Modern Warfare 2'-Nachtsichtgerät im Test


Man würde denken ein solches Gimmick sei keinen Cent Wert. Doch das "Nachtsichtgerät" überraschte uns mit einer guten Qualität und sowie einer passablen Verarbeitung. Das Gerät sendet per Dioden Infrarotstrahlen aus, die reflektiert und von einem für dieses Spektrum empfindlichen Chip ausgewertet werden. Ansich ist das Gerät also nur ein Infrarotverstärker. Man könnte diesen Effekt auch mit einer Webcam deren IR-Filter entfernt wurde erreichen.

Man hat die Wahl zwischen einer schwarz-weißen und einer grünstichigen Ansicht. Auch zwei Betriebsmodi bietet das Gerät, einmal für nahe und einen zweiten für entfernte Objekte. Dabei wird zwischen den großen LEDs an der Front und den kleineren, die etwas zurückgesetzt platziert wurden gewechselt. Das Bild selbst wirkt leider etwas detail- und kontrastarm und der Bildschirm bietet keine hohe Auflösung. Auch gibt es an der Vorderseite einen Regler für die Schärfe des Bildes und ein Rad zum anpassen des Augenabstandes.

Die Software des Chips bietet eine automatische Helligkeitsanpassung, man kann mit dem Gerät also ohne Probleme von einer starken Lichtquelle in ein dunkles Gebiet schwenken.
Natürlich kommt das Gimmick nicht an echte Nachtsichtgeräte heran, doch für einen schnellen Ausflug auf Nacht ist es durchaus brauchbar. Auch weiter entfernte Objekte werden sichtbar dargestellt, obwohl die Dioden nur einen begrenzten Bereich ausleuchten. Durch die Vergrößerung ist eine Navigation etwas ungewohnt, doch mit ein wenig Übung kann man mit diesem Gerät zu einem zweiten Sam Fisher werden. Ob einem dies 150€ Wert ist muss man aber selbst entscheiden.

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