Zitat Zitat von SplitTongue Beitrag anzeigen
Wenn man das aus der Sicht eines minderjährigen Reservisten inszenieren würde, der noch kurz vor dem Fall von Berlin unfreiwillig zum Wehrmachtsoldaten berufen wird (und u.U. im Kampf fällt), dann wäre es moralisch sogar vertretbar und liesse sich durchaus machen. Wäre gleichzeitig eine eindringliche Kritik an der Perversion von Krieg und Diktatur (siehe die Schlacht um Stalingrad in CoD2 -> "Wer lebend zurück kommt wird erschossen !" )

Aber eigentlich will ich nicht dass es nur noch ein WW2-Spiel wird, derer bin ich mittlerweile echt überdrüssig.
Ist wie ein grosser Haufen auf dem Klodeckel statt in der Schüssel -> Muss ich nicht haben...
Ich sage nur Werner Holt", das wäre doch eine ganz gute Szenarie. Grundsätzlich finde ich es nicht abwägig einen deutschen zu spielen, denn die Wehrmacht hat ja nichts mit den Nazis zu tun. Eher im Gegenteil, Hitler hatte immer Angst das deren Stärke ihn mal das Genick brechen könnte. Darum wurde ja die Waffen SS so stark ausgebaut, weil die halt Regeln hatten (in der Wehrmacht) und Grenzen. Cool wäre doch eine Story aus der Sicht von 2 oder 3 Seiten. Zum Beispiel 3 Brüder, der eine vor Jahren in die USA ausgewandert und wird da einberufen gegen D zu kämpfen. Weil er deutscher ist könnte er hinter den Feindlichen Linien agieren. Sein Bruder, überzeugter Nazi, ist in der SS und man kämpft sich so durch deren Geschichte. Der jüngste ist gegen das Regime und kämpft heimlich im Untergrund als Partisan. Man spielt der Reihe nach alle Charaktere und kann an Schlüsselmomenten den Ausgang verändern. Jedeenfalls kommt irgendwann der 12 Uhr Mittags Moment, wo sich alles entscheidet. Ähnlich der Bound in Blood Story, die fand ich gut.
Generell ist WW2 noch lange nicht abgegrast. Aber wenn ihr hier schon brisante Ware wollt, dann bin ich für den 6 Tage Krieg um die Gholanhöhen. Wenn schon kein Happy End, dann auf beiden Seiten. Womit wir wieder beim Vietnam Thema wären.