Havok gibt Physik-Engine frei
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Zitat von Heise.de
Der Softwareanbieter Havok macht seine Ankündigung vom Februar wahr und stellt die PC-Version des Entwicklerkits Havok Complete kostenlos für nichtkommerzielle Anwendungen zum Download bereit. Neben der Physik-Engine Havok Physic enthält das Paket auch Havok Animation, mit dem sich Bewegungen von Objekten realistischer darstellen lassen. Ebenfalls Bestandteil sind die Content Tools, die Modelle direkt aus den Animationsprogrammen Autodesk Maya, 3DS Max und Avid XSI 3D exportieren können.
Die Physik-Engine des irischen Softwarestudios Havok, das seit September letzten Jahres zu Intel gehört, findet in über 200 Spielen für PCs und Konsolen Verwendung. Damit steht es in direkter Konkurrenz zu PhysX, dessen Anbieter Ageia im Februar von Nvidia übernommen wurde. Während Nvidia in naher Zukunft einen Grafikkartentreiber anbieten will, der Physikberechnungen auf GeForce-Chips ermöglicht, setzt Intel mit Havok hingegen komplett auf Multicore-Prozessoren und ließ die Entwicklung der herstellerunabhängigen GPU-Physiksoftware Havok FX stoppen. Im nächsten Jahr dürfte sich die Strategie von Intel mit Larrabee aber vermutlich wieder ändern und zumindest für den eigenen Grafikchip eine Physik-Engine erscheinen.
Wieder zwei "Standards"... schade das die sich nicht auf eine "Version" beschränken können.
Microsoft lizenziert Physik-Engine Havok
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Zitat von golem.de
Spiele-Entwicklung für Windows und Xbox 360 geplant, noch nicht für DirectX
Dank eines umfassenden Lizenzierungsabkommens können alle von Microsoft betreuten Spiele-Studios in Zukunft die Physik- und Animations-Engines der Intel-Tochter Havok benutzen. Drei Titel mit Havok-Routinen sollen demnächst erscheinen, ob die Physik-Bibliotheken auch Teil von DirectX werden, ist noch ungeklärt.
Wie Havok und Microsoft mitteilten, wird die Entwicklung von Havok-Titeln nun zum Standard bei den "Microsoft Game Studios". Schon zuvor war die Engine einzeln für Titel wie "Halo 2", "Halo 3" und "Age of Empires III" lizenziert worden. Ab sofort sollen alle Microsoft-Studios die Engine automatisch nutzen können. Bei den künftigen Spielen "Halo Wars", "Fable 2" und "Banjo Kazooie: Nuts and Bolts" soll sie bereits eingesetzt werden, und zwar sowohl bei den Windows- wie Xbox-360-Versionen.
Ob damit auch das angeblich seit zwei Jahren bei Microsoft in Entwicklung befindliche Direct Physics, und damit die Vereinheitlichung von Physik-Routinen, auf Havok basieren wird, erklärten die beiden Unternehmen nicht. Weitere Details zur bereits angekündigten Version DirectX 11 sind in drei Wochen auf der Konferenz "NVision 08" zu erwarten, wo Nvidia zumindest die Vereinheitlichung von allgemeinen Rechenaufgaben auf Grafikprozessoren vorstellen will.
Ein Gewinner des Deals zwischen Havok und Microsoft, zu dem keine finanziellen Angaben vorliegen, steht auf jeden Fall schon fest: Seit knapp einem Jahr gehört Havok zu Intel. Und ein Verlierer auch - dass Nvidias eingekaufte Schnittstelle PhysX in zukünftigen Microsoft-Spielen landet, ist mehr als unwahrscheinlich.
Nunja... wäre schon gut wenn es nur einen Physik Standard gibt :cool:.