Das Video spricht mit größtenteils aus der Seele.

Ein kleiner Fehler in der Argumentationsweise ist mir jedoch aufgefallen: Soweit ich weiß, ist Gott doch etwas, dass man nicht beweisen kann. Ansonsten würde es doch so manchen Streit mit der Wissenschaft nicht geben. Wenn jemand also sagt "Ich glaube nicht an Gott", heißt das laut Video, dass er zwar nicht daran glaubt, dass es aber dennoch so sein könnte. Er würde es also glauben, wenn er die nötigen Beweise vorliegen hätte. Da man Gott aber nicht wissenschaftlich "beweisen" kann, ändert das einiges. Normalerweise hätte der "Aufgeschlossene" ja zwei Ansichten zur Verfügung: 1.) Ich persönlich glaube nicht, dass Gott existiert. (er kann aber trotzdem existieren) oder 2.) Ich weiß, dass Gott existiert.

Da er aber weiß, dass Gott nicht bewiesen werden kann, weiß er, dass er in dieser Sache nur glauben und niemals wissen kann.

Möglichkeit 3 wäre also "Ich glaube an Gott". Das schließt sich biem "Augeschlossenen" aber aus, da er wissenschaftliche Beweise haben muss, um zu wissen. Solange bleibt er skeptisch und glaubt nicht.

Wenn er also sagt "Ich glaube nicht", sagt er automatisch aus, dass es für ihn keinen Gott gibt, das man es ihm auch nie wissenschaftlich beweisen könnte.

Logisch, oder ?