Fazit: Mehr der spaßigen Mehrspieler-Zombiemetzelei.
Grafik:
- geringe Texturschärfe
- allgemein veraltet und detailarm
Umfang:
- nur fünf Kapitel
Leveldesign:
+ minimale Freiheiten …
- … im Kern aber offensichtliches Schlauchdesign
- einige sehr fade Abschnitte
Teamwork:
- Zombie-Team ohne Headset schwierig zu koordinieren
Waffen & Extras:
- Granatwerfer und Kettensäge zu stark
azit:
Poch, poch!
Petra Schmitz: Zwei Herzen schlagen - ach - in meiner Brust. Das eine pocht darauf, Left 4 Dead 2 doof zu finden. Mit der Begründung, dass man die neuen Bosszombies, die neuen Waffen und die neuen Spielmodi ja auch als Download-Paket hätte anbieten können. Für einen kleinen Preis oder gleich kostenlos. Ähnliches geht doch bei Team Fortress 2 auch. Dem anderen Herzen ist das alles völlig schnurzwumpe. Das pocht einfach so vor Freude schneller, wenn ich in der Rolle eines Boomers alle vier Überlebenden mit Galle übergossen habe. Oder wenn ich als Smoker jemanden gemütlich aus dem Hinterhalt zu Tode würge. Ja, ich spiele die Zombies lieber. Schießen kann ich nämlich in so vielen anderen Spielen auch. Jemanden als Charger dermaßen mit der Faust auf den Boden dreschen - das kann ich nur in Left 4 Dead 2.
Locker 200 Stunden!
Michael Obermeier: Im Test von Left 4 Dead bemängelten wir noch den recht geringen Umfang des Koop-Shooters. Trotzdem haben mich die vier Kapitel bis heute fast 170 Stunden beschäftigt. Bei Left 4 Dead 2 wird das nicht anders sein. Jetzt fressen sogar fünf Kapitel meine Zeit, die sich dank dem flotten Scavenge-Modus nun besser einteilen lässt. Vor allem aber bringt die Fortsetzungen neue Herausforderungen für Zombie-Veteranen. Sollte ich nämlich irgendwann im Experten-Schwierigkeitsgrad nur noch müde gähnen, bleibt mir immer noch der Realismus-Modus. 200-Stunden-Marke, ich komme!
http://www.gamestar.de/test/action/m...dead_2_p4.html