Um es etwas auszuführen: Der Koran wurde dem Propheten Mohammed angeblich von Allah durch den Engel Gabriel überliefert. Alles, was dort drin steht, soll also 1:1 dem Wort Allahs entsprechen.
Den Koran versteht man nicht immer ohne den historischen Hintergrund zu kennen. Ihr könnt ihn lesen, aber oftmals ist es unklar, wer wen anspricht und über was es denn nun geht bzw. was Abschnitt xyz bedeuten soll.
Dazu gibt es dann noch die ahadith (Sg. Hadith), welche Verhaltensweisen und Bräuche Mohammeds beschreiben. Diese sind nicht minder wichtig in der islamischen Welt, da viele Muslime aus diesen ablesen, was richtig und was falsch ist. Denn Mohammed war laut Islam das Vorbild, nach dem man sich richten soll.
Ein Problem gibt es hier allerdings: Es existieren knapp 300.000 ahadith...Viele werden als "falsch" vermutet, die vertrauenswürdigste Sammlung wäre die Sahih Bukhari. Und selbst die entstand erst ein paar hundert Jahre nach dem Wirken Mohammeds.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass es nicht ganz unproblematisch ist, dass es so einen bunten Mix aus ahadith gibt. Denn sie sind nicht weniger wichtig als der Koran und bestimmen das Verhalten vieler Muslime.
Dann gibt es auch noch einigen Biografien Mohammeds...
Um den Islam also zu verstehen, braucht man mindestens:Und zur heutigen Diskussion: Viele Terroristen ziehen ja auch Mohammed als Beispiel für ihre Taten heran. In der westlichen Welt unterscheiden wir immer zwischen "Islamisten" und "Muslimen". Es ist also entscheidend, ob Mohammed nun grausam und instrumentalisierend oder weise und friedlich war.
- Koran
- ahadith
- Biografien Mohammeds (Wer war er? Wonach muss man sich richten?)
- historischen Kontext




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