jain, das meiste in cs ist erlernbar, benoetigt je nach spielverstaendnis mehr oder weniger zeit, allerdings macht ein grosser teil des skills neben aim, movement auch das taktikverstaendnis aus, zu dem auch das effektive werfen von granaten, mapkenntnisse+timings sowie einfache sachen wie spawn-positionen der gegner und deren wahrscheinlich gespielte taktik miteinschliesst. viele spieler scheitern am taktikverstaendnis und das obwohl diese sich von progamern tatkik-demos reinziehen, denen scheint das gewisse etwas zu fehlen und kommen deshalb nicht ueber mid-skill raus. ich dachte auch zuerst das grundsaetzlich alles erlernbar ist, aber einige mitspieler die mehr zeit als ich in das spiel investiert haben, scheinen genau an dem punkt zu scheitern. high-skilled kann man nur werden, wenn man in allen skill-bereichen gut ist, dass alleine ist aber noch lange kein garant, dass ein team mit high-skilled spielern das match fuer sich entscheiden kann. so muss zwischen eigen-skill und team-skill unterschieden werden. 5 high-skilled spieler die nicht als team zusammenspielen, werden von einem team das taktisch klug aber von aim, movement usw. unterlegen ist, hoechstwahrscheinlich gezogen werden.
auch so kleinigkeiten wie das recoil von waffen, das random also zufaellig ist, mag einerseits realistisch sein, andererseits nervt es aber extrem, wenn man zu 100% auf nem gegner drauf ist, aber wegen dem rueckstoss, was nicht erlernt werden kann, die haelfte des magazins daneben geht und man deshalb ins gras beisst. mir macht es keinen spass, wenn die spielerfahrung rein auf zufall aufbaut und nicht auf "koennen".
aber genug "fachgesimpel"...
ich selber zocke hin und wieder bc2 und es macht ab und zu auch spass, allerdings nerven so tatsachen, dass die meisten spieler auf pub-servern nur auf ihre stats schauen und nicht darauf, dass ihr team gewinnt, wobei wir wieder beim thema sind, sowas wie statistiken direkt im spiel, die auch noch dauerhaft gespeichert werden gehoeren sich meines erachtens nach nicht in ein mp-spiel, der sinn am spielen sollte der spass an sich sein, der anreiz sich zu verbessern und das gefuehl des besser werdens erleben, dass alleine konnte mich ueber 10 jahre an ein spiel fesseln. es sind nicht sachen wie dumme zahlen die einem die kd anzeigen oder perks die selbst den groessten nub zum daddel-gott machen. ich denke rpg elemente in mp-shootern koennen schon sinn machen, aber nicht wie in letzter zeit eingesetzt.
um nochmal zur kimme/korn-geschichte zurueckzukommen, an sich ist die idee dahinter nicht schlecht, den spieler auf grund von realismus ins spielgeschehen mehr abtauchen zu lassen, aber die tatsache, dass einem nen delay beim wechsel vom standard-crosshair zu kimme&korn dazwischen funkt und bei beschuss in den ruecken es deshalb so gut wie unmoeglich ist nen 180°-turn zu vollfuehren um dem gegner noch nen headshot zu verpassen, nervt zumindest mich mehr, als was es an spielspass bringt. wie gesagt es sind nur kleinigkeiten, aber genau jene sind es, weshalb ich mir spiele wie bc2 nicht im ligen betrieb vorstellen kann, fuer pub paar runden recht unterhaltsam, mehr aber auch nicht.







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