisher von CoD nicht erfüllt wurde.
Wie bereits schon genannt, es ist die heutige Jugend denen es kaum wirklich interessiert. Für die meisten reicht schon ein Einzelspieler aus mit paar Missionen. Hauptsache der Multiplayer hat genügend Waffen, Levels und natürlich Auszeichnungen mit Bonis und freischaltbaren Sachen.

Das dabei die Personen nicht beachtet werden, die sich wirklich für die Handlung des Spiels interessieren ist dabei nicht der Faktor. Wir bringen kaum die Kohle für die Studios bzw. Publisher.

Zitat Zitat von Stalker_Raince Beitrag anzeigen
Battlelog ist einer der... ich wills gar nicht aussprechen, so angewiedert bin ich von Battlelog...

a) Wer kommt auf die Idee, den Serverbrowser auf ein externes Programm zu schiffen, das vielleicht nicht 100% damit kompatibel ist? Ein fauler Entwickler, der sich das Hauptmenü ersparen wollte? b) Instabile Verbindungen lags, ein verbuggter Client... Eine tolle "Innovation" hat EA da geschaffen.

Battlelog ist Quatsch und sollte bei Battlefield bleiben, ich krieg sonst noch Krämpfe, wenn ich weiter einen Browser im Hintergrund haben muss, der zusammen mit dem Spiel dann meinen Arbeitsspeicher vollaufen lässt.
Das ist aber die Zukunft des Gamings. Battlelog fängt damit und Gface ist ja dabei das ganze noch weiter zu verwenden, sodass nur ein Internetbrowser für die Benutzung erforderlich ist. Ich persönlich finde Battlelog eine tolle Plattform, da mehr oder weniger viele Funktionen in einem vorhanden sind und diese sich einfach bedienen lassen.

Zu den Fehler und Stabilität kann ich kaum was sagen. Klar, hier und da besitz ich auch den Fehler, aber von der Stabilität her kann ich nicht meckern. Der Tab den ich für Battlelog offen hab verbraucht unter Last 120 MB und ich denke bei einem RAM von 4 GB ist das denk ich mal "normal". Vor allem wenn man Battlefield spielt besitzt man bestimmt kein System das unter 4 GB RAM besitzt.

Zitat Zitat von Stalker_Raince Beitrag anzeigen
Ja, das ist zwar "ganz nett", macht aber kein Spiel. Das ist reiner Gimmickunfug, um das Produkt hübscher aussehen zu lassen. 72 Waffen... Wo in etwa 50% gleich sind? Das macht das ganze dann gleich wieder redundant, und ist dann was für Erfolgsgeile (so nenn ich Leute mit nem Fetisch für Freischaltungen).

Wenn ich ein hübsches, modernes Gebäude sehe, weiß ich auch nicht sofort, ob es dort drin nicht wie in einem 80er Jahre Altbau handelt, der morsch, verschimmelt und langsam in sich zusammenbricht. Dem würd ich gern entgehen, ich geh nicht gern in solche Gebäude rein.

Metapher Ende.
Die Sache ist das es ein Konzept ist das sich gut verkaufen lässt. Jeder schaut hin und sieht "whoa 72 Waffen und ich kann alle Spezialeinheiten auf der Welt nehmen, wie geil ist das denn.". Natürlich fragt man sich erst mitten im Spiel "whoot the fuck are this". Nach paar Wochen kommen dann die Flame-Beiträge das eine bestimmte Waffe mal wieder OP ist und dann stürzen sich alle darauf wie kleine Kinder.

Heute gilt nur "Die Entwickler machen einen guten Job, wenn der Käufer das Spiel gekauft hat".

Zitat Zitat von Stalker_Raince Beitrag anzeigen
PS: Sorry für diese Wand, aber ich könnt mich totlabern bei diesem Thema...
Kein Ding, dafür ist ja ein Forum da