Bislang blickte die Welt mit Sorge auf das japanische Atomkraftwerk Fukushima. Durch das schwere Nachbeben sind jedoch weitere Anlagen in den Fokus geraten, allen voran das AKW Onagawa.
Nach dem neuen schweren Erdbeben in Japan richten sich die bangen Blicke auf das AKW Onagawa, in dem radioaktiv verseuchtes Wasser in einem Abklingbecken Sorge bereitet. Bei den Erdstößen der Stärke 7,1 schwappte eine kleine Menge des leicht verstrahlten Wassers aus einem Becken für Brennstäbe. Außerdem wurden Lecks an acht Stellen in der Anlage gefunden, wie der Fernsehsender NHK unter Berufung auf den Betreiber berichtete. Die Strahlung rund um den Meiler, 180 Kilometer nördlich vom Krisen-AKW Fukushima, sei aber nicht erhöht. In mehreren Kernkraftwerken im Nordosten des Landes gibt es Probleme mit dem Strom, die Notversorgung funktioniert aber.