Oder "des Mods".Zitat von foofi
Tja. Das ist halt das schöne an der deutschen Sprache es gibt zu jeder Regel 20 Ausnahmeregeln.
Aber mal ernsthaft. Man kann das sehen wie man will. Ich selbst weiß gar nicht mal genau, was ich gesagt hätte, wenn diese Diskussion hier nicht wäre.
Sprache hat sich noch nie an alle Regeln gehalten. Es gibt nicht ohne Grund so viele Ausnahmen.
Die Entwicklung der Sprache ist ein natürlicher Prozess, für dessen Fortschritt auch der Volksmund verantwortlich sein soll und nicht irgendwelche Sesselpubser die sich irgendwelche komplexen Regeln ausdenken, die sich nur 5% der Bevölkeung verstehen und merken können.
Natürlich muss es immer ein Grundgerüst an Regeln geben, aber es soll erlaubt sein mit der Sprache ein wenig spielen zu dürfen und eigene Kreationen zu schaffen.
Tja. Die Kiddies sind die Zukunft. Da wirst du nichts dran ändern können und wenn die es so aussprechen wollen, dann tun sie das auch und wenn sie in 50 Jahren den Duden schreiben, dann rate mal, was da als Ausnahmeregel mit aufgenommen wird?Eingebürgert wo? Von irgendwelchen Kiddies die nicht einmal wissen was MOD überhaupt heisst?
Ich finde es schön, wenn sie Sparache stetig verändert. Das macht sie wenigstens interessant und lebendig. Wenn ich schon immer die Forderungen des "Vereins deutscher Sprache" höre, kommt mir schon wieder die Galle hoch.
Jetzt suchen sie wieder nach einem deutschen Wort für online und offline. Was für'n Käse. In Zeiten der Globalisierung sollte man froh sein, wenn sich Begriffe einbürgern, die ein Großteil der Welt versteht.
Das wird doch wieder genauso ein Flop wie "sitt". Der Eine oder Andere erinnert sich vielleicht noch. Das soll ja das Gegenstück zu "satt" sein und soviel bedeuten wie "Ich habe keinen Durst mehr".
Hast du schon mal irgend jemanden gehört, der das zu dir gesagt hat?: "Nein danke, ich bin sitt".
Da finde ich doch die Umgangsprache besser: "Nein danke, ich bin dicht"
Die Menschen sollen sich ihre Sprache schon selber ausdenken anstatt es von igrendwelchen Bürokraten vorgeschrieben zu bekommen. Ist jedenfalls meine Meinung.
Ich sehe zwar ein, dass es auch eine regelgerechte Sprache geben muss, die eindeutig zu verstehen ist (Für Gesetze, Verträge und sowas), aber dem Volksmund sollte ruhig erlaubt werden seine Sprache so zu gestalten, wie er möchte.
Wenn etwas gern gesagt wird setzt es sich durch und wenn etwas weniger gewünscht wird verschwindet es mit der Zeit. Das ist halt die Evuolution der Sprache.
//EDIT: Ich finde auch die Jugendsprache immer sehr erfrischend. Da steckt oftmals ne Menge phantasie drin. Oftmals aber auch nicht.
solange es nciht in soetwas hier ausartet finde ich das aber völlig OK.
Absolut klasse finde vor allen Dingen die ironischen Bezeichnungen wie zum Beispiel den "Rauchmelder" als Bezeichnung für den Lehrer der in der Pause nach Rauchern ausschau hält.
Da steckt doch wirklich Witz und Phantasie dahinter und es bedarf auch einer gewissen geistigen Leistung um das zu dekodieren.




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