Stimmt, aber wäre viel zu sinnvoll für unsere Regierung, die Professoren die hinter den Studien stehen und welche Idioten auch immer.
Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?:D
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Aha, Killerspiele gehen zurück... Im Anhang (Bilder) kann man die Aufteilung der Spielebereiche und die Verteilung der Altersfreigaben gut sehen.
Quelle: Heise.deZitat:
Zitat von Heise.de
Ich denke das im Gegenzug der Import von "erwachsenen Spielen" aus dem Ausland die Statistik der Shooter wieder ausgleicht. ;-)
Ich sehe es an mir, ich habe die letzten 2 Jahre kein Spiel in DE gekauft das die USK 18-Einstufung hat. Denn trotz dieser Einstufung werden die Spiele bei uns nicht immer ganz ungekürzt verkauft und das sehe ich beim besten willen nicht ein.
Schade für die deutschen Händler. Ich würde mein Geld auch lieber im eigenen Land ausgeben statt ins Ausland zu überweisen, aber es soll halt nicht sein.
Hier mal etwas gutes. Auch wenn erst auf dem zweiten Blick.
Quelle : Gamestar.de
Zitat:
»Killerspiele« - »Verstörendes Phänomen«, sagt Amnesty
Die aktuelle Ausgabe des Amnesty Magazins beschäftigt sich unter anderem mit Kriegspielen.
In der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals, einem Magazin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, befindet sich unter dem Titel »Jeder wird zur Kampfmaschine« ein Artikel des Kulturjournalisten Thomas Lindemann. Der Berliner Autor schreibt über Kriegsvideospiele und nennt sein Essay einen »kritischen Blick auf ein verstörendes Phänomen.«
Killerspiele? Neues Niveau an Realität und Brutalität? Gewalt als Unterhaltung? Fast ist man als Spieler versucht, den Text wieder als einseitige Kritik an Videospielen abzutun und gar nicht erst zu lesen. Doch damit würde man dem Artikel nicht gerecht werden, denn hinter der provokanten Überschrift verbirgt sich ein Plädoyer für Kriegsspiele. Sie haben richtig gelesen, denn Lindemann stellt anhand der Spiele Call of Duty: ModernWarfare 2, Killzone 2 und Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (letztere beide nur für PlayStation 3 erschienen) dar, worin die Faszination, Berechtigung und Kultur dieser Spiele liegt.
Über Infinity Wards Shooter Modern Warfare 2 schreibt er: »Das Beklemmende ist nicht, dass ein Spiel den Krieg darstellt -- davon gibt es längst Hunderte. Sondern ausgerechnet dieses Videospiel ist das Beste unter den aktuellen. Eine spielerische Qualität wird man selbst als Pazifist anerkennen müssen. Das Dilemma besteht darin, dass es wirklich Spass macht.« Im weiteren Verlauf führt der Autor aus, dass Gewalt in Medien nicht neu, sondern schon immer Teil menschlicher Kulturwerke sei. Als Beispiel nennt er Homers Ilias (ca. 700 v. Chr.).
Zum Abschluss schreibt Lindemann noch über Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots. Das PlayStation 3-Spiel sieht er als gesellschaftskritische Parabel, denn in der hier dargestellten Zukunft werden Kriege von privaten Militärfirmen ausgefochten, die im Grunde nur noch zum Selbstzweck kämpfen. »Es wandte Mittel der Science Fiction so an, wie große Science-Fiction-Literatur das immer tat: Zur Kritik an der Welt.«
Eine solch fundierte und unhysterische Meinung zum Thema Videospiele, wie der Autor sie an den Tag legt, ist in fachfremden Medien eher selten anzutreffen.
Habs auch eben gelesen. Wirklich guter Text.
http://www.gamestar.de/news/vermisch...lerspiele.html
Den muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.
Auf golem ist ein ziemlich interessanter Artikel mit Mini-Video-Interview zur Nutzung von Games im Schulunterricht zu finden. Finde den Artikel sehr interessant. Auch weil Games dort mal von einer anderen Seite gezeigt werden, als wir es von den Medien und sonstigen "Experten" gewohnt sind. Der Weg Games auch dort miteinzubinden ist imo zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
film tipp :smile: