Polizei will "Network Bridge" bei Providern einbauen
Wie der ORF[1] berichtet, will das österreichische Innenministerium eine "Branchenlösung" für die Internet-Anbieter durchsetzen, die der Polizei unmittelbaren Zugriff aus alle Netzwerke bietet. Neben der Zuweisung von fixen IP-Adressen für überwachte Personen sieht der Entwurf vor, dass an zentraler Stelle bei den Providern eine vom Innenministerium (BMI) gelieferte "Network Bridge" arbeitet, die den Datenverkehr dupliziert, an einen ebenfalls beim Provider stehenden "Sniffer"-Rechner des BMI weiterleitet, der dann entsprechende Daten direkt über VPN an das Ministerium schickt. Die Reaktionen der Provider waren entsprechend negativ, man wolle sich kein "Kistl ins Netz" hängen, dass man nicht selbst abgenommen habe. Allerdings sollen ein UMTS-Anbieter und ein Breitband-Provider bereits ähnliche "Network Bridges" verwenden. Überwacht wurden in Österreich übrigens bei der "Operation Pelztier" zuletzt Handys, E-Mails und der Internetverkehr von "Tierrechtsaktivisten" - als "kriminelle Organisation".
Gilt das das dan auch für Deutschland ?
20.07.2008, 20:14
Willy
Was steht da?
Zitat:
Österreich
20.07.2008, 20:15
ZaCXeeD
nura tm in Österreich, wenn das Wirkung hat wird das auch in Deutschland bestimmt auch kommen
20.07.2008, 20:17
Roberi
Egal für wen das zählt. Entweder die deutschen Behörden arbeiten dann eben bei Bedarf mit den Össis zusammen ...oder überwachen über andere Wege, wenn sie wollen.