Wieder mal herlich so eine Diskusionsrunde mit dem Tiescher.
Da kommt immer so viel bei rum und ist auch überhaupt nicht einseitig.
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Wieder mal herlich so eine Diskusionsrunde mit dem Tiescher.
Da kommt immer so viel bei rum und ist auch überhaupt nicht einseitig.
Könnt ich so auch über die Bibel sagen, glaube aber nicht, dass den meisten das reichen würde;)
Nach meiner persönlichen Erfahrung mag die Bravo zwar keine intelektuell fordernde Lektüre sein, aber sie geht immerhin auf Themen ein, über die gerade die pubertierenden sonst oft zu wenig erfahren. Klar sind da 90% Merchandising (die wollen auch ihr Geld verdienen), aber in der Hinsicht ist es nicht anders wie beim Fernsehen und dort sind eben auch die anderen 10% Bullshit. Heutzutage sollte man doch froh sein, wenn die Jüngsten überhaupt noch lesen.
Sorry, aber ich bleibe bei meiner Meinung, so lange ich keine besseren Argumente höre;)
Ja, die Bibel hat auch ihre Fehler, auch wenn das nicht jeder wahr haben will. Was mich eher stört, ist eher die Art, wie den Jugendlichen mit Hilfe solche Magazine die "Aufklärung" vermittelt wird. Also über Moral habe ich in so einem Papiermüll noch nichts gefunden.
Heutzutage sollte man froh sein, dass es überhaupt noch Eltern gibt, die ihre Kinder mit Werte- und Moralvorstellung erziehen. Gerade Jugendliche sind durch diese Art von Medien gefährdet und sollten meiner Meinung nach lieber Fachbücher oder Romane lesen, anstatt so einen Dreck, weil einem Kind/Jugendlichen meist die Fähigkeit fehlt, Nützliches von Müll zu unterscheiden, was sicherlich auch die Aufgabe der Eltern ist.
Und nur zur Info: Ich will hier keine Meinungen ändern, sondern nur meine zum Ausdruck bringen. ;)
http://af.reuters.com/article/worldN...69N14620101024
Ein weiterer Schlag gegen die Bildung im Nahen Osten.
Der Iran wird Universtitäten in Zukunft nicht mehr gestatten neue Kurse in folgenden Bereichen anzubieten: Sozialwissenschaften, Frauenforschung, Menschenrechte, Management, Soziologie, Philosophie, Psychologe und Politikwissenschaften. Bereits bestehende Kurse sollen überarbeitet werden um sie mit dem Lehren Islams vereinbar zu machen.
Begründung: Die Fächer seien zu "westlich", basieren auf Materialismus und führen zu Zweifeln an den "Grundfesten der religiösen Lehren".
Steht denn jetzt wenigstens Singen und Klatschen auf dem Programm?
religionen sind der größte beschiss auf erden, den menschen weiß machen das es götter gibt die für ihr leben, glück etc. "verantwortlich" sind.. also naiver gehts garnicht mehr xD
Da werden wohl einige Studenten die Kurve kratzen und hier vorbei schauen.
http://kultur-und-medien-online.blog...literatur.html
http://www.youtube.com/watch?v=Ovg0eYjM64w&feature=sub
Dem kann ich nur beipflichten.
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.
Außerdem:
Wenn die Erde wirklich Millionen von Jahren alt wäre und es den Menschen seit 2 Millionen Jahren gibt. Müssten viel viel mehr Fossilien vorhanden sein als sie es eigentlich sind
Selbst wenn die Bibel nicht stimmen sollte die Evolutionstheorie tut es jedenfalls nicht.
Fail !
Los Mafiaaffe...!^^
Ich geb dem Neuen nen halben Tag. Ab jetzt.
Wer geht mit?
Bleibt doch locker, er sagt ja nur das was er gehört hat. :D
Und ich antworte mal nicht. Habe keine Quellen.
Es gibt nichts auf das man nicht mit einem Gegenargument antworten könnte.
Und jedes Gegenargument lässt sich auch wieder widerlegen.
Ich kenne mich damit zu wenig aus um mich auf ausführliche Diskussionen einzulassen.
Aber bei meinem jetzigem Wissenstand glaube ich nicht das die Evolutionstheorie in ihrer jetzigen Form stimmen kann.
und dass gott die erde geschaffen hat klingt einleuchtender?:razz:
oder was glaubst du, woher die tiere, die es huete gibt, kommen
Behauptung: Teilchen (logischerweise mit Masse) gehen Wechselwirkungen mit anderen Teilchen ein. Schwerkraftsprinzip. Ein Teilchen bewegt sich zum Schwerkraftszentrum.
Gegenbeweis?
Außerdem: Die im letzten Jahrhundert entdeckten Quantengesetze gelten in JEDER Bedingung, es gibt (bisher) nichts, was mit diesen Gesetzen in irgendeiner Weise nicht übereinstimmt- und wenn, eben darauf baut die Wissenschaft auf.
Durch den Zweifel entdeckt man Neues, bis der Zweifel den Menschen erfasst und dieser neue Gesetze aufstellt. Die Schöpfungslehre als Ersatz für wissenschaftliche Lücken einzusetzen wäre äußerst bescheuert, nur weil man gerade keine passende Erklärung hat.
Gegenargumente lassen sich widerlegen? Grundlegender Ausdrucksfehler. Argumente dienen zur Überzeugung, nicht als Wiedergabe eines Faktes.
Ansonsten: Wenn sie schlecht sind ja. Siehe typische Kreationisten-Antworten.
Derjenige, der eine Behauptung aufstellt, muss sie wiederlegen.
Es heißt nicht umsonst EvolutionsTHEORIE. Wissenschaftliche Daten sind meist empirisch belegt, wenn nicht gelten sie nur als Theorie. Man legt sich nicht auf Behauptungen fest, sondern versucht auf diesen aufzubauen. Dabei erstellt man jedoch keinen Gegenpol.
Jawless fish to sharkJawless fish to bony fish
- Cladoselache -- intermediate between jawless fishes to sharks
- Tristychius -- another sharklike fish.
- Ctenacanthus -- first primitive shark.
- Paleospinax -- sharklike jaw, primitive teeth.
- Spathobatis -- First ray-like fish.
- Protospinax -- Ancestral to both sharks and skates.
Fish to amphibian
- Acanthodians -- similar to early bony fishes, possibly a transitional form.
- Palaeoniscoids -- primitive bony fishes.
- Canobius, Aeduella -- more advanced jaws.
- Parasemionotus -- combination of modern cheeks with more primitive features, like lungs
- Oreochima -- first teleost fish
- Leptolepids -- ancestor of modern teleost fish. Lung transformed into swim bladder.
- Amphistium and Heteronectes -- transition to the eye location of flatfishes.
Primitive to modern amphibians
- Paleoniscoids -- both ancestral to modern fish and land vertebrates.
- Osteolepis -- modified limb bones, amphibian like skull and teeth.
- Eusthenopteron, Sterropterygion -- fin bones similarly structured to amphibian feet, but no toes yet, and still fishlike bodily proportions.
- Panderichthys, Elpistostege -- tetrapod-like bodily proportions.
- Obruchevichthys -- fragmented skeleton with intermediate characteristics, possible first tetrapod.
- Tiktaalik -- a fish with developing legs. Also appearance of ribs and neck.
- Acanthostega -- famous intermediate fossil. most primitive fossil that is known to be a tetrapod
- Ichthyostega -- like Acanthostega, another fishlike amphibian
- Hynerpeton -- A little more advanced then Acanthostega and Ichtyostega
- Labyrinthodonts -- still many fishlike features, but tailfins have disappeared
Amphibian to reptile
- Temnospondyls
- Dendrerpeton acadianum
- Archegosaurus decheni
- Eryops megacephalus
- Trematops
- Amphibamus lyelli
- Doleserpeton annectens
- Triadobatrachus
- Vieraella
- Karaurus
Early reptile to turtle
- Proterogyrinus
- Limnoscelis
- Tseajaia
- Solenodonsaurus
- Hylonomus
- Paleothyris
Early reptile to diapsid (dinosaurs and modern reptiles except for turtles)
- Captorhinus
- Scutosaurus
- Odontochelys Semitestacea -- partial formation of a turtle shell, showing how the hard underbelly formed first.
- Deltavjatia vjatkensis
- Proganochelys
Reptile to mammal
- Hylonomus
- Paleothyris
- Petrolacosaurus
- Araeoscelis
- Apsisaurus
- Claudiosaurus
- Planocephalosaurus
- Protorosaurus
- Prolacerta
- Proterosuchus
- Hyperodapedon
- Trilophosaurus
Dinosaur to bird
- Paleothyris
- Protoclepsydrops haplous
- Clepsydrops
- Archaeothyris
- Varanops
- Haptodus
- Dimetrodon
- Sphenacodon
- Biarmosuchia
- Procynosuchus
- Dvinia
- Thrinaxodon
- Cynognathus
- Diademodon
- Probelesodon
- Probainognathus
- Exaeretodon
- Oligokyphus
- Kayentatherium
- Pachygenelus
- Diarthrognathus
- Adelobasileus cromptoni
- Sinoconodon
- Kuehneotherium
- Morganucodon -- a transition between "mammal-like reptiles" and "true mammals".
- Eozostrodon
- Morganucodon
- Haldanodon
- Peramus
- Endotherium
- Kielantherium
- Aegialodon
- Steropodon galmani
- Vincelestes neuquenianus
- Pariadens kirklandi
- Kennalestes
- Asioryctes
- Cimolestes
- Procerberus
- Gypsonictops
(Quelle: RationalWiki)
- Coelophysis
- Eoraptor
- Herrerasaurus
- Ceratosaurus
- Allosaurus
- Compsognathus
- Sinosauropteryx
- Protarchaeopteryx
- Caudipteryx
- Velociraptor
- Deinonychus
- Oviraptor
- Sinovenator
- Beipiaosaurus
- Lisboasaurus
- Sinornithosaurus
- Microraptor -- a feathered bird with distinctly dinosaurian characteristics, such as its tail.
- Archaeopteryx -- the famous bird-with-teeth.
- Rahonavis
- Confuciusornis
- Sinornis
- Patagopteryx
- Ambiortus
- Hesperornis
- Apsaravis
- Ichthyornis
- Columba
Evolution Mensch
-Apidium
-Aegyptopithecus
-Proconsul
-Pierolapithecus
-Ardipithecus
-Australopithecus(Lucy)
-Homo habilis
-Homo erectus
-Homo sapiens
etc...
Ich kann dir gerne noch mehr Auflisten. Wie wäre es z.B. mit der Wal-Evolution oder der Evolution der Pferde?
edit: Auf einem Punkt möchte ich nochmal eingehen. Jede Population von Organismen befindet sich in einem "Übergangszustand", die sogenannten"Links" bestehen lediglich in Nachsicht. In anderen Worten: Es handelt sich bei denn oben genannten Fossilien genausowenig um "unfertige" Lebewesen, wie es sich bei heute lebenden Organismen um "fertige" Lebewesen handelt.
Und wieder mal bin ich kurz davor Dieter Nuhr zu zitieren...
Die Anzahl der Fossilenfunde übersteigt alle Hoffnungen früherer Biologen. Sie ist sogar so groß, dass es Jahrzehnte dauern wird alle heutigen Funde einzuordnen (Ich bin sogar selber stolzer Besitzer eines kleinen Trilobiten Fossils). Und das obwohl die Enstehung von Fossilien ein sehr seltener Vorgang ist der nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eintritt.
Aber selbst ohne die Fossilienfunde lässt sich heute anhand der molekulargenetischen Analyse der DNA die stammesgeschichtliche Entwicklung aller Lebewesen zweifelsfrei Belegen.
Da ich schon bezweifle, dass du überhaupt fähig bist die biologische Evolution zu definieren, ist die nächste Frage höchstwahrscheinlich überflüssig, trotzdem werde ich sie stellen:
Bist du in der Lage mir einen evolutionären Mechanismus oder Prozess zu nennen, der noch nicht direkt beobachtet wurde?
Ein kleiner Tipp: Die Artenbildung scheidet aus, denn die wurde sowohl im Labor als auch in der freien Natur beobachtet.
Arrgh, mein Herz....
Eine wissenschaftliche Theorie ist eine auf Fakten und Naturgesetzen basierende Erklärung für ein natürliches Phänomen. Das Wort Theorie im wissenschaftlichen Zusammenhang hat absolut NICHTS mit dem Altagswort Theorie zu tun.
Dabei habe ich so ein schönes Video auf meinem Kanal :(:
http://www.youtube.com/watch?v=dkOvtRaxoZo
Laut der Liste müsste ein Deinonychus mit einer Generation zu einem Oviraptor werden.
Das dies nicht der Fall ist wird ja jedem klar sein.
Logischerweise braucht es viele Generationen mit kleinen Veränderungen bis die neue Gattung entstanden ist.
Und diese wurden meines bisherigen Wissens nach noch nicht gefunden.
Bei keiner Gattung.
Kritik an der Makroevolution:
http://www.wort-und-wissen.de/index2...1/3/d01-3.html
Urgs... wenn ich sowas lese kommt es mir hoch.Zitat:
Unsere Mitarbeiter vertreten die biblische Schöpfungslehre. Wir vertrauen Jesus Christus als Sohn Gottes und der Bibel als Wort Gottes an den Menschen.
Religion = Geißel der Menschheit (meine Meinung)
Was haltet ihr von folgender Situation:
Jemand bewirbt sich in einem katholischen Krankenhaus als Bürokaufmann - und im Vorstellungsgespräch wird derjenige nach Hause geschickt, weil man dann sagt, man sei nicht getauft, also ohne Konfession:?:
ehm... davon halte ich:
Quelle: Antidiskriminierungsgesetz (AGG )Zitat:
§ 8 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen beruflicher Anforderungen
(1) Eine unterschiedliche Behandlung wegen eines in § 1 genannten Grundes ist zulässig, wenn dieser Grund wegen der Art der auszuübenden Tätigkeit oder der Bedingungen ihrer Ausübung eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt, sofern der Zweck rechtmäßig und die Anforderung angemessen ist.
(2) Die Vereinbarung einer geringeren Vergütung für gleiche oder gleichwertige Arbeit wegen eines in § 1 genannten Grundes wird nicht dadurch gerechtfertigt, dass wegen eines in § 1 genannten Grundes besondere Schutzvorschriften gelten.
§ 9 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung
(1) Ungeachtet des § 8 ist eine unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder der Weltanschauung bei der Beschäftigung durch Religionsgemeinschaften, die ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform oder durch Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion oder Weltanschauung zur Aufgabe machen, auch zulässig, wenn eine bestimmte Religion oder Weltanschauung unter Beachtung des Selbstverständnisses der jeweiligen Religionsgemeinschaft oder Vereinigung im Hinblick auf ihr Selbstbestimmungsrecht oder nach der Art der Tätigkeit eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt.
(2) Das Verbot unterschiedlicher Behandlung wegen der Religion oder der Weltanschauung berührt nicht das Recht der in Absatz 1 genannten Religionsgemeinschaften, der ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform oder der Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion oder Weltanschauung zur Aufgabe machen, von ihren Beschäftigten ein loyales und aufrichtiges Verhalten im Sinne ihres jeweiligen Selbstverständnisses verlangen zu können.
Das Thema ist schwierig. Beispiele:Ich denke schon! Solange privaten Ansichten die Arbeitsleistung nicht behindern! Ein solcher Arbeitgeber wie die katholische Kirche sucht ja, wie jeder Arbeitgeber, Menschen, die gut auf die Anforderungen passen. Wenn die Anforderung ist die Kirche zu promoten, dann fällt das einem "Member" dieser ja sicherlich weit leichter als jemandem wie mir, der die ganze Institution für abschaffungswürdig hält! Das heißt aber nicht, dass ich es nicht gut "faken" kann ;). Dieser potentielle Arbeitnehmer muss aber dazu bereit sein! Wenn der sagt, nein, ich werde kein Kreuz im Zimmer hängen lassen, dann ist das ein legitimer Grund. Der Arbeitgeber muss sich den Anforderungen schon anpassen. Es kann ja auch niemand bei Coca-Cola arbeiten und das Firmenlogo aus dem Gebäude verbannen lassen!
- "Darf" (eure Sicht) man einem Metzger verbeiten generell keine Veganer einzustellen?
- Darf man der FDP verbieten generell keine Marxisten als Pressesprecher einzustellen?
Ob es allerdings gerechtfertigt ist, dass einer von der Verwaltung die Religion des Krankenhauses teilt bezweifle ich arg. Meine persönliche Meinung ist, dass dies alles keine Rolle spielen darf, das liegt aber daran, dass mir Religion völlig gleich ist, solange ich damit nichts zu tun hab und man mich in Ruh lässt!
Auf der anderen Seite gehen natürlich viele Betriebe sehr rigoros mit der eigenen Macht um. Wenn man Zulieferer bei Mercedes ist und nicht mit Mercedes-LKW antanzt, dann war man die längste Zeit Zulieferer gewesen. Problematischer finde ich das noch beim Personal direkt, da wird scheinbar auch mürrisch geguckt wenn man mit dem BMW auf dem Parkplatz steht!
Is mir nämlich ziemlich am Anfang meines Berufslebens mal passiert.
Da wollte ich ne Ausbildungsstelle als Bkfm eben in einem katholischen Krankenhaus, und wie erwähnt wurde ich dann quasi sofort wieder nach Hause geschickt.
Stand nich im Lebenslauf, dass ich konfessionslos bin, so nahm man an, ich wäre katholisch;)
Wow, in einem Krankenhaus? Das ist wirklich unter aller Sau.
http://www.gilacourier.com/wp-conten...ivational1.jpg
Natürlich nicht da erstens wie ich schon sagte die Enstehung von Fossilien ein äußert seltener Prozess ist und zweitens da für jede geschlossene Lücke, 2 neue Lücken entstehen. Das ist aber nicht Vorrausetzung für einen Link, sondern ein Link muss klare morphologische Merkmale zweier Gattung haben und damit meine ich nicht soetwas sondern soetwas und im diesem Sinne ist der Fossiliensatz dermaßen reich, dass wir sogar kleinere morphologische Veränderung wie z.B. die schrittweise Entstehung der Gehörknochen zurückverfolgen können. Und es ist hierbei vollkommen irrelevant, dass wir nicht jede einzelne der hunderttausende von Generationenen haben die dazwischen liegen, sondern eben nur ein paar Hundert. Nehmen wir an ich würde dir ein paar Fotos von mir zeigen einmal als 1 Jähriger sowie als 3, 5, 7, 11, 13, 17, 18, und 23 Jähriger. Würdest du jetzt allen ernstes bezweifeln, dass es aus dem 1 Jährigen der 23 Jährige geworden ist nur weil ich nicht jede einzelne Momentaufnahme dazwischen besitze?
Zu behaupten, dass Mikroevolution stattfindet Makroevolution aber nicht, ist ungefähr so als würde man sagen ich kann 2 Meter laufen aber nicht 10 Meter oder ich kann mir die Nase 10 Sekunden lang kratzen, aber nicht 5 Minuten lang.
Makroevolution = Mikroevolution + Mikroevolution + Mikroevolution + Mikroevolution ....
Daher finden beide Worte in der modernen Biologie eigentlich keine Verwendung mehr.
Wenn zwei oder mehr Gruppen der gleichen Ursprungspopulation Genetisch so unterschiedlich werden, dass sie untereinander keine fruchtbaren Nachkommen mehr zeugen können, sprechen wir von Artbildung oder im Englischen von "Speciation" und hier gibt es dutzende beobachtet Beispiele z.B. auf TalkOrigins.
Obwohl es sich bei den Verfassern dieser Artikel sicherlich um die wissenschaftliche Elite Deutschlands handelt, habe ich es dennoch nach stundenlanger Recherche geschafft Videoaufnahmen zu finden welche sämtliche hier gemachten Gegenargumente ein für alle mal widerlegen sollten:
Spoiler Evolution I haz proven it:
Ok das klingt soweit klar, das würde gegen das Argument sprechen.
Ich habe nirgendwo geschrieben ich würde an Gott glauben. Ich habe nur die (mir geläufigen) Argumente welche angeblich gegen die Evolution sprechen offengelegt.
Davon gibt es eigentlich schon ein paar und bis jetzt habe ich noch nichts gefunden was sie wiederlegt. :-|
Das ist schon mies. Eigentlich hättest du auch Lügen können und sagen können du wärst katholisch.
Es ist in Deutschland schließlich erlaubt etwas unwahres zu sagen wenn man ansonsten den Job nicht bekommen würde.
Wenn sie später merken du hast gelogen (böse, böse :D) sind sie selbst schuld. ;)
http://www.kreuz.net/article.12112.html
Und so ein Verein kriegt öffentliche Unterstützung?Zitat:
Hier wird Kindesmißbrauch an den Haaren herbeigezogen
Die Seite ist zu hart.
Da wird über homosexuelle und Leute, welche auf SM stehen geredet, als wenn man sie am liebsten ans Kreuz nageln und verbrennen würde. Ich stehe zwar auf keines von beidem, aber diese Leute schaden doch echt keinem. Von der oben erwähnten Story mal ganz abgesehen, finde ich diese Truppe auf der Seite ähnlich schlimm wie die Moslems, nur dass sie ihren Worten weniger Taten folgen lassen...
Auch schön, wie dort über Evolution gesprochen wird:
Zitat:
Zitat von Hacki
So.
Nach ner halbe Stunde suchen, habe ich den OBER Kommentar gefunden:
Spoiler Hier ist er:
Ich weiss nicht, warum solche Seiten eine so grosse faszination auf mich aussüben.
Auf der letzen Seite (die mit dem harry potter artikel) hab ich auch fast jeden neueren Artikel gelesen^^
Desto mehr ich davon lese, desto weniger kann ich glauben, das man sowas erstn meinen kann/darf :(
Irgendwie einseitig dieser Thread in letzter Zeit geworden ist. ;)
der andere affe hat eben alle religiösen aus dem thread gebombt
wieso das denn?
hat er auf einmal seine methoden geändert?
(Entschuldigung, aber Sie können nur alle 45 Sekunden einen Beitrag erstellen. Sie müssen noch 7 Sekunden warten, bevor Sie eine neuen Beitrag erstellen können):-(
wohlplatziert, ne :P Der "religiöse" Ansatz mit den Unbekannten des Lebens umzugehen stammt nämlich sicher aus unserem Primatenstadium. Als des Menschen Hirn so groß wurde und er den Drang entwickelte Zusammenhänge seiner Umwelt zu verstehen und die Erkenntnisse zu seinem Vorteil zu nutzen, da dachten wohl einige sie müssen jetzt eine naheliegende Erklärung für Glück/Pech, Wetter usw. finden. Da der Verstand und die Mittel zu begrenzt waren die wahren Gründe zu erkennen wurde irendeine Entität als Platzhalter generiert. Gott war geboren.
Ich habe rein garnichts gegen Menschen die sich dieses Konstrukt als Platzhalter in ihrem Kopf zu Nutze machen um besser schlafen zu können (falls sie das denn dadurch können), ich habe aber sehr wohl was dagegen wenn solche Leute anderen diese Fiktion als "Wahrheit" verkaufen wollen. Das versaut die Menschheit, wir hatten jahrtausendelang genug davon!
Diese ekligen eingeschworenen "Atheisten" die dem gleichem Schema folgen
wie die Religionsfanatiker sind genauso schlimm.
Auch wenn ich an das gleiche wie sie glaube/denke, also zur gleichen Gruppierung gehöre.
Jedoch bleibt meine Ansicht für mich, und reibe nicht jedem menschen neben mir irgendwelche thesen ins gesicht, um zu zeigen wie toll ich doch bin, und
wie sehr es doch besser ist als an gott zu glauben.
das hast doch nichts mit eingeschworenem Atheismus zu tun und verhält sich doch radikal anders als die Religionen. Wenn uns einer nach dem Warum fragt dann gibt es die einzig ehrliche Antwort: "wir wissen es nicht!" - Alles andere ist ne Farce!
Das hat nichts mit Atheismus per se zu tun.
Und das Problem dabei ist, dass sich diese zwei paar Schuh leider exakt gleich verhalten.
Beide Parteien sind von ihrerer Meinung durch und durch überzeugt (fühlen sich extremst überlegen gegenüber dem anderen), es gibt keine anderen Sichpunkte außere ihren.
Derweil muss ich jeden versuchen zu bekehren und zeigen wie toll meine Seite doch ist,
und wie falsch deine.
Und egal wie idiotisch der glaube an ein Vierköpfiges Waffeleisen ist;
Immmerhin ist es besser sich damit auseinander zu setzen, als blind irgendetwas zu folgen.
Dieses "bekehre" und komplett überhebliche Getue geht mir dermaßen auf den Sack,
ich hasse diese Leute nicht. Ich hasse diese Einstellung dieser selbst ernannten Elite.
(Sowohl Partei Schwarz als auch Blau).
Alleine dieser dämliche Thread, Wissenschafft vs. Bibel.
das einzige worum es geht hab ich oben schon beschrieben;
Der Gegenpartei mit voller Verachtung zu zeigen was für mindere Menschen sie sind.
Nur der Richtungswechsel macht dich zu etwas besseren.
Diese Einstellung ist so unglaublich furchtbar.
Ich will garnicht wissen wie es hier aussehen würde wenn sich zum Master of Atheist + Gefolgsleute, auch noch die Gegenpartei blicken lassen würde.
So ein Bilderbuch Christ mit Ahnhängsel.
Dann bekämpfen sich die zwei Oberhäupter bis zum erbrechen.
Hinter ihnen stehen die blinden Gefolgsleute und bejubeln ihren Chef,
und verspotten den Gegner wegen seinen lächerlichen Ansichten.
Leider fällt mir es manchmal schwer zu glauben, dass ich selber eigenltich Atheist bin.
Ich will nur leider nicht in diese Schublade gesteckt werden..
Und wo ich gerade beim schreiben bin;
Ich hab meine Meinung zur Homöopathie geändert.
Ich war der Meinung Homöopathie wäre einfach Medizin hergestellt aus rein pflanzlischen Stoffen (so wie wohl die meisten Menschen die aufgeschlossen für das Zeug sind).
Erschreckend zu sehen was hinter der Homoöpathie nun wirklich steckt;
"Intelligentes Wasser"
"Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden"
"im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft"
was für ein Unfug bitte.
Also müssen rein pflanzlische Mittel sogesehen nichtmal direkt zur Homoöpathie gehören..lol
Muss Cephei zustimmen. Auch wenn ich im Grunde Mafiaaffe's Meinung komplett teile,
gehen mir seine "Hurra Hurra, die Wissenschaft hat unser Leben gerettet"-Videos
mittlerweile gehörig aufn Keks.
Soll glauben wer will, solange er mich damit nicht nervt.
ich weiß ja nicht, welcher Meinung du wirklich bist, jedenfalls ist es keineswegs überheblich oder arrogant zu behaupten, dass man auf die Frage nach dem "Warum" keine Antwort hat. Da man keine Antwort haben kann, mangels Fakten, ist es fundamental logisch sich auch keine zusammenzustricken! Wer auch immer dies tut ist in höchstem Maße unglaubwürdig und, da gebe ich dir Recht, ist maximal arrogant und naiv. Die einzig sinnvolle Handlungsweise ist daher fundamentaler Zweifel an allem was da so in die Welt gesetzt wird.
Ein guter Ansatzpunkt zur Entscheidungsfindung bei einem so unscharfen Problem wird durch Occam’s Razor aufgezeigt:
Demnach ist es einfach sinnvoll und logisch davon auszugehen, dass es keinen Gott gibt. Wer dies anders sieht mit dem hab ich keine Diskussionsgrundlage weil er entwederZitat:
Steht man vor der Wahl mehrerer Erklärungen, die sich alle auf dasselbe Phänomen beziehen, soll man diejenige bevorzugen, die mit den einfachsten bzw. der geringsten Anzahl an Annahmen auskommt. Es enthält ebenso die Forderung, für jeden Untersuchungsgegenstand nur eine einzige Erklärung anzuerkennen.
nicht akzeptiert. Mit solchen Menschen kann ich aber über rein garnichts vernünftig reden, wie auch, die leben ja offensichtlich nicht in der realen Welt!
- fundamentale Argumentationslogik
- wissenschaftliche und objektive Fakten
Ich bin Atheist dahingehend, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es einen Gott (so wie er definiert ist) nicht gibt, allein aufgrund der haarsträubenden Idee welche sich durch KEINERLEI Beobachtungen belegen lässt... und warum sollte ich an an den Haaren herbei Gezogenes glauben, warum? Richtig, das macht keinen Sinn!
Objektiv betrachtet ist die Gruppe der "komischen Leute" also natürlich nicht die der Atheisten, sondern die derjenigen, die an irgendeine Version irgendeines Glaubensvereins "glauben". Da diese Menschen diese "stories" aber zum Großteil auf ihre Entscheidungen und damit auch auf ihren Einfluss in der GEsellschaft übertragen und die Ansicht, in dieser Sache im Recht zu sein, unter diesen Individuen hochgradig vertreten ist, MUSS die Gruppe der Atheisten doch mit aller Vehemenz dagegenhalten. Sonst werden wir die gefährlichen Bremser und Intriganten (das waren die Religionen noch immer) ja niemals los!
Ich hab deinen verstanden, aber ich hab meinen wohl etwas fehl-formuliert. Mir gehts bei der Ganzen Sache primär darum, dass die "Religiösen" Menschen glauben dürfen was sie wollen, aber sich damit "um Gottes Willen"* aus der Öffentlichkeit heraushalten müssen! Die Gruppe der Nichtreligiösen rennt ja auch nicht ständig rum und hält Veranstaltungen zum Glauben ans Spaghettimonster, oder sammelt Geld für den Glauben an nichts. Das müsste sie aber eigentlich um den anderen ein Gegengewicht zu bieten, ansonsten enden wir nämlich wieder genau da, wo wir schon mal waren.
Deutschland ist ja noch recht gemäßigt, Frankreich besser, aber was ist denn bitte in den meisten Teilen der Welt los!? Es muss sich gewehrt werden!
*(ach wie herrlich wie sehr unsere Sprache auch davon durchsetzt ist)
Hat Papst Ratzinger deinen Account gehackt? Ich habe lange nicht mehr so viele Strohmänner auf einem Haufen gesehen. Hast du auch nur einen einzigen meiner Kommentare gelesen?
1. Ich habe versucht immer möglichst sachlich auf die Gegenseite einzugehen. Ich war sogar nach den ersten persönlichen Angriffen ein wenig nachsichtig.
2. Ich habe nie gesagt, dass meine Meinung die Richtige ist, sondern genau das Gegenteil. Nähmlich, dass ich es NICHT weiß, aber auf Grund von mangelnden Beweisen keinen Grund sehe meine Position zu ändern.
3. Ich habe nie, nicht einmal, behaupted, dass religöse Menschen minderwertig sind(und ich würde jedem widersprechen der so etwas sagt) sondern immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass sich meine Argumentation gegen die Religion richtet, nicht gegen Religöse (deshalb der Thread-Name).
4. Ich bin nicht hier um irgendjemanden zu bekehren. Ich finde es nur interessant mich über dieses Thema zu unterhalten. Ich würde mich freuen wenn wir eine religiöse Gegenseite hätten die zu einer sachlichen Diskussion in der Lage wäre.
Niemand hier ist gezwungen an irgendeiner Diskussion teilzunehmen. Wenn du lieber darüber diskutieren möchtest ob Call of Duty oder Battlefield das bessere Spiel ist, ob Hip Hop oder Rock die bessere Musik ist oder ob man lieber CDU oder SPD wählen sollte etc. seht dir das frei. Aber du kannst nicht anderen versuchen vorzuschreiben über welche Themen sie diskutieren dürfen und über welche nicht. Besonders dann nicht wenn deine einzigen "Argumente" irgendwelche lächerlichen Anschuldigungen sind.
Cephei hat das sicherlich - und gewollt - überspitzt dargestellt aber in der Tendenz stimme ich ihm zu.
Der Thread insgesamt hat mir zu wenig mit Diskussion zu tun, ist mir etwas stark auf Konflikt getrimmt, wie schon der Titel impliziert. Ob das jetzt am mangelnden Niveau der Kontrapartei liegt oder an anderen Dingen, lasse ich jetzt mal außer Acht, dafür fehlt mir auch der Überblick, aber dieser Punkt, der findet sich hier doch stark vertreten wieder, vor allem, wenn man das "Bekehren" mal weglässt.
Und das missfällt mir.Zitat:
Beide Parteien sind von ihrerer Meinung durch und durch überzeugt (fühlen sich extremst überlegen gegenüber dem anderen), es gibt keine anderen Sichpunkte außere ihren.
Derweil muss ich jeden versuchen zu bekehren und zeigen wie toll meine Seite doch ist,
und wie falsch deine.
Ich möchte gerne ein (für mich) bedeutendes Zitat des Großmeisters des Ninjutsu, Hatsumi Masaaki (erhielt weltweit Anerkennung und Auszeichnungen), hinzufügen:
Ist vielleicht für jemanden, der sich mit dieser Kampfkunst nicht beschäftigt, etwas schwer zu verstehen.Zitat:
Ninjutsu ist die Essenz des Lebens, die wahre Bedeutung des Lebens, die Weisheit des Lebens, ist sich blitzartig und unermesslich verändernde Technik und die notwendige Wahrnehmung, um sein eigenes Leben zu führen. Wenn im Gegensatz dazu Religionen unbeweglich starr werden und in ihrer Denkweise stecken bleiben, entstehen daraus immer wieder bedauerliche Dinge wie Religionskriege oder Gewalttätigkeiten derer, die angeblich Gott dienen. Die Essenz von Religion war ursprünglich, nach einer Balance und Harmonie mit der natürlichen Welt zu streben. Aber es scheint, als wenn bei den heute in der Welt vorkommenden Religionen diese Vorstellung eines Selbstbewusstsein, wie es bei Ninjutsu durch die Übermittlung des Lebens durch den Lehrer an den Schüler, der es dann weiterentwickelt, wenig verbreitet ist.
Ich hätte Verständnis für das Mißfallen, wenn das Argument "Meinung gegen Meinung" denn eins wäre. Es hat ja nun aber nichts mit Meinung zu tun, ob ich irgendwo Beweise für eine Gottheit sehe, selbst viele Gläubige geben zu, dass es höchstwahrscheinlich keine gibt, weise Leute. Es geht ja nur darum, dass Religiöse Menschen aller Art, welche sicher nicht minderwertig aber leider oft nicht mehr realitätsbezogen sind, erkennen, dass ihr Glaube und ihre "Beweise" mit gegen 1 laufender Wahrscheinlichkeit ihrer Phantasie (eindrückliche Vorstellungen, die ohne weitere Sinneswahrnehmungen aufkommen) entspringen. Erkennen sie das nicht haben sie defacto den Bezug zur Realität verloren. Da kann einem ja schon mulmig werden, wenn Großteile der Bevölkerung ihre Phantasien als real ansehen!
Ob sie als Schlussfolgerung dieser Erkenntnis ihren Glauben aufgeben oder mit diesem weiterleben ist mir völlig gleich, darum geht es ja auch nicht!
Es kann nicht angehen, dass junge Menschen auf die gleiche Schiene des Realitätsverlustes gelockt oder gar genötigt werden. Der Glaube (= Phantasieprodukt) hat maximal persönlich zu sein und das Subjekt des Glaubens nach außen als das was es ist, nämliche ein Phantasiegebilde, kundgetan zu werden! Es würde auch niemand gutheißen wenn jetzt plötzlich Großteile der Gesellschaft die Story der Matrix-Filme als wahre Gegebenheit ansähen und andere davon überzeugen wollten sich umzubringen um aus der Kloake gefischt zu werden! Das unterscheidet sich logisch in keiner Weise vom Glauben an das Leben nach dem Tod!
Wer jetzt behauptet ich würde keine anderen Meinungen tolerieren der muss nochmal lesen!
Ich bin höchst tolerant, jeder kann denken und mit sich selber tun was er will. Phantasiegebilde in großem Maßstab als wahre Gegebenheiten anpreisen und andere hintenrum damit indoktrinieren wollen, das hat zu unterbleiben! ... und ja auch die ach so fortschrittlichen westlichen Kirchen versuchen klar zu indoktrinieren! Diskutiert werden darf alles, solange offen gesagt wird, dass es sich da um Träumereien handelt!
Der Glaube sollte dahin zurückkehren wo er her kam. In die Köpfe der Leute. Wer in seinem Leben besser klar kommt, wenn er sich den Tod als Übergang ins Paradies vorstellt, der soll das bitte bitte tun. Die Gedanken sind frei. Auch würde ich jederzeit einem leidenden (gläubigen) Menschen jede Art Ritual anbieten, welches ihm ein Kraft oder Hoffnung gibt, denn das sind reale Dinge! Das alles hat aber nichts mit dem Thema zu tun sondern fällt unter das Phänomen des Placebo-Effekts! Wer dran glaubt dem hilft es auch (oft), da kann ich aber auch an die Kraft meiner Grafikkarte glauben und sagen: "Rechne die Krankheit zu Tode, du tolle DX11 Karte!"
Aber genau darum geht es in einer Diskussion: Jemanden mit Argumenten von seiner Position, die er natürlich für die bessere hält, sonst würde er sie nicht einnehmen, zu überzeugen und gegebenenfalls die Argument der Gegenpartei zu widerlegen. Natürlich wäre es auch mir lieber wenn diese Diskussion sachlicher verlaufen würde.
Das ist der einzige Grund warum Religion überhaupt noch existiert. Würde man warten bis ein bestimmtes Alter erreicht ist bevor man Menschen mit den religiösen Lehren konfrontiert würde es bald keine Religion mehr geben.
Wäre es so schlimm, wenn es keine Religion mehr gäbe?
machst du Witze? Das wäre doch phantastisch. Der ganze zeitliche overhead könnte endlich mit sinnvollen Dingen verbracht werden. Überdies würde keiner den Afrikanern vorschreiben keine Präservative (aus hirnlosen Gründen) zu nutzen um so noch mehr leidende Kinder zu zeugen. Von den ganzen Islamisten die sich selbst sprengen müssten (infidels) garnicht zu sprechen.
Herrliche Welt. Natürlich nicht, gibt noch genug andere Probleme, aber die Religion ist meiner Meinung nach (ist auch belegbar) DIE Hauptursache für die Mehrheit diverser Konflikte, sowohl auf persönlicher als auch auf internationaler Ebene!
Also, ich finde es so überflüssig wie ein kropf. Mir ist sowieso schleierhaft, wie lange sich so ein Unsinn halten kann?
Schon lustig.
Ich kann nicht durch die Stadt gehen, ohne dass ich an mindestens einer Person vorbei komme, welche ihre Religion anpreist. Das fängt an bei den den Hirnies, welche laut schreiend von Tod/Erlösung/irgend so was halt palavern, geht über zu den ganzen Religiösen Ständen (am Samstag noch direkt vor dem Bonner Hauptbahnhof: Ein "Jesus liebt dich" Stand direkt neben einem Scientology Stand o.O) und geht bis hin zur lärmend dröhnenden Kirchenglocke, welche mir sowohl meinen ruhigen Kaffee, wie auch mein Telefongespräch vor dem Starbucks ruiniert hat (das Ding hat einfach immer weiter gebimmelt :/).
Das sind übrigens alles Erlebnisse aus Köln und Bonn, aber wirklich regelmäßig und sie fallen mir bei jedem Stadtbesuch auf.
Aber fangen irgend welche Atheisten mal an in irgend einer Weise ihre eigene Art und ihr Denken laut preis zu geben, so sind sie gleich alle militant und arrogant.
"Warum hacken die so auf Religionen rum?"
"Was haben wir denen denn getan?"
"Dürfen wir nicht glauben?"
"Die halten sich doch alle für was besseres!"
Sorry, aber wenn die Atheisten ihren "glauben" an die Wissenschaft nicht publik machen und offen darüber reden dürfen, warum dürfen es dann alle anderen?
Gehen Atheisten von Tür zu Tür und versuchen Menschen davon zu überzeugen, dass Wissenschaft besser ist?
Hängen Atheisten Poster in die Städte mit Texten wie "Jesus lebt nicht!"?
Bauen Atheisten Stände in der Stadt auf, an denen Sie Bücher über Evolution verkaufen und die vorbei gehenden Menschen von der Wissenschaft überzeugen?
Haben Atheisten ein Symbol, welches man überall findet (ich kenne nur das umgedrehte Kreuz, welches jedoch recht unterschiedlich interpretiert wird...)?
Aber klar, schon dreist! Wie kann man nur in einem Forum in einem Diskussionsthread Videos über die Vorteile von Wissenschaft und die Nachteile von Religion posten?
Wie kann man nur bei jedem "Argument", welches von religiös geprägten Menschen erwähnt wird, stark recherchieren und begründete Gegenargumente liefern?
Das klingt dann ja, als wäre es geradezu persönlich!
Wie dreist! Unerhört!
Ich gebe ja zu, dass ich schnell persönlich werde (ist halt meine Natur), aber wenn ich hier diesen Schwachsinn lese, von wegen dass hier übertrieben gegen Religion gewittert wird, dann wage ich es wirklich an dem Verstand einiger Mitglieder zu zweifeln.
Ja, Religion ist ja harmlos, die paar hundertausend (oder halt millionen, who cares?) die wegen Religion drauf gegangen sind, pfffff
Aber dieser Thread, den ich gar nicht anklicken müsste (was ich aber dennoch tue), der nervt extrem!
Die Ironie und den Sarkasmus in dem Text dürft ihr selber heraus suchen.
Peace
Um mal ein bischen Humor in die Diskusion zu brigen, poste ich nochmal ein paar Komentare von der Seite kreuz.net
Es geht um Abtreibung:
"Blechtonne: Die Zeit ist reif!
Mögen wir mit Gottes Hilfe eine standfeste katholische Monarchie errichten, in der solch Verbrechen nicht mehr möglich sind! Ein Staat, der sich von dem katholischen Glauben abwendet, versinkt in den giftigen Fluten der Unmoral."
"Thorsten Rosenstolz: Vorbild USA
„Der Staat darf keine Gelder an Religionen überweisen. Religionen müssen vom Staat strikt getrennt sein.“
Wenn das in den USA wirklich so ist, wie Rudolfus beschreibt, wäre da ja endlich mal ein Vorbild, das man in Deutschland möglichst bald übernehmen sollte. Damit könnte niemand dem Staat oder der Kirche Vorwürfe machen, dass man Steuergelder veruntreue.
Damit wäre alles transparent.
Die Kirche selbst müsste ein hohes Interesse daran haben."
Ist echt lustig da.
Was wäre so schlimm daran, wenn es keine Kulturen mehr gäbe? Was wäre so schlimm daran, wenn alle einfach gleich wären? Was wäre so schlimm daran, wenn es keine Massenvernichtungswaffen gäbe, die in der Vergangenheit und eventuell auch Zukunft ein paar Millionen Menschenleben auslöschen?
Also von Sachlichkeit lese ich hier immer weniger, sondern hauptsächlich von Voreingenommenheit, die man mit Argumenten zu stützen versucht. Religion hat ihren ursprünglichen Charakter schon seit Jahrhunderten verloren, was aber nicht bedeutet, dass diese sofort abgeschaft werden sollte. Die Kirche ist in meinen Augen eine Mafia, die eben alles dazu beigetragen hat, dass Religion als eine Art Glaubenskampf gegen anders Denkende zu sehen ist. Schafft lieber die Kirche samt Papst ab!
Ebenso seien wir mal ehrlich, auch die Wissenschaft hat so manche Erfindungen selbstkritisch zu hinterfragen und zu beantworten, wie z.B. die Erfingung der Atombombe. Vielen ist bis heute nicht klar, wozu das gut sein soll. Es werden hier und da perverse Sachen im Namen der Wissenschaft für das Militär entwickelt und einiges davon landet früher oder später auf dem Schwarzmarkt und weiß der Geier wo noch.
Es ist für mich einfach unbegreiflich, warum einige Menschen, sowohl Atheisten als auch Gläubiger, krampfhaft versuchen, Wissenschaft als eine Front zu sehen und Religion, Glaube oder eben die Spiritualität als eine andere Front.
Und ich möchte bitte vermeiden, dass es hier wieder persönlich wird :!:
Wenn du das schon lustig findest solltest du dir mal die Videos von NephilimFree (oder wie ich ihn nenne "Ned Flanders of Youtube") ansehen.
Mein persönlicher Favorit:
http://www.youtube.com/watch?v=QxXtXkamjEI
(nein es ist keine Satire).
Es sind drei Stücke, die die Verantwortung von Wissenschaftlern demonstrieren.
Alle sind spezifisch auf die Erfindung und Nutzung der Atombombe ausgerichtet und beschreiben kranke Geister in der Politik bzw. Kirche, welche diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen.
Besonders bei Oppenheimer, historisch akkurat im Vergleich zu anderen Stellvertretern in den Lektüren, kam es zu einer Erkenntnis. Was ist passiert? Im antikommunistischen Amerika kam er vor Gericht aufgrund von "unamerikanischen Tätigkeiten".
In Deutschland, zur Zeit der Einrichtung der Bundeswehr, kam die Frage von Nuklearwaffen auf. Unter dem Göttinger Vertrag weigerten sich bekannte Physiker, an diesen Projekten teilzuhaben.
Wissenschaft wird hier als Mittel (aus)genutzt und ist damit nicht in Relation zu Religion zu setzen.
Ich bin jetzt zu müde für eine ausführliche Diskussion und gehe gleich ins Bett, aber einige kleine Punkte würde ich gerne noch erwähnen, bevor ich sie vergesse.
Sorry, aber den Satz verstehe ich nicht so richtig.
Jeder hat doch eine Meinung und ist damit voreingenommen, oder?
Bloß, dass auf der Seite der Atheisten eben Argumente kommen, aber die Gegenseite (ja, ich nenne sie so. Dazu komme ich später...) sich dahingehend bedeckt hält.
Ich wüsste nicht, wie die Diskussion anders verlaufen könnte, da es schwer wird, jemand "unparteiischen zu finden...
Da wird dir aber jeder 100%ige Moslem freudig zustimmen. Möchtest du das?
Klingt so, als müsste man jede einzelne Religion individuell betrachten und beschließen, welche davon gut und welche schlecht ist.
Dazu bräuchten wir einen unvoreingenommenen Schiedsrichter....
Wer kann wohl am ehesten neutral über Religionen urteilen?
Ungläubige?
Wer urteilt über welche Religion?
Ich hoffe, du verstehst meinen Punkt.
Bis jetzt habe ich nur von Gläubigen gehört, dass sie ungläubige umbringen wollen, nie umgekehrt.
In der anderen Richtung habe ich bis jetzt nur gehört/gesehen/gelesen, dass Atheisten versucht haben die Augen für mehr eigene Gedanken und weniger blinden Glauben zu öffnen.
Damit meine ich nur, dass "Fronten" ein wenig hartes Wort ist, man es aber imho durchaus verwenden kann.
Ein friedliches Zusammenleben wäre ja schön, aber wenn die einflussreichsten Religionen mit ihren irrationalen Taten unzähliges Leid verursachen, sei es die Kirche mit ihren abstrusen Ansichten über Kondome oder die radikalen fanatiker mit ihren Selbstmordattentaten, dann wird es schwierig eine klare Trennlinie zwischen Freund und Feind zu ziehen.
Ach ja, ich habe natürlich auch Freunde diverser Religionen und Ansichten, aber ich bin mir sicher, dass keiner von denen irgend einen Schaden (mehr;)) hätte, sollte man ihnen ihre Religion nehmen.
Ohne Strom, Medizin und fließend Wasser sähe es da wahrscheinlich anders aus..:roll:
Sicherlich sind nicht alle Erfindungen der Wissenschaft gut, bzw. es wird immer Menschen geben, welche aus allem etwas schlechtes machen können.
Aber ich habe es lieber wenn die Wissenschaftler (im Extremfall) ihr Leben geben und davon Millionen von Menschen gerettet werden (z.B. Röntgen), als wenn irgend ein Fanatiker sich für ein (angebliches) Leben im Paradies inmitten dutzender unwissender Menschen in die Luft sprengt.
Und gerade mangelt es mir auch an Gegenbeispielen....
Das wollen wir wohl alle, ist nur schwierig bei Diskussionen;)
Ich wollte eigentlich seit 45min im Bett sein, also gn8 an alle
P.S.:
Das Video aus Mafiaaffes Post gucke ich morgen;)
Volle Zustimmung. Ich selbst kann nicht von mir behaupten, dass ich ein gläubiger Mensch bin. Aber wenn es Menschen hilft, ihr Leben erfolgreich zu gestalten, dann kann ich da kaum Kritik anbringen.
Das Thema lautet "Wissenschaft vs. Bibel", es wird oftmals auf Kreationismus eingegangen und dann menschliche Paradebeispiele von Weltvergessenheit und Unkenntnis der (bzw. Unglauben an die) Wissenschaft angeführt.
Ganz ehrlich, wer einzig an die "göttliche Schöpfungslehre" glaubt und alles andere als Unfug oder Teufelszeug abtut, den nehme ich vielleicht als Mensch ernst aber nicht in seinen Ansichten. Natürlich gibt es einen Haufen solcher Leute und es wäre wahrscheinlich durchaus wünschenswert, wenn es derer weniger gäbe oder sie besser gebildet wären, aber ist das ein Standpunkt, der mich interessiert? Ist das die Diskussion, die mich interessiert?
Die Frage ob die Bibel oder die Wissenschaft Recht hat, ist doch obsolet. Die Wissenschaft ist auf dem Stand von 2010, die Bibel ist auf dem wissenschaftlichen Stand der Leute, die vor 1800 Jahren ihre Texte verfasst haben und einen Schuss Pathos und verschiedene mehr oder weniger unterschwellige Botschaften hineingemixt haben. Seit damals hat sich die Wissenschaft enorm verändert, die Bibel kaum und die christliche Kirche auch nicht sehr viel.
Wer soll da schon Recht haben?
Interessanter fände ich eine Diskussion mit progressiven Gläubigen als Thema oder Teilnehmern. Einfach ein Austausch mit normalen Menschen, die unter heute üblichen Umständen sozialisiert wurden und sich ihre eigene Meinung gebildet haben.
Sonst kann man auch mit den Amish über die Vorzüge des Internets diskutieren.
Edit: Nur kurz.
Allein für die Balance. Das Argument zieht nicht. Natürlich ist mir das auch lieber, aber das stellt doch die Zusammenhänge unzureichend dar. Es gibt religiös motivierte Menschen, die Gutes tun, im Kleinen, wie im Großen und es gibt Fanatiker, die im Namen der Forschung Entsetzliches tun.
Nimm Pater Maximilian Kolbe als Beispiel für jemanden, der im Extremfall sein Leben gab und ein oder mehrere andere rettete oder die Motivation unter Gefahr für die eigenen Gesundheit Gutes zu tun, wie man sie Mutter Teresa nachsagt. Als Negativbeispiel will ich nur mal jemanden wie Josef Mengele anführen, der auch überzeugt von seinem Tun war oder andere perverse Dinge, ich verlinke hier mal ein weiteres Beispiel.
Es gibt für alles Negativbeispiele. Deshalb ist etwas per se doch nicht gut oder schlecht - dafür braucht es schon eine etwas ausgiebigere Betrachtung.
Kirche wegmachen, alles Deppen da!
Wobei der Glaube (bezogen auf Gott) meiner Meinung nach, überall nach kommen kann. Klar, mein Post zuvor war zu allgemein. Der Glaube an Gott kann ja ruhig bleiben, ich meinte eher, weg mit Kirchen und deren Leeren Worte, über Gott und was er will und der gleichen.
Ich bin kein Mensch, der immer in die Kirche geht. Aber ich glaube schon, das es eine Art Gott geben kann. Aber nicht in Verbindung mit Kirche ! Das sind alles heuchler.
:) Wo du recht hast. Aber wer sind denn die progressiven Religiösen? Diejenigen die ich kenne und die ich als solche bezeichnen könnte sind eigentlich nicht wirklich religiös sondern besuchen Messen und nehmen an Ritualen Teil weil es für sie eine Art Tradition ist. Das mach ich übrigens auch. Ich gehe in manchen Jahren einfach Weihnachten in die Kirche weil ich an dem Abend gern Weihnachtslieder singe/höre, außerdem bin ich so groß geworden. Allerheiligen (vorgestern) war ich auch auf dem Friedhof, mit den Großeltern, am Grab meiner Urgroßeltern und eines guten Freundes von mir halte ich inne. Nicht für irgendeine Gottheit und nicht für die Toten selber, die gibt es nicht mehr, sondern für mich. Bin ich religiös weil ich diese Momente nutze um an die Menschen zurückzudenken? Das bestreite ich!
Aber zum Thema Bibel. Das ist ein anderes Thema als die Religionen an sich, soviel ist klar. Die Kirche hat Jahrhunderte lang an diesem Buch festgehalten. Auch Galileo wollte man am liebsten lynchen und er hat unter Androhung der Todesstrafe all seine (RICHTIGE!) Aussagen zurücknehmen müssen. Als dann die Wissenschaft irgendwann zu übermächtig wurde ging die Kirche einen Schritt zurück und gab in weiten Teilen klein bei. Auf dem Niveau hängen wir jetzt schon ne ganze weile. Die Kirche reklamiert alles nicht erklärbare für sich. Schreitet die Wissenschaft voran macht die Kirche wieder einen Schritt zurück und sagt "nene, das haben wir noch nie behauptet" - wie praktisch. Dumme Heuchlerei ist das. Sie sollten einfach direkt jeden Anspruch auf irgendeinen Realitätsbezug ihrer Ansichten und Schriften aufgeben, dann hätte das Katz und Mausspiel ein Ende!
Die Kreationisten und "intelligent design" Fraktion, welche sich strikter an die Aussagen der Bibel halten (oder gar die Zeugen!) kann ich eh nicht für voll nehmen. Sorry, ist so. Das hast auch mit Intoleranz und fehlendem Respekt nichts zu tun, aber ich kann die Zurechnungsfähigkeit von Menschen welche glauben, das Universum sei mittels Fingerschnipsen zusammengebastelt worden nicht gering genug einschätzen. Ich halte solche Leute für potentiell gefährlich, die Argumente habe ich weiter oben dargelegt. Eine bedrohlichere, jugendgefährdendere Gesellschaft als solch einen Verein kann es nicht geben! Da lasse ich die Kinder lieber mit 14 Killerspiele zocken und Pornos schauen als sie solchen "abgehobenen Spinnern" zuhören zu lassen. Sowohl Alkohol als auch Sex sind wesentlich realitätsnäher und weniger schädlich für die kids! Dabei trink ich nichtmal :roll:.
Die "Intelligent Design" Leute sind ja schon fast wieder lustig, Gott hat die Fossilien extra dahin gelegt damit wir sie finden und uns den Kopf zerbrechen, ist klar!
Glauben im Sinne von Religion und Wissen im Sinne von Wissenschaft. Das sind völlig verschiedene Dinge. Das spielt sich auf anderen Ebenen ab. Glaube wird immer direkt als "Ich glaube, dass..." abgestempelt. Dabei ist es auch ein Gefühl, etwas Unterbewusstes. Natürlich werden sämtliche religiöse Behauptungen "unsinnig", wenn man mit einem wissenschaftlichen Blick an die Sache herangeht. Aber mir persönlich gibt der Glaube ein Stück Hoffnung und Geborgenheit. Damit meine ich keine alten Bücher von Verfassern, die mir nichts bedeuten. Nichts, dass mich in meinem Glauben festlegt oder mich sogar von meinen Mitmenschen trennt.
Ich glaube einfach an eine höhere Macht - nicht unbedingt einen biblischen Gott. Vielleicht weil es einfach ist, daran zu glauben. Vielleicht auch, weil es mir Trost spendet. Aber es schadet keinem. Diese "höhere Macht" ist in meinem tiefsten Innern und meinem Unterbewusstsein mit mir verbunden.
Ich stelle mir alles als eine Art "Schnur" vor. Von jedem Menschen gehen unsichtbare "Schnüre" aus - jeder Schnur steht für ein Gefühl oder einen Ausdruck. Diese Schnüre können sich mit denen der anderen Menschen verbinden und verbundene Schnüre können auch reißen. Für mich ist das Leben ein großes Geflecht dieser Schnüre. Und wenn ich sterbe, stelle ich mir vor, dass diese Schnüre verbleiben - wo genau, das weis ich nicht.
Mein "Glaube" gibt mir nichts vor. Mein Verhalten und den Umgang mit Menschen schon gar nicht. Das sind Eigenschaften, die man ständig weiterentwickeln und anpassen sollte. Das kann gar nicht in einem Buch stehen.
Ansonsten vertraue ich voll und ganz der Wissenschaft und lebe weiterhin meinen "Glauben", solange dabei andere Menschen weder seelisch noch physisch leiden müssen.
Und den größten Respekt habe ich vor Menschen, die für ihr Glück nur die Wissenschaft benötigen. Oftmals möchte man einfach glauben und vertrauen. Aber diese Menschen gehen den schwereren Weg, geben sich nicht zufrieden und sind auf einer lebenslangen Suche. Ich bin froh, dass ich da meinen eigenen "Glauben" habe, der jene Teile zu füllen vermag, die ein anderer sich mit "Ich weis es nicht" beantworten müsste. Wie gesagt, so viel kritisches Hinterfragen verdient große Anerkennung.
Kenne ich nur zu gut. Und das möchte ich mir auch nicht nehmen lassen.
Auf der anderen Seite halte ich nichts von der Institution Kirche, bzw. dem Glauben in der Definition durch andere für einen selbst.
Wo finde ich progressive Religiöse? Ich hatte es Gläubige genannt, und das war im Sinne Saltwaters gemeint. Es interessiert mich sehr, wie andere Leute denken, die die Wissenschaft wie alle anderen auch als Teil unseres Lebens sehen, aber - wie viele es ausdrücken - glauben, dass da vielleicht noch ein wie auch immer geartetes Mehr ist und es interessiert mich, wie Leute denken bzw. empfinden, die wie Saltwater schrieb "für ihr Glück nur die Wissenschaft benötigen".
Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich mir noch nicht sicher bin, welcher Weg der meine ist. Respekt habe ich für beide.
Gute Nacht.
Vorsicht mit dieser Behauptung! Gerade auch Sex und Alkohol sind für Jugendliche in diesem Sinne schädigend, da viele nicht richtig damit umgehen können. Es verdirbt den Charakter eines heranwachsenden Menschen, der sich lieber mit Dingen befassen sollte, die "dem Alter entsprechen". Aber wie auch immer, das ist ein anderes Thema, wie ich finde.
Ich muss nebenbei auch noch erwähnen, dass ich zwar an Gott glaube, aber nie wirklich sagen konnte, wo und in welcher Form er existiert. Das Interessante ist, dass die meisten Religionen eine Vorstellung von Gott haben, nach der er irgendwo außerhalb unseres Universums "herrscht". Nach der Vorstellung der Ninjutsu Kampfkunst, die ursprünglich eine Lebensweise mit spirituellen Hintergrund war, und dem Buddhismus (wenn ich mich nicht irre), ist Gott eigentlich überall, also eigentlich die Natur und das Universum selbst. Es ist schwer zu erklären, aber jeder, der diese Kampfkunst schon länger trainiert, wird mir zustimmen, dass wenn man sich nur auf Wissen beschränkt, dass man nie zu einem Ninja werden kann. Wichtig bei Ninjutsu ist der Einklang der Wissenschaft mit der Spiritualität, also dem "Hinhören" zur Natur.
Diese Kampfkunst hat eine weitgehend und detailreich dokumentierte Geschichte, sodass es keineswegs nur eine stumpfsinnige Kampftechnik ist. Ich erzähle das eigentlich, weil ich das ebenso interessant finde, die Welt nicht nur in Schwarz-Weiß zu betrachten, sondern auch die Grauzonen.
In Hoffnung auf eine sachliche und interessante Unterhaltung, gute Nacht!
So ich hab momentan eigentlich garkeine so große Lust hier zu diskutieren.
Aber damit du mich nicht missverstehst;
Willy sagte doch bereits, das war natürluch überspitzt ausgedrückt bezogen auf euch.
Sowieso meine ich die Debatte im allgemeinen, und nicht eure Wortgefechte hier im Forum.
Ich glaube du wirst meine Haltung zu diesem Thema verstehen, da du sowas wahrscheinlich häufiger liest.
Du wirst wahrscheinlich auch Leute kennen die ich mit meinem Post ansprechen wollte. Daher ist es mir relativ egal ob Du oder Tiger hier attackiert.
Ihr seid nur ein fast unbedeutender Teil des Ganzen.
Zu guter Letzt Punkt 4.
Das ist schön, dass du über sowas reden oder diskutieren willst.
Aber das hier ist wohl die "falsche" Platform für das Thema, meinst du nicht?
Sorry aber, mit wem willst du hier groß diskutieren?
Die meisten hier haben sich kaum sonderlich groß mit dem Thema beschäftigt.
Das soll natürlich nicht heißen, du hättest dazu keine Berechtigung.
Ich sehe nur keinen sonderlich großen Nutzen darin mit Leuten zu diskutieren,
die vielleicht etwas mehr als Basis Wissen in diesem Thema besitzen.
Du gehst doch wahrscheinlich auch nicht hin, und regestrierst dich in einem Forum für
Hobby-Fotografie um dort dann über die positiven Effekte von Marijuana zu reden.
Ich möchte dich hier keineswegs vergraulen, aber bisweilen hast du dich aber kaum in anderen Threads blicken lassen. Aufjedenfall wäre mir das neu.
An sich habe ich nichts gegen derartige Themen.
Aber du sprichst hier mit dem komplett falschen Publikum,
Dass man schlecht in einem reinen Atheisten/Religions Forum über sowas reden kann ist mir bewusst. Da herrscht dann sowieso nur eine Meinung (wie bereits angesprochen). Aber der Ort hier ist doch genauso Fehl am Platz.
Zwar ist hier die Meinung halbwegs breit gefächert, aber das Wissen
um mit dir über das Thema zu reden, einfach viel zu gering (kann mich auch irren!)
Da kommt mir leider immer der Gedanke eines Missionars hoch,
der sich durch den Tiefen Dschungel schlägt um den Eingebohrenen vom Christentum zu erzählen.
Ist irgendwie verständlich oder? :tongue:
Ich werde von niemanden gezwungen mich hier blicken zu lassen, von mir aus macht ruhig weiter. Das will und kann ich garnicht verhindern.
Gibt es noch etwas zu sagen von meiner Seite?
So lange hier andere mit diskutieren, ist dies durchaus ein geeignetes Forum.
Hier gibt es doch Threads für alles, warum nicht über dieses Thema?
Würde z.B. Mafiaaffe permanent alleine schreiben und der Großteil aller anderen würde deine Meinung teilen, dann würde deine Kritik Sinn machen.
Stell dir mal vor, du wärst auf einer Grillparty und würdest in einen Kreis von Leuten geraten, welche sich über Whirlpools unterhalten. Würdest du dann auch sagen: "Safaris? Dass hier ist ne Grillparty, sprecht über Fleisch und Alkohol!"
Nur ne kleine Metapher, wie ich das hier sehe. ;)
Außerdem finde ich die unterschiedlichen Meinungen durchaus interessant und bin mit Sicherheit nicht der einzige hier, der gerne in diesem Thread liest.
Lass uns doch spielen, wir tun doch keinem weh!^^
Ich hab ja nichts dagegen :wink:.
Egal ob Cephei meint, dass wir zu inkompetent seien die gesellschaftliche Situation halbwegs zu erfassen: Ich würde liebend gern in einem Staat leben, in dem Religionen den Stellenwert von Unterhaltungssendungen haben und in denen die Menschen statt dessen sonstwas oder der Wissenschaft soviel Aufmerksamkeit entgegenbringen wie im Durchschnitt der meisten Länder den Religionen gewidmet wird.
"Wissenschaft vs. Bibel" - die ersten Zweitausend Jahre gehen leider klar an die Bibel, seit Dreihundert Jahren darf die Wissenschaft auch mal was, schaut mal wie weit wir in der Zeit gekommen sind, verglichen mit den 1700 Jahren davor! Was hätten wir wohl in 2000 Jahren schaffen können? Leider hab ich das Gefühl, dass die Boomphase in diversen Ländern vorbei ist, zumindest radikalisieren viele Menschen sich wieder und nutzen den alten Schmarn oft als Begründung bzw. Ausrede.
Wie meinst du das dann genau mit den Unterhaltungssendungen? Dass es die Leute nur oberflächlich interessiert oder im Sinne deiner eigenen Bewertung dieser Sendungen? Ich habe das jetzt so aufgefasst, dass Religionen für dich zwar unnötig sind, du sie aber in deinem erdachten Staat dulden würdest - sofern sie den wissenschaftlichen Fortschritt nicht behindern oder sich in politische Angelegenheiten einmischen würden. Eben als privates "Vergnügen" ohne höhere Bedeutung für das System. :?:
Ihr meint doch alle das selbe...und redet an ein ander vorbei...
Soll glauben wer will, aber seine Mitmenschen/Umwelt damit in Ruhe lassen?!
...oder nicht?
http://www.abload.de/img/darkages55cz.gif
Römer... Krankenhäuser, halbwegs gesäuberte Straßen, Philosophie, Wasserkanäle, Erfindungen.
VS
Eingeschränkter christlicher Glaube; Pesthäuser, Schminke und Parfum statt Wasser, Exorzisten, Hexenverbrennungen bei Nutzung von Pflanzen als Medikament, Müllkippe auf der Straße.
Das würde mich jetzt auch interessieren, wie er das meint.
Religion sollte in seiner ursprünglichen, friedlichen und harmonischen Form eher die Lebensweise der Menschen beeinflussen und nicht als Freizeitvergnügen bzw. Hobby enden. So zumindest die Kurzfassung meiner Sichtweise.
Religion sollte die Lebensweise der Menschen nicht mehr und nicht weniger beeinflussen wie eine Unterhaltungssendung, genauso habe ich es gemeint. Ich habe in einem früheren post hier gesagt, dass ich sehr tolerant dem Glauben eines Individuums gegenüberstehe. Was auch immer derjenige glaubt, wenn es ihm persönlich hilft mit dem leben klar zu kommen bzw. Trost zu finden, von mir aus gern, auch wenn ich es gern anders sehen würde.
Ich finde man kann all das auch finden wenn man sich nichts in dem Maße vormacht, denn das verzerrt doch nur unnötig die Sicht auf die Dinge wie sie wirklich sind. Ich weiß aus meinem Elternhause, dass man Kinder (mich) auch durchaus mit realistischem Weltbild erziehen kann OHNE ihnen irgendwelche Stories über Hirngespinste von vor zweitausend Jahren einzutrichtern. Moralvorstellung, Ethik und Menschenliebe müssen definitiv nicht mit Religion begründet werden. Auch "du sollst nicht stehlen/töten" etc. ist einfach LOGISCH, wenn ich in einer Gruppe erfolgreich zusammenleben will muss ich natürlich ein gewisses Maß an Ordnung haben und mich nicht gegenseitig fertig machen. Sowas als eigene Leistung zu instrumentalisieren oder sich gar als Monopolist für die Grundlage einer gut funktionierenden zivilisierten Gesellschaft zu deklarieren finde ich äußerst dreist!
Auch die Fähigkeit ohne Religion und Glaube nicht völlig hilflos im Leben zu stehen kann man seinen Kindern anerziehen, auch das Argument für "Halt im Leben" finde ich an den Haaren herbeigezogen. Für wen halten sich solche Redenschwinger eigentlich? Ja ich weiß.... für Leute "die in den Himmel kommen". Ganz im Gegenteil, ich denke wirklich aufgeklärte Menschen mit starker Selbstschätzung und guter Erziehung stehen in vielen Lebensabschnitten besser dar als die Gläubigen:
Die Tatsache, dass eine schwere Krankheit oder ein Unfall nicht vorherzusagen sind und einfach nur Pech (=Zufall) sein können muss doch für einen rationalen (sorry, mißbrauche es hier für weltlichen) Menschen wesentlich einfacher zu akzeptieren sein als für einen Gläubigen. Der Gläubige wird wahrscheinlich versuchen mit Gott zu kommunizieren (beten) oder gar (Gott verbiete ;) ) sich fragen warum Gott dies nur zugelassen hat? So ein Mensch muss doch seinen eigenen Gott hassen oder zumindest arg zerrissen sein von Zweifeln oder Erklärungsversuchen. Da bin ich aber klar "rational" und akzeptiere, dass das Konzept der Wahrscheinlichkeit das Universum voll und ganz durchdringt.
In seiner ursprünglichen Form versuchten ein paar frühe Homo Sapiens durch Variation von Ritualen und "gebeten" das Wetter zu beeinflussen oder Jagdglück durch irgendwelches Gefuchtel zu erzwingen, willst du dahin zurück?Zitat:
Religion sollte in seiner ursprünglichen, friedlichen und harmonischen Form eher die Lebensweise der Menschen beeinflussen
Noch einmal, wer privat irgendwas denkt und tut darf dies jederzeit tun, aber ein Massenphänomen auf so irrationaler Ebene sollte bitte hinter uns liegen. Das schürt nur Konfliktpotential und ist auch (meiner Meinung nach) nicht wirklich gut für die "Seele" der Menschen. Wie ich oben sagte: Ein fest im leben stehender Atheist hat doch viel weniger Zweifel, Furcht und Erklärungsnot.
Ich fand und finde heute immer noch Diskussionen darüber, ob es Zufall oder Schicksal gibt, interessant. Oft reden wir bei schlimmen Ereignissen von Schicksalschlägen und bei glücklichen Ereignissen von purem Glück bzw. Zufall. Ich persönlich glaube aber nicht an Zufälle, denn es ist ein unüberschaubares Chaos an Variablen, welches auch das Universum beeinflussen würde. Ebenso finde ich strikte Lebensfäden, die man oft mit dem Begriff Schicksal verbindet, zu extrem. Dennoch tendiere ich mehr dazu, dass nichts nach Zufall passiert, auch wenn wir es nicht sofort erkennen. Die Natur ist weitaus komplexer als wir vermuten und nicht nur das was wir sehen und hören und dabei beziehe ich mich nicht auf irgendeine "heilige" Schrift.
Es geht auch darum, dass sich Religionen an die Zeiten anpassen sollten, wenn Konflikte vermieden werden sollen. Der Islam ist hierbei ein echter Homo Sapien.
Abgesehen davon, dass meines Wissens kaum einer hier wirklich deine "Religion" (in Anführungszeichen, da auch/zum Teil bestehend aus einer Kampfkunst[?]) versteht, würde ich mal sagen, dass man derartige Religionen nicht mit einem fortgeschrittenem Stadium der Evolution vergleichen sollte.
Und wenn, dann würde ich die von dir genannte (Islam, nicht deine;)) eher einer missglückten Mutation aus dem frühen Trias einstufen, nicht nach einem fast dem heutigen Stand entsprechenden denkenden Wesen...
hat ja nichts mit "glauben" zu tun. Kannst du nicht rechnen?hä? was?Zitat:
, denn es ist ein unüberschaubares Chaos an Variablen, welches auch das Universum beeinflussen würde.
Aber gerade der Grad der Komplexität spricht doch für statistische Balance! Natürlich ist alles noch weit komplizierter als das was wir heute erfassen, wer hat denn das Gegenteil behauptet? Trotzdem ist Statistik und das Prinzip der Wahrscheinlichkeit im Höhsten Maße etabliert. Es ist in seiner Einfachheit überall anzutreffen. Ich habe auch "Bauchgefühle", so "glaube" ich, dass mit unseren Gravitationstheorien irgendwas nicht stimmt. Beweise sind die Beobachtungen auf großen Längenskalen, es passt einfach nicht. Auf kurzen Längenskalen ist das, was wir haben, eine gute Näherung, aber da fehlt ein Term mit kleinem Einfluss, der aber im Grenzwert für große Distanzen dominant wird! Ich finde Occam's Razor ist für weit mehr als nur die Naturwissenschaft gut zu verwenden und wenn man das bedenkt so ist das Konzept der Wahrscheinlichkeit mit Abstand die beste Beschreibung für gewisse Vorgänge, was wir bisher haben. Bis es kein besseres gibt bzw. Anzeichen, dass es garnicht zu gebrauchen ist, sollte man es daher auch verwenden.Zitat:
Dennoch tendiere ich mehr dazu, dass nichts nach Zufall passiert, auch wenn wir es nicht sofort erkennen. Die Natur ist weitaus komplexer als wir vermuten und nicht nur das was wir sehen und hören und dabei beziehe ich mich nicht auf irgendeine "heilige" Schrift.
Ein Beispiel ist: Würfeln. Selbstverständlich ist das Ergebnis eines Würfelwurfes nicht wirklich eine Wahrscheinlichkeitssache. Die Anfangsbedingungen des Systems (Würfen, Winkel, Geschwindigkeit, Temperatur, Luftbewegung) bestimmen mit hoher Sicherheit das Ergebnis bereits beim Loslassen ABER, die Parameter kann niemand verlässlich messen und selbst wenn, Heisenberg hat auch noch ein Wörtchen mitzureden :P
Es ist keine wirkliche Religion, sondern eigentlich eine über Generationen weitergegebene Lehre zu erkennen, dass die Natur mehr ist als nur irgendwelche mathematischen Gleichungen, die wir im Physikunterricht versuchen zu erklären. Das mag vielen vielleicht auch schon klar sein, aber die meisten haben noch nicht wirklich begriffen, was damit gemeint ist.
Ja, gerade weil ich rechnen kann, ist es für mich umso unwahrscheinlicher, dass alles nach Zufall geschiet. Dein Beispiel mit dem Würfel zeigt aber auch, dass es kein absolutes Schicksal gibt. Vieles ist näherungsweise berechenbar, genauso wie das Leben selbst, nur würden wir uns niemals hinsetzen und just for fun alle Möglichkeiten durchrechnen, die in naher Zukunft vorkommen könnten.
Erbsenzähler! Du weißt, wie ich das gemeint habe. :p
dann gehe etwas tiefer in die Physik hinein und du wirst sehen, dass es aber Zufall gibt, aber nur auf Quantenebene!
Dann berechnen wir alle Möglichkeiten. Ich stelle mir ein riesiges Baumdiagramm mit verschiedensten Ergebnissen und Kombinationen in meinem Kopf vor. Aber jetzt habe ich eine Frage: Mein Leben hat also bisher einen bestimmten "Weg", eine Kombination von Ergebnissen auf diesem Baumdiagramm beschritten. Wodurch wurde dieser bestimmt? Ich nehme an, durch verschiedenste Faktoren/Einflüsse. Aber weshalb kam gerade diese Kombination an Ereignissen zustande? Zufall oder Schicksal?
So hatte gestern nicht die Zeit um mich ausführlich zu den Beiträgen zu äußern, auf ein paar Punkte möchte ich aber noch eingehen.
"Ich kann mit Zweifel, Unsicherheit und Unwissen leben. Ich denke es ist wesentlich interresanter in Unwissenheit zu leben, als mit Antworten die möglicherweise falsch sind." - Richard P. Feynman
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht sind zumindest in den industrialisierten Ländern, Atheisten, Agnostiker und andere Konfessionslose, die am stärksten wachsenden Gruppen. Besonders im "christlichem" Amerika ist die Anzahl in den letzten 25 Jahren sehr stark gestiegen: von rund 11% auf mehr als 20%.
Viele halten die stärkere Präsenz der Religion in den Medien und die Angriffe auf die Wissenschaft bzw. die ID/Kreationismus-Bewegung als verzweifelte Versuche die Rückgänge aufzuhalten (Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung).
So sehe ich das auch. Jeder sollte das Recht haben zu glauben was er will, so lange er damit keine anderen Menschen auf irgendeine Weise negativ beeinflusst und das gilt denke ich auch oder besser gesagt besonders, für die eigenen Kinder.
Richtig, die Gravitationstheorie ist nicht 100% korrekt. Allerdings hat dies nicht so sehr etwas mit der Größe, als wie mit der Geschwindigkeit eines Körpers zu tun. Wie Einstein bewiesen hat nimmt die Masse eines Körpers zu, um so mehr er sich der Lichtgeschwindigkeit nähert. Da allerdings der Unterschied im Normalfall absolut minimal ist und das Rechnen mit Einsteins Theorien weitaus komplizierter, wird die Gravitationstheorie, in den meisten Fällen, trotzdem weiter verwendet.